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Wissenswertes rund um Flohsamen

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Flohsamen und Flohsamenschalen haben nichts mit Flöhen zu tun. Dennoch verdanken sie ihren Namen einer gewissen Ähnlichkeit mit Flöhen. Die Samen gedeihen an Wegerichen, die mit botanischem Namen als Plantago indica oder Plantago afra bekannt sind. Im Deutschen wird der Wegerich daher auch oft als Flohkraut bezeichnet. Die kleinen Samen haben es in sich, denn sie sind reich an Ballaststoffen und haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit.

 

Flohsamen und seine Inhaltsstoffe

Flohsamen sind besonders reich an Ballaststoffen. 100 Gramm enthalten durchschnittlich 83,69 g davon. Auch Eiweiß ist mit 2,38 g in den kleinen Samen enthalten. Sehr gering hingegen ist der Fettanteil mit gerade einmal 0,55 g pro 100 Gramm Flohsamen. Gering ist auch der Kaloriengehalt, denn 100 g besitzen nur 21 Kalorien.

 

Wissenswertes über Flohsamen

Flohsamen ist kein neues Heilmittel, denn die Wirkung des Samens war schon in der Antike bekannt. Flohsamen und die Samenschalen wurden schon damals zu heilenden Zwecken verwendet. Die Samen wurden aber nicht nur pur verwendet, sonder zusammen mit anderen Zutaten verarbeitet. So wurde aus den kleinen Samen unter anderem Brot gebacken.

 

Flohsamen gegen Hämorrhoiden

Flohsamen enthalten viele Schleimstoffe. Diese Schleimstoffe sorgen dafür, dass dein Stuhl schön weich wird. Du kannst deinen Toilettengang ohne Pressen und Schmerzen überstehen. Da die von Hämorrhoiden betroffenen Stellen dadurch nicht mehr gereizt werden, können Flohsamenschalen dir bei Hämorrhoiden helfen. Du kannst mit den Samen aber nicht nur den Heilungsprozess beschleunigen oder deine Beschwerden lindern, sonder den Flohsamen auch vorbeugend nehmen. Da die kleinen Samen den Stuhl aufweichen, kannst du sie auch bei kleinen Verletzungen, wie zum Beispiel einer Analfissur, verwenden. Wenn du drei Mal am Tag jeweils einen Teelöffel Flohsamen in Wasser auflöst und zu dir nimmst, kannst du nach kurzer Zeit eine positive Wirkung feststellen.

 

Flohsamen gegen Verstopfung

Eine Verstopfung kann zu starken Bauschmerzen, Krämpfen und allgemeinem Unwohlsein führen. Wenn du öfters darunter leidest, dann solltest du mit Flohsamen versuchen, deine Magen-Darm-Tätigkeit wieder anzukurbeln und zu einer gesunden Verdauung zurückkehren. Im Vergleich zu speziellen Abführmitteln haben Flohsamen keine Nebenwirkungen, sondern regulieren alles auf eine natürliche Art. Die in den Flohsamen enthaltenen Ballaststoffe quellen zusammen mit Wasser auf und erhöhen dadurch das Volumen im Darm. Dein Darminhalt wird auf eine natürliche Weise weiter transportiert und du hast schneller das Bedürfnis, deinen Darm zu leeren. Da der Flohsamen den Stuhl auch weicher und gleitfähiger macht, kannst du ihn als einfaches Heilmittel bei einer Verstopfung verwenden. Bei einer Verstopfung solltest du auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – am besten trinkst du etwas mehr als sonst.

 

Durchfall mit Flohsamen lindern

Flohsamen hilft dir nicht nur bei einer Verstopfung, sondern auch bei Durchfall. Möglich wird das dadurch, dass die kleinen Schalen sehr viel Flüssigkeit aufnehmen und binden können. Dadurch, dass die Samen Flüssigkeit in deinem Darm binden und aufnehmen, wird diese dem Stuhl entzogen und er wird fester. Dadurch klingt dein Durchfall schnell ab und gleichzeitig fördern die Samen eine normale und gesunde Verdauung. Dein Darm wird auf eine natürliche Weise angeregt, sodass du Flohsamen bei Verstopfung und bei Durchfall anwenden kannst.

