Connect with us

Sonstige

Vier Tipps für den perfekten Offenstall

Published

on

Die Haltung im Offenstall ist für Pferde eine sehr gute Möglichkeit, um ihren natürlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Zu den wichtigsten Bedürfnissen im Zusammenhang mit dem „Pferde-Wohnraum“ gehören Licht, Luft und Bewegung. Es gibt jedoch eine Reihe von weiteren Faktoren, auf die man bei einem Offenstall achten sollte.

 

Die Größe der Herde

Das Angebot an Offenställen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Von Herden mit 30 Tieren aufwärts, bis zu hin zu kleinen Vierer-Gruppen ist alles vertreten. Natürlich hängt die Anzahl der Pferde auch immer mit dem Platzangebot zusammen. Je größer eine Herde ist, desto stressiger kann die Lebenssituation für das einzelne Pferd sein, insbesondere dann, wenn wenig Platz vorhanden ist. Je größer die Herde, desto mehr Futterstellen müssen angeboten werden. Hier muss man ganz genau auf sein Pferd achten und schauen ob es in einer großen Gruppe zurechtkommt. Daher stellt sich einem die Frage nach dem perfekten Offenstall und wie dieser auszusehen hat.

Zudem gibt es Offenställe mit gemischten Gruppen, in denen Wallache und Stuten zusammenstehen. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Stallbetreiber, die separate Gruppen für Wallache und Stuten anbieten. Dies hat sich oftmals bei Stuten bewährt, die „Dauer-Rossig“ waren oder auch bei Wallachen, die ihre Manneskraft falsch eingeschätzt hatten.

Der Unterstand im Offenstall

Die Unterstellmöglichkeit soll sich immer an der Herdengröße orientieren. Im Gegensatz zu Kühen brauchen Pferde deutlich mehr Platz. Man steht zwar gerne mal mit dem Pferde-Kumpel sehr dicht zusammen, aber auch nur mit diesem und auch nicht immer. Wer Pferde in einem Offenstall schon einmal über einen längeren Zeitraum beobachtet hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass sie oftmals mit einem respektvollen Abstand beieinanderstehen. Dementsprechend muss der Unterstand von der Größe so gestaltet sein alle Pferde genügend Platz darin erhalten. Der Unterstand wird ja nicht nur zum Ausruhen genutzt, er dient auch als Rückzugsort bei Regen, Wind, Hitze und kann auch vor Insekten schützen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte die Südseite eines Unterstandes im Offenstall aufgelassen werden, während hingegen die Ostseite zu sein sollte.

In sehr windigen Regionen oder aber bei Pferden, die sehr anfällig auf Insekten reagieren, muss der Unterstand dementsprechend gebaut werden, dass er wirklich Schutz bietet. Doch wie stellt man dies am Besten an? Türen gehen schlecht. Es ist sicherlich keine gute Idee dem Pferd das Öffnen und schließen von Türen beizubringen. Hier haben sich spezielle Streifenvorhänge für Pferdeställe aus PVC bewährt. Diese Lammellenvorhänge bestehen aus durchsichtigem Kunststoff, damit genügend Licht in den Innenbereich fällt. Die einzelnen Lamellen gibt es in unterschiedlichen Stärken, die auch das Gewicht beeinflussen. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Bewegung der Lamellen bei Wind. Je dicker das Material, desto schwerer die Lamelle. Die meisten Pferde kommen mit einem Streifenvorhang sehr gut klar und passieren ihn nach kurzer Eingewöhnungs- und Übungszeit. Beobachtungen zeigen, dass Pferde, die sehr empfindlich auf Insekten reagieren, einen sehr geschützten und teilweise abgedunkelten Rückzugsort zu schätzen wissen und diesen ausgiebig nutzen.

Viele Pferde bevorzugen jedoch Unterstände, die eine gute Sicht ermöglichen und Fluchtmöglichkeiten bieten. Je weniger Wände solch ein Unterstand hat, desto häufiger wird er frequentiert.

Der Boden im perfekten Offenstall – Matsch-frei heißt das Zauberwort!

Viele Offenställe sind Matschlöcher! Das ist nicht nur für Mensch und Tier sehr unschön, es erschwert auch die Arbeit. Wer einmal solch ein Paddock von Pferdeäpfeln befreit hat und eine Schubkarre durch tiefen Matsch schieben musste, weiß, was gemeint ist. Zudem ist ein Matschloch auch alles andere als hygienisch!

