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Finanztipps

Wie werden Lottogewinne versteuert?

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Jede Woche träumen Millionen von Lottospielern vom großen Coup und sechs richtigen mit Superzahl. Einmal den Jackpot knacken, dieser Traum treibt jede Woche Millionen von Spielern zu den Annahmestellen. Insgesamt spielen 40 Prozent aller Deutschen über 18 Jahre mindestens einmal pro Jahr Lotto. Diese Zahl steigt meist nochmals kräftig, wenn gerade ein besonders hoher Jackpot ausgespielt wird. Doch wie sieht es eigentlich mit der Besteuerung von Lottogewinnen aus.

Lottogewinne sind grundsätzlich steuerfrei

Eine eindeutige gesetzliche Regelung über die steuerliche Behandlung von Gewinnen aus einer Lotterie gibt es in Deutschland nicht. Es ist jedoch so, dass der Gewinn bei der Auszahlung nicht versteuert werden muss. Das bedeutet, der Spieler erhält die gesamte Gewinnsumme durch das Lotto ausbezahlt. Allerdings unterliegen die Erträge, welche aus dem Lottogewinn erzielt werden der Steuerpflicht. Diese werden über die Abgeltungssteuer von pauschal 25 Prozent einbehalten, je nachdem wie der Gewinner das Geld anlegt. Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag sowie eventuell die Kirchensteuer. Dennoch verdient auch der Staat an jedem Lottospiel über die Glücksspielsteuer kräftig mit.

Dies bedeutet also die “volksmundliche Behauptung”, Lottogewinne sind steuerfrei, ist so nicht 100% korrekt!
Steuerfrei können nur Einkünfte sein, die einer Einkunftsart (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 EStG) zugeordnet sind. Somit sind Gewinne in Deutschland “nicht steuerbar” da es sich hierbei eben nicht um regelmäßige Einnahmen handelt.

Einfach gesagt: Zinserträge die mit Lottogewinnen eingenommen werden, werden versteuert!

Vorsicht bei Preisgeldern und Sachpreisen

Der Vollständigkeithalber soll hier kurz erwähnt werden dass Gewinne nicht grundsätzlich steuerfrei sind! So sollte man z.B. den Gewinn beispielsweise aus einem Wettkampf oder auch auch einer Spielshow (Bsp. Wer wird Millionär”) zur Sicherheit von einem Experten prüfen lassen.  Für den Fiskus sind nämlich nicht alle Gewinner gleich und nur der Zufall über den Gewinn entschieden hat, ist dieser zuerst einmal steuerfrei.

 

Wie wird die Versteuerung von Lottogewinnen in Österreich und der Schweiz gehandhabt?

In Österreich gelten bei Lottogewinnen genau die gleichen Regelungen wie in Deutschland. Der Gewinn an sich ist steuerfrei, die Kapitalerträge daraus müssen jedoch versteuert werden. Anders sieht es allerdings in der Schweiz aus. Hier werden alle Gewinne über 50 Franken automatisch mit einer Verrechnungssteuer von 35 Prozent versteuert. Somit bleibt von einem Gewinn nicht mehr ganz so viel übrig. Für die Schweizer Finanzbehörden zählen Lottogewinne zum Einkommen und sind somit auch zu versteuern. Dabei kann die bezahlte Steuer allerdings beim Steuerantrag wieder als zusätzliche Belastung angegeben werden, was sich auf die Einkommenssteuer wieder mildernd auswirkt. Eine Sonderregelung gilt im Kanton Bern. Hier wird ein pauschaler Satz von 5 Prozent bei der Auszahlung abgezogen. Anschließend werden alle Gewinne über 5.000 Franken nochmals mit einer Steuer in Höhe von 10 Prozent belegt.

Update 08.04.2018

 

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Finanztipps

Kredite und unrechtmäßige Gebühren – so erhalten Sie eine Erstattung

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Immer und immer wieder kassieren Bankinstitute von ihren Kunden Gebühren für Leistungen, die sie eigentlich kostenlos weitergeben müssten. In unserem heutigen Artikel möchten wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen und euch erklären wann Gebühren unrechtmäßig sind und wie ihr eine Erstattung erhalten könnt.