Darmreinigung mit Flohsamen

Falls du hin und wieder unter Darmproblemen und/oder Verdauungsbeschwerden leidest, dann kann dir eventuelle eine Darmreinigung helfen. Mit Flohsamen kannst du den Darm sanft und schonen reinigen und entgiften. Bakterien, die sich in deinem Darm ansammeln, können Schuld an diesen Beschwerden sein. Wenn du dann zum Flohsamen greifst, kannst du dessen heilende Wirkung nutzen. Das wird möglich, da der Flohsamen viele Schleimstoffe enthält, welche die Gifte von diesen Bakterien binden können.

Da Flohsamen auch den Stuhlgang fördert, kannst du diese Giftstoffe in gebundener Form schneller ausscheiden. So kannst du deinen Körper und deinen Darm reinigen und gleichzeitig auch Entzündungen im Darm bekämpfen. Am besten wirkt der Flohsamen, wenn du über den Tag verteilt acht Teelöffel Flohsamenschalen mit jeweils 100 ml Wasser zu dir nimmst. Um möglichst viele Stoffe aus deinem Körper auszuspülen, solltest du an diesen Tagen zu der normalen Trinkmenge mindestens einen Liter Flüssigkeit zusätzlich zu dir nehmen.

 

Cholesterinspiegel mit Flohsamen regulieren 

Dein Cholesterinspiegel setzt sich aus dem guten HDL und dem schlechten LDL-Cholesterin zusammen. Erhöht sind deine Cholesterinwerte immer dann, wenn du zu viel LDL hast oder wenn das Verhältnis zwischen gutem und schlechtem Cholesterin unausgewogen aus. Das Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff, der nicht wasserlöslich ist und sich an deine Proteine binden kann. Von diesen Eiweißen wird es dann durch deine Blutbahnen transportiert und kann sich auch an den Gefäßwänden ablagern.

Flohsamen kann deinen Darm und auch andere Stellen des Körpers reinigen. Daher hilft dir der Samen auch, wenn du zum Beispiel Schadstoffe im Blut hast und diese wieder ausscheiden musst. Natürlich scheidest du auch die schädlichen Stoffe im Blut über deinen Darm aus, denn dabei hilft dir der Flohsamen. Der Darm ist ein wichtiges Organ, wenn du deinen Körper entgiften und von Schadstoffen befreien möchtest oder musst. Flohsamen und Flohsamenschalen können diese schädlichen Stoffe aufnehmen und binden sie. Durch die positive Wirkung auf den Darm und die Verdauung kannst du die gebundenen Giftstoffe dann sehr viel schneller ausscheiden. Dadurch wird es möglich, dass dir der Verzehr von Flohsamen hilft, deine Blutfettwerte zu verbessern und den Cholesterinspiegel zu senken.

 

Flohsamen zum Abnehmen

Auch wenn der Flohsamen kein typisches Diätprodukt ist, können dir die kleinen dunklen Samen beim Abnehmen helfen. Im Vergleich zu Diätpillen oder anderen chemischen Mitteln kannst du deine überschüssigen Kilos mit Flohsamen ganz natürlich wieder loswerden. Da der Samen aber auch keine Wunder vollbringen kann, solltest du gleichzeitig auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Hilfreich beim Abnehmen mit Flohsamen ist zum einen der quellende Effekt der kleinen Samen und zum anderen der geringe Kaloriengehalt.