In den wenigsten Fällen hat ein Offenstall einen Boden, der wie eine natürliche Drainage wirkt. Ansonsten muss an dieser Stelle nachgeholfen werden. Das Angebot an Möglichkeiten, um ein Paddock matschfrei zu bekommen, ist groß. Von einer Bodenbefestigung durch verschiedene Trennschichten, über diverse Kunststoffplatten bis hin zu Kunstrasen, ist alles vertreten. So groß wie das Angebot ist, so unterschiedlich sind auch die Preise!

Eine sehr gute Alternative sind Paddockplatten. Mittlerweile gibt es auch Systeme, die ohne Unterbau verlegt werden können, ohne dass der Boden dabei in Mitleidenschaft gezogen wird. Bei Bedarf kann ein schneller Rückbau erfolgen und der Boden kann wieder anderweitig verwendet werden. Dies ist besonders dann sehr praktisch, wenn man seinen Stall nur gepachtet hat.

Ein weiterer Trend, der in der Vergangenheit stark zugenommen hat, ist Kunstrasen. Dieser kann wahlweise ebenfalls mit und ohne Unterbau verlegt werden. Eine bessere Haltbarkeit erreicht man natürlich mit einem Unterbau, jedoch ist dies nicht immer möglich. Kunstrasen kann zwar günstig erworben werden, jedoch können die Entsorgungskosten sehr teuer sein, da er als Sondermüll eingestuft wird.

Heufütterung Offenstall

Tischlein deck dich – Füttern im Offenstall

Die Anzahl der Fressplätze richtet sich auch immer nach der Gruppengröße. Generell sollte es immer mehr Fressplätze als Pferde geben. Es gibt auch immer mal Pferde, die einen Fressplatz für sich allein beanspruchen. Bei mehreren Fressstellen können die Pferde aus dem Weg gehen und jeder kann in Ruhe fressen.

Da das Pferd von Natur aus ein Dauerfresser ist, sollte man ihm auch die Möglichkeit geben, kontinuierlich zu fressen. Heu und Gras sind hier sehr gute Alternativen.  Besonders häufig sieht man überdachte Heuraufen auf den Paddocks stehen. Ob man eine Rundraufe oder eine Heuraufe mit vier Ecken wählt ist Geschmackssache. In der Regel wird über das Heu ein Netz gemacht, damit einmal nicht so viel Heu durch die Gegend fliegt (Pferde essen nicht immer sauber) und zum anderen regt ein Netz die Pferde zum langsameren Fressen an. Heunetze gibt es mit unterschiedlichen Maschengrößen, von 2 cm – 10 cm ist alles dabei.

Neben Heu-Raufen aus Metall und Kunststoff gibt es auch verschiedene Heunetze, die entweder frei hängend oder an einer Wand angebracht werden können. Hierbei scheiden sich allerdings die Geister inwieweit Netze (oder was nicht auch alles hingehangen wird) eher gesundheitsschädigend sind. Durch die ständigen Schaukel Bewegungen des Netzes und den damit zusammenhängenden Bewegungen des Pferdekopfes und Halses kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Einige Pferde haben damit mehr Probleme, andere weniger.

Mittlerweile gibt es auch verschiedene Heufütterungssysteme, die sich an der natürlichen Fresshaltung von Pferden orientieren. Die natürliche Fresshaltung ist vom Boden aus. Der Handel bietet hierzu Heukisten aus Holz oder Kunststoff, die wahlweise auch mit einer Fressbremse, einem Gitter aus Kunststoff, versehen werden können.

Die Kraftfuttergabe erfolgt in den meisten Ställen per Hand, oftmals durch den Besitzer. Gut eignen sich hierfür spezielle Kraftfutterautomaten, die beispielsweise Hafer in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt an ein Pferd abgeben. Damit dieses System jedoch funktioniert, benötigt das Pferd einen speziellen Transponderchip.

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sonstige

Windsurfen und Wellenreiten

Published

on

Der Wassersport erfreut sich vor allem in der warmen Jahreszeit großer Beliebtheit. Sportarten wie Schwimmen, Rudern, Tauchen und Surfen halten den Körper auf vielfältige Art und Weise fit und gesund.

Den Gleichgewichtssinn trainieren

Beim Sport werden auch die Muskeln beansprucht, die im Alltag kaum zum Einsatz kommen. Regelmäßiges Training steigert nicht nur die Fitness, sondern stärkt auch das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr. Es wird vermutet, dass sportliche Betätigung auch die geistige Fitness fördern kann. Der Fitnessfaktor ist allerdings von der jeweiligen Sportart abhängig. Wer Muskeln aufbauen will, sollte die Ernährungsweise überprüfen und einen Trainingsplan erstellen.