Bankinstitute kassieren immer wieder ungerechtfertigt Gebühren

Immer und immer wieder kassieren Bankinstitute von ihren Kunden Gebühren für Leistungen, die sie eigentlich kostenlos weitergeben müssten. Das Verhalten von Banken, Volksbanken und Sparkassen ist besonders trickreich, wenn es um Baufinanzierungen und Kredite geht. Zwischen den Jahren 2005 und 2013 nahmen die Banken – nach Schätzungen der Stiftung Warentest – rund 13 Milliarden Euro an unzulässigen Bearbeitungsgebühren ein – wenn der Kunde beispielsweise einen Fernseher oder ein Auto mit einem Ratenkredit finanzierte.

Denn bevor ein Bankinstitut Geld an einen Kunden in Form eines Kredits verleiht, prüft es die Kreditwürdigkeit des Antragstellers. Unter anderem wird dafür eine Auskunft bei der Schufa eingeholt und sich über das Einkommen des Kunden informiert. Für diese Anfrage kassierte die Bank jahrelang eine Bearbeitungsgebühr. Da die Bank aber im eigenen Interesse handelt, kann sie ein derartiges Entgelt weder vom Kunden verlangen und erst recht ihm nicht berechnen.

Bundesgerichtshof hat entschieden

So jedenfalls hat der Bundesgerichtshof im Mai und im Oktober 2014 entschieden: Gebühren für die Bearbeitung von Darlehen sind unzulässig. Mit dieser Entscheidung auf höchster Ebene rollt auf die Banken eine Flut von Rückforderungen zu. Bankkunden können sogar für ältere Kredite die unrechtmäßigen belasteten Bearbeitungsgebühren wieder zurück verlangen. Auch das wurde vom Bundesgerichtshof entschieden.

Das Kassieren einer Bearbeitungsgebühr bei einem Kredit ist ungültig, weil die Bank oder Sparkasse diese nicht als Entgelt für den Aufwand einer Kreditbearbeitung und Bonitätsprüfung verlangen kann. Denn die Bearbeitung und Prüfung des zukünftigen Kunden liegt im Interesse der Bank. Die Bankinstitute können natürlich ein Entgelt in Form von Zinsen für die Gewährung des Kredits bzw.

Darlehens beanspruchen, weil sie diese zur Deckung aller entstandenen Kosten benötigen und verwenden müssen. Wird aber eine Bearbeitungsgebühr verlangt, dann ist das Verlangen einer solchen Gebühr eine unangemessene Benachteiligung für den Verbraucher oder Kreditnehmer (§ 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) und gilt als unwirksam. Banken können nicht einfach Kosten für Leistungen auf den Kunden umlegen und ihm berechnen, die gar keine Leistungen für den Kunden sind.

Auch diese Art von Gebühren hat der Bundesgerichtshof bereits für unzulässig erklärt – Gebühren für Pfändungen BGH, Urteil vom 18.05.1999, Az. XI ZR 219/98 und Gebühren für nichtausgeführte Überweisungen BGH, Urteil vom 21.10.1997, Az. XI ZR 5/97.

Geld zurückfordern bei ungerechtfertigten Gebühren

Daher warten Sie nicht mit Ihrer Rückforderung, denn das Geld kann nicht ewig von der Bank eingefordert werden. Sicher ist jedenfalls, dass eine Höchstfrist von zehn Jahren gilt. Wer vor mehr als zehn Jahren Kredit-Gebühren bei den Banken bezahlt hat, bei dem sind die Ansprüche verjährt. Haben Sie hingegen die Gebühren in den Jahren 2012 bis 2014 gezahlt, so bleibt Ihnen noch Zeit, weil die Ansprüche noch nicht verjährt sind.

Sie müssen allerdings selbst aktiv werden und auf keinen Fall warten, bis die Banken die Gebühren freiwillig zurückzahlen. Das werden sie nicht tun. Was Sie an Geld zurück erhalten, hängt mit dem Vertrag und der Vertragssumme zusammen. Erfahrungsgemäß wurden Entgelte oftmals zwischen ein und vier Prozent der Kreditsumme kassiert. Das wären bei einem Kleinkredit über 2.000 Euro (ein Gebühr) zwar nur 20 Euro, aber wenn es beispielsweise um einen Kredit für ein Auto über 15.000 Euro mit vier Prozent Gebühren ging, sind es schon 600 Euro, die Ihnen zustehen – bei Bau- und Immobilienfinanzierungen können ein Paar Tausende an Euros zusammenkommen.