Du kannst den Flohsamen einfach unter den Essen mischen und reicherst dir bereits dein Müsli zum Frühstück damit an. Zusätzlich kannst du die Flohsamenschalen wie gewohnt in Wasser einrühren und zwischen den Mahlzeiten trinken. Sobald der Flohsamen mit Wasser in Berührung kommt, vergrößert sich sein Volumen. Isst du Flohsamen, dann quellt dieser in deinem Magen auf und sorgt dafür, dass du schneller satt wirst. Gleichzeitig hält dieses Sättigungsgefühl sehr lange an, sodass du auch keinen Heißhunger mehr bekommen wirst.

Das wird möglich, weil die Flohsamenschalen deinen Blutzuckerspiegel senken können, und der Zucker wesentlich langsamer von deinem Körper aufgenommen wird.

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Essen als Gemeinschaftsprojekt: Allein essen macht krank

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Unser stressiges Leben lässt Essen und den Genuss desselben immer weiter in den Hintergrund rücken. Was früher täglich gemeinsam mit der Familie zelebriert wurde, ist heute ein notwendiges Übel, das nebenher mit Nahrung vom Lieferdienst erledigt wird. Neben Slow Food, der Rückkehr wertschätzenden Essens, ist auch das Essen in Gemeinschaft ein Schritt in die andere Richtung.

Allein essen ist problematisch


Die Studienlage ist diesbezüglich relativ eindeutig: Wer viel alleine isst, hat ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht und weitere Stoffwechselprobleme, die alle mit schlechter Ernährung in Zusammenhang gebracht werden. Wer allein isst, isst in der Regel schneller und neigt dazu, parallel etwas anderes zu tun, zum Beispiel Fernsehen, Emails lesen oder anderes Multitasking. Dabei verliert man die Beziehung zum Essen. Auch das normale Sättigungsgefühl wird dabei oft ignoriert, weil die Konzentration auf ganz andere Dinge fokussiert ist.
Um drohendes Übergewicht erkennen zu können, hilft es, seinen BMI berechnen zu lassen. Anhand dieses Richtwertes kann man sehen, ob man zu viel auf den Rippen hat. Dabei ist auf die leicht unterschiedlichen Grenzwerte für Männer und Frauen sowie die sich mit dem Alter verschiebenden Empfehlungen zu achten.

Wertschätzende Ernährung als Gegenentwurf


Um überschüssiges Körperfett wieder loszuwerden, helfen dauerhaft keine Diäten oder schnellen Ernährungsumstellungen. Stattdessen empfehlen Experten, sich bewusster und wertschätzend zu ernähren. Wer den Genuss am Essen wiederentdeckt und seinen Mahlzeiten die Zeit einräumt, die ihnen gebührt, hat es wesentlich leichter, sich ausgewogen zu ernähren und ein natürliches Sättigungsgefühl wiederzugewinnen. Dieses ist der Schlüssel: Der Körper sendet Signale, auf die zu hören wir wieder lernen sollten.
Dabei hilft auch, in Gemeinschaft zu essen – und dann auch nur ausschließlich zu essen, ohne parallele Berieselung durch Medien. Auch für Singles ist dies machbar, wenn sie sich regelmäßig mit Freunden verabreden, um gemeinsam gesund zu kochen und zu speisen. In diesem Fall fällt es Menschen übrigens auch leichter, mehr Geld für hochwertige und frische Lebensmittel auszugeben und sich Zeit bei der Zubereitung zu lassen – alles weitere Faktoren für eine gesunde Ernährung. Dabei bedeutet “Qualität” oft etwas anderes als einheitliche Supermarktware: Auch krummes Obst und Gemüse verdient unsere Wertschätzung und steht in Vitaminpower seinen geraden Kollegen in nichts nach.

Feste Rituale


Wer Probleme hat, regelmäßige Zeiten einzuhalten oder in der Familie unterschiedliche Zeitpläne zur Deckung zu bringen, um gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen, muss nicht verzweifeln. Dies ist eine Frage von Gewohnheit und Gelegenheit und kann eine Weile dauern, ehe langfristig funktionierende Lösungen gefunden werden. Besonders wichtig sind diese für Familien mit kleinen Kindern: Wer früh lernt, dass man sich gemeinsam zum Essen Zeit nimmt und dieses bewusst und langsam genießt, hat auch später weniger Schwierigkeiten, wertschätzend zu essen.