Oft wird im Sport auf Sportgeräte und andere Hilfsmittel zurückgegriffen, um den Trainingseffekt zu erhöhen. So verwendet man beim Training für Sportarten wie Windsurfen, Wellenreiten, Kitesurfen und Snowboardfahren ein sogenanntes Balanceboard. Das Gleichgewichtsbrett, das zum Trainieren des Gleichgewichtssinns dient, kommt auch bei sporttherapeutischen Zwecken zum Einsatz. Mit verschiedenen Übungen, die durch Balancieren auf dem Gerät durchgeführt werden, werden neben dem Gleichgewichtssinn auch koordinative Fähigkeiten trainiert. Boardsportlern dient das Balanceboard als Trainingsgerät für den Aufbau der erforderlichen Balance und Koordination.

Gleichzeitig werden beim Training mit dem Board auch die Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur gekräftigt. Mit bestimmten Übungen können speziell die Knie und Sprunggelenke gestärkt und gleichzeitig Verletzungen vorgebeugt werden. Bevor mit dem Training begonnen wird, sollte man sich allerdings mit der Funktionsweise eines Balanceboards vertraut machen.

Das Gleichgewichtsboard wird zu Recht als Wackelbrett bezeichnet, da es nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert wie ein Surfbrett, Skateboard oder Snowboard. Im Unterschied zu diesen Sportgeräten kann ein Balanceboard nicht nur im Freien, sondern auch drinnen genutzt werden, sodass eine Trainingsession wetterunabhängig möglich ist. Ein hochwertiges Brett wie das Wahu Balanceboard ist handgefertigt, zeichnet sich durch eine widerstandsfähige Holzoberfläche aus und ist plastikfrei. Zusammen mit dem Balanceboard erhält man eine Balanceboard-Rolle, auf der das Brett positioniert wird.

Wenn sich die Rolle bewegt, wird auch das Balanceboard in Bewegung versetzt. Dadurch muss sich der Trainierende immer wieder neu ausbalancieren. Beim Training mit einem Wackelbrett sind eine Vielzahl an Übungsvarianten möglich. Allerdings sollten die Übungen dem eigenen Trainingslevel entsprechen. Zunächst geht es vor allem darum, das Gleichgewicht zu halten.

Wie funktioniert ein Balanceboard?

Erst nachdem das Training mit dem Board zur Routine geworden ist, kann man versuchen, sich auf dem Brett zu bewegen und die eigene Position immer wieder neu auszubalancieren. Da es sich bei Sportgeräten wie einem Balanceboard um eine Investition mit langfristiger Bedeutung handelt, sollte man auf Qualität achten.

Oft entpuppen sich günstige Varianten als unzuverlässig oder ungenügend bei gewagteren Übungen. Ein stabiles Wackelbrett aus Holz kann hingegen auch verrückten Jumps und Flips standhalten. Die Boardoberfläche sollte daher besonders widerstandsfähig sein. Für die notwendige Stabilität sorgt beispielsweise ein Aufbau aus 12 Holzschichten wie bei diesem Wackelbrett. Einsteigern wird empfohlen, sich breitbeinig auf das Board zu stellen und sich zuerst auf Übungen für Anfänger zu konzentrieren. Sobald man sicher auf dem Brett steht, kann ein Übungsprogramm mit mittlerem Schwierigkeitsgrad in Erwägung gezogen werden.

Für Fortgeschrittene gibt es Tricks für Halb-Profis wie den “Jump in Flip”. Diese Übung setzt allerdings eine gewisse Geschicklichkeit voraus.

Continue Reading

Sonstige

10 beliebte Liebespaare der Geschichte

Published

on

Liebe ist etwas Besonderes und bewegt seit Beginn an die Menschheit. Sie erschafft ein einmaliges Gefühl, was man so schnell nicht vergisst. Liebe ist etwas wahnsinnig wichtiges. Zärtlichkeit und Bauchkribbeln gehören zum Leben einfach dazu. Viele Liebespaare sind zu einer wahren Berühmtheit geworden. Diese Paare möchten wir dir einmal vorstellen.

1. Adam und Eva

Laut dem Buch Genesis ist es das erste Liebespaar, was Gott erschuf. Adam und Eva gelten als Auslöser von allem Glück und Unglück der Welt. Der Name Adam rührt von dem hebräischen Begriff „adama“ her, was so viel bedeutet wie „Mensch aus Erde“. Eva war jedoch nicht Adams erste Frau, sondern Lilith.