So gehen Sie am besten vor

Schauen Sie als Erstes auf den entsprechenden Kreditvertrag mit Ihrer Bank und ermitteln, ob Ihnen und in welcher Höhe Ihnen Entgelte belastet und berechnet wurden.

Wurde eine Gebühr erhoben und von Ihnen gezahlt, dann können Sie diese von Ihrer Bank oder Sparkasse zurückverlangen. Es empfiehlt sich ein Musterbrief (formloses Schreiben reicht nicht aus), den Sie unter anderem bei der Stiftung Warentest, auf www.finanztip.de  oder unter www.test.de finden können. Sollte die Bank nicht zahlen, Zahlt die Bank nicht, dann können Sie sich auch an einen Ombudsmann wenden und ein Schlichtungsverfahren einleiten, denn damit wird die Verjährung unterbrochen. Eine Liste der zuständigen Schlichtungsstellen finden Sie für alle Bankinstitute im Internet.

Weitere unzulässige Gebühren

Achten Sie darauf, dass in Ihrer Bank oder Sparkasse im Schalterraum eine Preisliste für Bankleistungen hängt, dazu sind die Bankinstitute nämlich verpflichtet. Für alle weiteren Dienstleistungen dürfen sie zwar Geld verlangen, aber auch nur dann, wenn die Kosten im ausführlichen Preisverzeichnis stehen.

Beispielsweise kassieren Banken und Sparkassen noch immer über 100 Euro, wenn sie den Wert eines Hauses für eine Immobilienfinanzierung schätzen oder wenn sie dem Kunden nach Abschluss der Baufinanzierung die Grundschuldlöschung im Grundbuch ermöglichen. Auch diese Gebühren sind unzulässig.

Effektivzins p. a. von 4,58 Prozent bis13,31 Prozent, inklusive einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von bis zu 3,50 Prozent (OLG Düsseldorf, Urteil vom 26.09.2013, Az. I-6 U 32/12).

Sollten Sie zukünftig einen neuen Kreditvertrag abschließen, dann achten Sie auf jeden Fall auf zusätzliche Gebühren und lesen sich das Preisverzeichnis der Bank durch und weisen Ihr Bankinstitut auf die aktuelle Rechtsprechung des BGH hin.

 

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Autos

Was kostet Autofahren im Monat wirklich?

Der Deutsche liebt sein Auto und bis auf die USA gibt es wohl kaum ein Land in dem diesem so viel Aufmerksamkeit zukommt wie bei uns.
Über tolle Angebote für Neuwagen bis hin zu 0% Finanzierungen wird einem der Autokauf auch extrem schmackhaft gemacht und nicht selten legen sich Leute Autos zu die Sie wohl nur „theoretisch“ bezahlen können.

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Der Deutsche liebt sein Auto und bis auf die USA gibt es wohl kaum ein Land in dem diesem so viel Aufmerksamkeit zukommt wie bei uns.
Über tolle Angebote für Neuwagen bis hin zu 0% Finanzierungen wird einem der Autokauf auch extrem schmackhaft gemacht und nicht selten legen sich Leute Autos zu die Sie wohl nur „theoretisch“ bezahlen können.

Das große Problem beim Auto ist das wohl dass die meisten die wirklichen Kosten eher „Schönrechnen“ oder diverse Aspekte einfach nicht auf dem Schirm haben.

Grundgenug für uns in unserem heutigen Artikel einmal völlig nüchtern aufzulisten, was das Auto pro Monat wirklich kostet und so dem ein oder anderen eventuell einmal die Augen zu öffnen.

 

Welche Kosten gibt es grundsätzlich beim Auto?

 

  1. Wertverlust – der vermeintlich größte Faktor. Je teurer das Auto, desto größer der monatliche Wertverlust.

Bei einem Neuwagen beträgt der Wertverlust bei etwa 15,000km im Jahr im ersten Jahr etwa 25%.

Bei einem Fahrzeug für 40,000€ sprechen wir hier also von unglaublichen 10,000€ oder auch 833,33€ pro Monat. Bei dem ein oder anderen wäre hier wohl das Limit das man bereit ist monatlich fürs Autofahren zu investieren bereits deutlich überschritten.