Verdauungsprobleme durch zu schnelles essen


Wer zu schnell große Portionen fettigen Essens verspeist, hat nicht nur langfristig, sondern oftmals auch kurzfristig einige Beschwerden: Völlegefühl, Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Blähungen können sich einstellen. Auch gewöhnt sich der Magen an Überfüllung und dehnt sich stärker. Als erste Hilfe empfehlen wir Apfelessig gegen Sodbrennen, aber genauso wichtig ist es, diese Angewohnheiten Stück für Stück zu ändern und Fastfood durch Slow Food zu ersetzen.

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Fensterglas – welches ist das richtige?

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Beim Glas für die Fenster ist die Auswahl sehr viel größer als sie Laien auf den ersten Blick erscheint. Dass eine Mehrfachverglasung einen guten Wärmeschutz bietet, weiß inzwischen fast jeder. Weniger bekannt sind jedoch die vielen Verglasungen mit besonderen Eigenschaften. Im Folgenden deshalb ein Überblick über die verschiedenen Glasarten, die sich zum Teil auch miteinander kombinieren lassen. So kann zum Beispiel eine Mehrfachverglasung mit guten isolierenden Eigenschaften gleichzeitig einbruchhemmend sein.

Einfachglas

Eine Einfachverglasung findet sich inzwischen nur noch dort, wo eine Wärmedämmung keine Rolle spielt. Sie lässt die Wärme fast ungehindert entweichen und ist deshalb für Wohngebäude nicht mehr zugelassen. Gut geeignet ist sie dagegen für ein Gartenhaus, das nur in den Sommermonaten genutzt wird. Eine einfache Verglasung lässt viel Licht in die Laube strömen. Zudem wird der Innenraum bei Sonnenschein schnell warm, sodass Sie bei entsprechendem Wetter schon früh im Jahr wieder in Ihrem Gartenhaus sitzen können. Ein weiterer Vorteil ist der äußerst günstige Preis.

Doppel-, Dreifach- und Vierfachverglasungen

Eine sehr viel bessere Wärmedämmung als eine Einfachverglasung bietet eine Doppel-, Dreifach- oder Vierfachverglasung, die – wie der Name schon sagt – aus zwei, drei beziehungsweise vier Scheiben besteht. Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich in der Regel eine Füllung aus einem Edelgas, bei dem es sich meist um Argon oder Krypton handelt. Es verstärkt die Isolierung nochmals.

 

Schallschutzglas

Im Hinblick auf den Schallschutz stellen die Fenster eine Schwachstelle dar, denn Lärm dringt vor allem durch die Fensterscheiben in ein Gebäude. In der Nähe von Flughäfen, Bahngleisen, Industriegebieten, Autobahnen und anderen Lärmquellen bietet es sich daher an, durch eine Schallschutzverglasung für mehr Ruhe in den Innenräumen zu sorgen.

Solch eine Verglasung besteht aus mehreren Scheiben, die verschiedene Dicken haben und in unterschiedlichen Abständen angebracht sind. Durch diesen asymmetrischen Aufbau werden die Schallwellen gebrochen und eine Weiterleitung des Lärms an die Innenräume unterbunden. Hierbei gilt, dass der Schallschutz umso höher ist, je dicker die Scheiben und je größer die Abstände sind. Einen zusätzlichen Effekt haben eine Füllung aus Edelgas und eine spezielle Folie.

Eine gute Orientierung beim Kauf von Schallschutzfenstern bietet die Einteilung in Schallschutzklassen. Nach der DIN 4109 unterteilt man Schallschutzfenster in die Klassen 1 bis 6. Fenster der Klasse 6 bieten den höchsten Schallschutz.

Quelle: Fenster Hannover – Holzkämpfer Bauelemente

 

Sonnenschutzglas

Große Fensterflächen sind inzwischen sehr beliebt, denn durch sie entstehen lichtdurchflutete Räume, die entsprechend großzügig wirken. An heißen Sommertagen kann es in Zimmern mit großen Fenstern jedoch schnell zu heiß werden. Gleiches gilt für hohe Gebäude wie die Büro- und Verwaltungsgebäude mit zahlreichen Fenstern sowie die Fenster auf ausgebauten Dachböden. Lässt sich ein Hitzeschutz nicht durch andere Maßnahmen wie zum Beispiel das Herunterlassen der Rollläden sicherstellen, ist eine Sonnenschutzverglasung eine gute Lösung.

Sie absorbiert oder reflektiert die Sonnenstrahlen und hält dadurch die Räume auf einer angenehmen Temperatur. Absorbierendes Sonnenschutzglas enthält spezielle Farbstoffe wie zum Beispiel Eisenoxid. Reflektierendes Sonnenschutzglas ist dagegen beschichtet. Diese fast unsichtbare Beschichtung kann auf der Außenseite aufgetragen werden. Dort hat sie den größten Effekt, führt allerdings auch dazu, dass das Glas spiegelt. Diese Spiegelung tritt bei einer Beschichtung auf der Innenseite kaum oder gar nicht auf.

Sowohl absorbierendes als auch reflektierendes Sonnenschutzglas hat eine geringere Lichtdurchlässigkeit als herkömmliches Glas. Beide Varianten lassen aber dennoch ausreichend Tageslicht in die Räume strömen.

 

Intelligentes Glas

Intelligentes Glas verwandelt sich auf Knopfdruck oder auch von allein von einem Klarglas zum Beispiel in ein Milchglas, das Personen außerhalb des Gebäudes den Blick in die Räume verwehrt. Diese Zusatzfunktion lässt sich durch verschiedene Techniken realisieren, deshalb unterscheidet man zwischen dem elektrochromen Glas, dem thermochromen Glas und dem LC-Glas. Beim elektrochromen Glas und beim LC-Glas verändert sich die Lichtdurchlässigkeit durch das Anlegen einer geringen elektrischen Spannung. Das thermochrome Glas reagiert dagegen auf Wärme, die zumeist durch Sonneneinstrahlung entsteht. Es färbt sich von allein ein und wird automatisch wieder klar, wenn die Wärme nachlässt.

 

Selbstreinigendes Glas

Eine selbstreinigende Verglasung ist nicht nur für große Gebäude attraktiv, in denen sich die Fenster nicht komplett öffnen lassen. Auch die meisten privaten Hausbesitzer verzichten gern auf das regelmäßige Putzen der Fenster und vor allem der Glasflächen, die nur schwerlich zu erreichen sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Glasdach einer Terrasse, das sich von oben kaum reinigen lässt.

Beim selbstreinigenden Glas macht eine spezielle Beschichtung die Glasoberfläche fotokatalytisch und hydrophil. Fotokatalytisch bedeutet, dass die UV-Strahlen der Sonne alle organischen Verschmutzungen zersetzen. Der Begriff hydrophil besagt, dass sich Feuchtigkeit, bei Fenstern also vor allem das Regenwasser, gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche verteilt. Nachdem die Verschmutzungen zersetzt wurden, fehlt daher nur noch ein Regenschauer, damit die Scheiben wieder sauber sind.

 

Brandschutzglas

Durch eine Verglasung aus Brandschutzglas lässt sich die Ausbreitung eines Feuers eindämmen. Dieses Glas ist zwischen den einzelnen Scheiben mit einer Brandschutzschicht versehen. Sie schäumt auf, wenn durch die Hitze des Feuers eine Scheibe zerbricht. In diesem Zustand hat sie einen isolierenden Effekt, sodass weniger Hitze durch die noch vorhandenen Scheiben dringt. Dadurch verhindert sie, dass empfindliche Materialien auf der anderen Seite der Scheibe allein durch die Hitze in Brand geraten. Gleichzeitig setzt sie eine gewisse Menge Wasser frei und sorgt dadurch für eine leichte Abkühlung.