Der Wertverlust in Euro verringert sich logischerweise stetig und ab dem 5. Jahr verliert der Wagen auch keine 25% mehr sondern dieser Wert sinkt dann eher auf 5-10%.

  1. Steuer und Versicherung – je nach Fahrzeugmarke gibt es auch hier große Unterschiede und natürlich spielt auch die aktuelle Einstufung der Schadensfreiheitsklasse eine extrem große Rolle. Hier findest du die verschiedenen Schadenfreiheitsklassen im Überblick.

Im Schnitt kommen hier 100€ Kfz Steuer (Diesel 300€) pro Jahr und Autoversicherung mit etwa 800€ pro Jahr dazu.

  1. Reparaturen – beim Thema Neuwagen in der Regel nicht so das Thema, aber nach den ersten Jahren sicher Stück für Stück ein größerer Posten. Neben reinen Reparaturen von Defekten gehören in diesen Bereich natürlich auch Durchsichten und Wartungen, sowie neue Reifen oder allgemeines Verbrauchsmaterial. Mit 500€ im Schnitt pro Jahr haben wir hier sicher einen realistischen Wert.

 

Neben diesen 3 Punkten können natürlich auch noch weitere Faktoren dazukommen.

So z.B.

  • Gebühren bei Finanzierungen
  • Kosten für Tickets für`s zu schnell fahren oder falsch parken
  • Waschanlage und Reinigungsmaterial
  • Kfz Stellplatz
  • Benzin
  • Der grundsätzliche Anschaffungswert

Nach dieser Auflistung lässt sich schon erahnen das das Auto alles andere als ein kleiner Posten auf der monatlichen Haushaltsrechnung ist. Auch wenn man ein älteres Auto fährt ist man eventuell häufiger Gast in der Werkstatt und auch ein guter Gebrauchter kann immer noch einen hohen Wertverlust aufweisen.

Nun aber mal Butter bei die Fische. Auf Grundlage des ADAC Autowertrechners, listen wir euch hier einige Fahrzeuge auf und zeigen euch was diese im Schnitt wirklich kosten.

 

Marke / Modell Leistung kW Grundpreis Fixkosten Werkstatt Betriebskosten Wertverlust Kosten/ Monat
VW Polo 1.0 MPI Comfortline 48 15150€ 77€ 45€ 103€ 155€ 380€
Ford Focus 1.6 Ti-VCT Trend 63 18900€ 93€ 69€ 123€ 291€ 576€
VW Golf 2.0 TDI Comfortline 110 27450€ 108€ 56€ 85€ 336€ 585€
Skoda Octavia 2.0 TDI Style 110 29050€ 110€ 57€ 87€ 374€ 628€
Audi A4 TDI 90 35400€ 127€ 65€ 84€ 455€ 731€
BMW 520d 140 48400€ 165€ 73€ 90€ 622€ 950€
Audi A6 Avant 3.0 TDI quattro S tronic 200 58050€ 140€ 87€ 108€ 830€ 1165€

Tabelle: Kostenangaben in Euro pro Monat beziehungsweise in Cent pro Kilometer; bei einer Haltedauer von 4 Jahren und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km

Dem ein oder anderen ist nun sicher schon der Schweiß auf die Stirn getreten. Sicherlich sprechen wir in den oberen Beispielen von Neuwagen aber selbst wenn wir von einem älteren Fahrzeug ausgehen und hier die Kosten vielleicht halbieren (das Thema Werkstatt und Ersatzteile wird hier einfach mehr ein Thema sein) wird so schnell klar was man wirklich pro Monat für sein Auto abdrückt.

Wer sich nun also eventuell sagt – “die Anschaffungskosten für einen BMW kann ich mir schon leisten” muss auch immer im Kopf haben das man eben nicht nur den Anschaffungspreis sehen sollte sondern auch die erheblichen monatlichen Kosten. Ob hier jeder in der Lage ist oder auch gewillt Betrag X auszugeben muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist das man diese Kosten nicht vergisst und irgendwann feststellt dass man mit einem günstigeren Wagen eventuell sinnvoller beraten gewesen wäre.

Unabhängig von den oben genanten Faktoren gibt es natürlich auch noch viele Optionen gerade bei den laufenden Kosten Geld zu sparen. Einer der wichtigsten ist hier wohl die KFZ Versicherung. Teilweise gibt es hier von Anbieter zu Anbieter extreme Unterschiede. Es lohnt sich hier definitiv Preise zu vergleichen und so monatlich spürbar den Betrag für die Versicherung zu senken. Hier findet Ihr Tipps um die Kfz-Versicherung zu wechseln.