Brandschutzglas wird in die Klassen F30 feuerhemmend, F60 hochfeuerhemmend sowie F90 und F120 feuerbeständig unterteilt. Die Zahl steht jeweils für die Anzahl Minuten, die das Glas einem Feuer und allen damit verbundenen Einflüssen wie Hitze oder Rauch standhält.

 

Sicherheitsglas

Herkömmliches Glas zerspringt bei einem Bruch in Scherben mit scharfen Kanten, die Verletzungen verursachen können. Möchten Sie dieses Risiko minimieren, können Sie sich für Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) entscheiden. Einscheibensicherheitsglas zerfällt beim Zerspringen in kleine Bruchstücke, die keine scharfen Kanten haben. Noch mehr Sicherheit bietet das Verbundsicherheitsglas, das aus mehreren Glasscheiben besteht. Zwischen diesen Scheiben befindet sich eine reißfeste Folie, an der die Scherben bei einem Bruch haften bleiben. Verbundsicherheitsglas erhöht daher auch den Schutz vor Einbrechern, denn es verhindert, dass Kriminelle durch eine zerschlagene Scheibe hindurchgreifen, um ein Fenster von der Innenseite zu entriegeln.

 

Einbruchhemmendes Fensterglas

Einen noch besseren Schutz vor Einbrechern bietet eine einbruchhemmende Verglasung. Sie wird gemäß der DIN EN 356 mit Kürzeln wie P4A gekennzeichnet. Hinter diesem Kürzel verbergen sich zahlreiche Kriterien, daher lassen Sie sich bei der Auswahl einer einbruchhemmenden Verglasung am besten von einem Fachmann beraten. Für privat genutzte Gebäude werden jedoch meist P4A- oder P5A-Verglasungen genutzt. Durch sie entstehen in Kombination mit den geeigneten Rahmen und Beschlägen einbruchhemmende Fenster in den Widerstandsklassen RC2N beziehungsweise RC3.

 

Vogelschutzglas

Vögel erkennen herkömmliche Glasscheiben nicht und kommen beim Aufprall auf Glas oft zu Tode. Um dies zu verhindern, gibt es das Vogelschutzglas, das mit einer speziellen Beschichtung versehen ist. Sie reflektiert UV-Licht, das für Vögel sichtbar, für Menschen jedoch unsichtbar ist. Scheiben aus Vogelschutzglas sehen für uns Menschen daher genauso aus wie jedes andere Glas, sind jedoch ein guter Beitrag zum Naturschutz. Sie bieten sich neben öffentlichen Bereichen vor allem für Fensterflächen an, bei denen es in der Vergangenheit schon häufiger zu einem sogenannten Vogelschlag gekommen ist. Schuld sind nicht selten Bäume und Sträucher, die sich in den Scheiben spiegeln, oder eine Spiegelung des Himmels.

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Tipps für die eigene Hobbywerkstatt

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Viele Heimwerker träumen von der eigenen Hobbywerkstatt. Mit allen nötigen Tools ausgerüstet lässt sich so das Eigenheim in Schuss halten, Möbel reparieren, Fahrräder warten und sogar der Innenausbau von Räumen realisieren. Hierzu sind lediglich ein gewisses handwerkliches Geschick sowie Werkzeuge und Maschinen nötig. Eine gut ausgestattete Hobbywerkstatt ist also nicht nur Träumerei, sondern durchaus sinnvoll. Einige interessante Punkte im Kontext der Hobbywerkstatt werden im Folgenden etwas genauer betrachtet.

Die Wahl der Räumlichkeiten

Noch bevor es um die Frage geht, welche Säbelsäge mit Akku es denn sein soll oder ob der Bosch Drehschlagschrauber eine gute Alternative ist, gilt es eine Antwort darauf zu finden, wo die Hobbywerkstatt genau realisiert werden kann. Diese sollte dann selbstverständlich ausreichend Platz bieten, um die genannten Werkzeuge und Maschinen als auch alles Weitere für den Heimwerker Wichtige fassen zu können. Darüber hinaus gilt es diese Werkstatt ebenfalls, als eine Art Rückzugsort zu sehen, an dem der Heimwerker seinen Ideen freien Lauf lassen kann und an dem es ihm möglich ist, auf die vielfältigen Herausforderungen, die sich ihm stellen können, neue Lösungen zu finden. Insofern spielt die Qualität der Räumlichkeit ebenso eine große Rolle wie die Wahl der Werkzeuge selbst.

Bevorzugt werden üblicherweise Räume, die sich im Keller oder im Dachboden befinden. Allerdings bieten sich ebenso die Garage oder das Gartenhaus an. An allen Orten sollte jedoch sichergestellt sein, dass es zum einen eine zuverlässige Stromversorgung gibt und zum anderen eine Wasserversorgung. Ebenfalls ist es wichtig, darauf zu achten, dass ausreichend Platz für Hängeschränke, Werkbank, Schränke und Regale ist. Wer sich viel in der Hobbywerkstatt aufhalten wird, darf sich zudem mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie diese in der kalten Jahreszeit beheizt wird. Das ist nicht nur für den Heimwerker an sich wichtig, sondern ebenfalls für die Werkzeuge, die sich in der Hobbywerkstatt befinden. Schließlich sollte der Raum trocken sein, sodass vermieden wird, dass sich an diesen Rost ansetzt.

Interessante Aspekte bei der Ortswahl

Bei der Auswahl des Ortes für die eigene Werkstatt gibt es noch ein paar Tipps, die bei der Entscheidung helfen sollen:

Wie viel Platz wird für die Hobbywerkstatt tatsächlich benötigt?

Hier ist zu beachten, dass selbst eine kleine Werkbank mindestens 1,5 Meter auf 0,8 Meter misst. Hinzu kommen die Maße für Schränke sowie Hängeregale und Weiteres. Ebenso ist der Platzbedarf für Maschinen und das Werkzeug zu beachten. Im Schnitt sollte die Mindestgröße einer eigenen Werkstatt bei mindestens 12 Quadratmetern liegen. Bei der Einrichtung selbst hat der Hobbyheimwerker selbstverständlich absolut freie Hand. So gibt es in der Zwischenzeit moderne Komplettsets, die sich zur Einrichtung der Werkstatt ebenso anbieten wie separate Werkbank, Werkstattwagen, Werkzeugwand, diverse Regale und selbstverständlich Schränke.

Der Blick auf das Werkzeug

Neben der hier erwähnten Säbelsäge mit Akku oder dem Bosch Drehschlagschrauber braucht es selbstverständlich auch eine Auswahl an Grundwerkzeugen, die in jeder Werkstatt vorhanden sein sollten. Hierzu zählen etwa Hammer, ein Satz Innensechskantschlüssel, ein Satz Schraubendreher, Wasserwaage, Schraubzwinge, Schraubstock, Satz Innensechskantschlüssel, Teppichmesser, Akkuschrauber mit Bitsatz, Stifte zum Markieren, Kombizange sowie Seitenschneider, ein Satz Ringschlüssel und zum Aufräumen selbstverständlich Schaufel und Handfeger. Je nach Bedarf lässt sich diese Auswahl selbstverständlich mit allerlei weiteren Werkzeugen und Maschinen ausbauen. Hierzu zählen etwa Tischkreissäge, Tischbohrmaschine, diverse Malerwerkzeuge, Handkreissäge und vieles mehr. Auf keinen Fall fehlen darf die persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Arbeitshandschuhen, Schutzbrille und Gehörschutz.

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