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Finanztipps

Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto – was lohnt sich mehr?

Spätestens nachdem die EZB die Zinsen auf 0 Prozent gesetzt hat und immer mehr Banken Gelder erheben, um die Zinspleiten auszubalancieren fragen sich viele Verbraucher, wo kann noch erfolgreich gespart werden und was kann man noch nutzen, um rentable Gewinne zu erzielen?

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Doch beides bringt unterschiedliche Vorzüge und Nachteile mit sich, die es auszuloten geht, um feststellen zu können, wo die Gewinne liegen und wer sich den Gewinnen widmen sollte. Beides hat Vorzüge, um endlich wieder erfolgreich zu sparen zu können und diese sollten sich Betroffene nicht entgehen lassen, wenn es im Geldbeutel wieder zwickt, das Sparbuch keinen Sinn mehr macht und die Banken weiter Preise anheben, um die Zinspleiten dank der EZB auszugleichen. Jetzt gilt der Vormarsch den Tagesgeldkonten und Festgeldkonten, sodass hier besonders viel Augenmerk drauf gelegt werden sollte, um Ersparnisse zu genießen, die den Geldbeutel wieder gut tun.

Tagesgeldkonten – die Vorzüge und möglichen Nachteile

Tagesgeldkonten sind im Zinssatz deutlich niedriger, als ein Festgeldkonto. Der Grund liegt darin, weil die Verfügbarkeit eines Tagesgeldkontos täglich sein muss, wie aus dem Name „Taggeld“ abzuleiten ist. Das heißt, dass Sparer jeden Tag über ihre Ersparnisse verfügen können, um meist maximal 2000,- Euro pro Tag vom Konto des Tagesgeldkontos abheben zu können. Aufgrund dieses Vorzuges gibt es direkt den Nachteil mit den niedrigen Zinssätzen zu erwähnen, was allerdings der einzige Nachteil darstellt und nur daraus resultiert, dass Kunden täglich ihre Ersparnisse nutzen könnten, wenn sie denn wollen. Da Banken dadurch ebenso weniger Gewinne erzielen können ist klar, dass diese Art nur für kurzfristige Leihen gedacht ist, um das Geld ein wenig gewinnbringend anzulegen! Die Flexibilität und Verfügbarkeit stechen allerdings heraus.

Festgeldkonten auf dem Prüfstand, wo liegen die Vor- und Nachteile?

Festgeldkonten hingegen sind im Prüfstand deutlich lukrativer, weil sie höhere Zinssätze als Tagesgeldkonten anbieten. Dafür ist die Verfügbarkeit klar geregelt und nicht täglich möglich. Die Mindestlaufzeit liegt bei 30 Tagen und kann bis zu einem Jahr liegen, je nach Entscheidung der Sparer. Je länger das Festgeldkonto laufen soll, desto höher sind natürlich die Zinsen. Es kann nicht geschlossen oder aufgelöst werden, vor Ablauf der Zeit, sondern muss bis dato zu Ende laufen, um an die Gelder zu kommen. Dafür winken hier lukrative Zinsen, welche das Sparen wieder interessant machen dürften. Ein Grund mehr, wieso sich Interessenten zwischen dem Taggeld und Festgeld entscheiden müssen, aber es war klar, dass beide Vorteile und Nachteile aufweisen würde. Doch die gewinnbringende Nachricht liegt im Festgeld.

Ob Festgeld oder Tagesgeld entscheiden am Ende eines Tages die Sparer selbst. Es ist jedoch ersichtlich, dass die Ersparnisse bei beiden gewinnbringende Renditen versprechen. Da möchte niemand mehr verzichten, weil Sparbücher & Co können getrost beiseitegelegt werden, da hier keine Gewinne mehr möglich sind und drohende Inflationen dadurch nicht ausbalanciert werden können. Ab heute heißt es also, entweder Tagesgeld mit flexiblen Laufzeiten, eine schnellere Verfügbarkeit und weniger Zinsen oder ein Festgeld mit höheren Zinsen, langen Laufzeiten und deutlichen Gewinnen. Da muss jeder nun selber entscheiden, wo gespart werden soll.

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