2. Ödipus und Lokaste

Ein bekanntes Liebespaar, welches der griechischen Mythologie entspringt. Ödipus wurde vom König von Theben, Laios, gezeugt. Iokaste ist eigentlich die Mutter von Ödipus, jedoch entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Liebesbeziehung zwischen den Beiden. Sie ist die Belohnung dafür, dass er Theben aus den Fängen der Sphinx erlöste.

Dass seine Verlobte seine leibliche Mutter ist, erfährt er erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt. Er ging jedoch aufgrund des Inzestes und dem Mord an seinem Vater ins Exil.

3. Orpheus und Eurydike

Das Paar entspringt ebenfalls aus der griechischen Mythologie. Eurydike ist eine Nymphe und wurde von Aristaios beinahe vergewaltigt. Sie verstirbt anschließend durch den Biss einer Schlange. Um Eurydike zurückzugewinnen, begibt sich Orpheus in die Unterwelt.

4. Robin und Ted

Die Beiden sind bei Fans von „How I Met Your Mother“ sehr bekannt. Die Beziehung verlief am Anfang ziemlich kompliziert. Sie trennten sich ständig und kamen wieder zusammen. Erst mit 50 stabilisierte sich die Beziehung und die beiden wurden zusammen endgültig glücklich. In der Zwischenzeit kamen auch andere Partner ins Spiel. In der letzten Szene der beiden steht Ted dann mit dem berühmten blauen Horn aus ihrer ersten Verabredung unter Robins Fenster.

5. Elizabeth Taylor und Richard Burton

Das Liebespaar lernte sich bei einem Filmdreh kennen. Elisabeth und Richard waren eigentlich verheiratet, verließen jedoch ihre Ex-Partner, als sie sich gegenseitig kennenlernten. Es war quasi die Liebe auf den ersten Blick. Richard Burton hing noch ganze 2 Jahre lang an seiner ehemaligen Frau Sybil.

Es entwickelte sich die wohl widersprüchlichste Ehe der Geschichte. Ihre Liebe zueinander war göttlich, konnten sie dennoch nicht miteinander zusammen leben. Daher heirateten sie insgesamt zweimal, ließen sich jedoch jedes Mal scheiden. Die erste Ehe dauerte 10 Jahre an. In dieser langen Zeit kam es zwischen den Beiden zu des Öfteren zu Trinkgelagen und Streitereien.

Trotz ihrer gegenseitigen Anziehung waren große Differenzen spürbar. Denn Sie war eine wahre Diva, während er Darsteller in einem Theater war. Dies führte unweigerlich dazu, dass es Mitte der 70er Jahre zur Scheidung kam.

6. Kleopatra und Antonius

Nicht nur mit Caesar, sondern auch mit dem Feldherren Antonius war Kleopatra liiert. Die beiden Figuren spielen eine große Rolle in dem Film „Cleopatra“. Kleopatra wird dabei von Elizabeth Taylor und Antonius von Richard Burton übernommen.

Der Film erzählt auf eindrucksvolle Weise die Schicksals-behaftete Beziehung zwischen Kleopatra und Antonius. Das Geburtsjahr von Kleopatra ist auf 69 v. Chr. datiert. 51 v. Chr. bestieg sie den Thron, wurde kurze Zeit später jedoch vertrieben. Danach kam sie mit Caesar zusammen.

Als Cleopatra wieder nach Alexandria kam, verliebte sich Antonius unsterblich in sie. Er war hingerissen von ihrer Anmut und ihrer Ausstrahlung. Selbst der Umstand, dass Antonius zu dem Zeitpunkt bereits vermählt war, hinderte ihn nicht daran, die ägyptische Königin zur Frau zu nehmen. Als Antonius Selbstmord begann, nahm sie sich ebenfalls das Leben.

7. Romeo und Julia

Romeo und Julia sind wohl das geschichtsträchtigste Liebespaar überhaupt. Die beiden Verliebten spielen in einer Vielzahl an Filmen, Opern und anderen Kunstformen eine tragende Rolle. Einer großen Bedeutung kommt dem tragischen Ende der Beziehung zu. Die beiden Italiener entstammen zwei verfeindeten Familien.

Der wohl bekannteste Roman rund um das Liebes-Drama stammt aus der Feder von William Shakespeare. Um dem Dilemma zu entgehen, vergiftet sich Julia zum Schein. Romeo nimmt dies für bare Münze und bringt sich aus Trauer kurz darauf selbst um. Die Geschichte entpuppt sich als Liebestragödie voller Trauer und Schmerz.

8. Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius

Für Goethe war Christiane Vulpius die Liebe auf den ersten Blick. Sie war ein einfaches Blumenmädchen, Goethe jedoch ein absolutes Genie. So war diese Beziehung für den Weimarer Hof äußerst fragwürdig. Denn Christiane war des Lesens und Schreibens nicht mächtig. Ihr Bildungsstand war nicht besonders hoch.

Doch Goethe ließ sich von dieser Frau nicht abbringen, sie hatte ihm wahrhaftig den Kopf verdreht. So stritt er sich wegen Christiane sogar mit seiner derzeitigen Freundin Charlotte von Stein. Mit Charlotte hatte er bereits 5 Kinder gezeugt. So kam es, dass Goethe Christiane erst viele Jahre später zur Frau nahm. Eine wirkliche Treue zu ihr entwickelte er jedoch nie.

9. Napoleon und Josephine

Dass Josephine bereits vermählt war und 7 Jahre Altersunterschied hinderten Napoleon nicht daran, sich in sie zu verlieben. Desto mehr Siege im Krieg ergatterte, desto mehr konnte er Josephine für sich gewinnen. Jedoch kamen einige unglückliche Zufälle dazwischen. So war sie in mehrere Affären verwickelt und sie war nicht mehr zeugungsfähig. So kam es dazu, dass er sich von ihr scheiden ließ. Als er sich von ihr trennte, begann die Zeit seiner großen Niederlage. Jedoch träumte er selbst im Exil immer noch von Josephine.

10. Bonnie und Clyde

Bonnie und Clyde ist ein kriminelles Liebespaar aus den USA. Sie sorgten in den 30er Jahren in regelmäßigen Abständen für Aufsehen, indem sie Banken, Geschäfte und Tankstellen ausraubten. Bonnie heiratete im Alter von 16 Jahren ihre Sandkastenliebe Roy Thornton von dem Sie sich auch nie scheiden ließ. Clyde lernte Sie im Januar 1930 in Dallas kenne und hier begann dann auch die gemeinsame Affäre und die kriminellen Handlungen. 1934 wurden Sie in einen Hinterhalt der Polizei gelockt und erschossen.


Grafiken:

 

Jocasta_and_her_son_Oedipus – kladcat / CC BY

Orpheus und Eurydike Giovanni Antonio Burrini / Public domain

Liz Taylor and Richard Burton Anefo / Mieremet, R. / CC BY-SA 3.0 NL

Cleopatra und Marcus Antonius – Jan Steen / Public domain

Romeo und Julia – P. Leroy, / Public domain

Napoleon et Josephine – https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Divorce_de_Napoleon_et_Josephine.jpg

Bonnie und Clyde – Library of Congress / Public domain

Continue Reading

Freizeit und Hobby

Was ist Kitesurfen?

Kitesurfen liegt im Trend. Es ist abwechslungsreich, trainiert die Kondition und fördert ein positives Körpergefühl. Zudem ist es die einzige Sportart, die unzählige Boardsportarten ineinander fließen lässt. Doch was vom Strand aus so einfach aussieht, ist in der Realität eine enorme Herausforderung.

Published

on

Kitesurfen liegt im Trend. Es ist abwechslungsreich, trainiert die Kondition und fördert ein positives Körpergefühl. Zudem ist es die einzige Sportart, die unzählige Boardsportarten ineinander fließen lässt. Doch was vom Strand aus so einfach aussieht, ist in der Realität eine enorme Herausforderung. Es erfordert schon einiges an Geschick, um sich auf den Boards zu halten und dabei mit dem Lenkdrachen zu lenken. An sich braucht es für das Kitesurfen nur eine überschaubare Ausstattung. Neben dem passenden Drachen sind ein gutes Board und funktionale Kleidung erforderlich.

Als Board dient ein kleineres Brett. Es hat meist eine Länge von 140  und 200 cm und ist einem Wakeboard oder Snowboard optisch sehr ähnlich. Um sich über das Wasser zu bewegen, setzt der Kiter einen Lenkdrachen ein. Bei guten Windverhältnissen entsteht so starker Auftrieb, dass große Sprünge auf dem Wasser möglich sind. Zunächst war das Kitesurfen lediglich in Hawaii bekannt. Von dort aus schaffte es den Sprung auf die internationale Wassersportbühne und wurde schließlich auch in Deutschland recht schnell sehr populär.

Nachdem sich für das Kiten schnell erste Anhänger fanden, drangen in den letzten Jahren immer mehr Windsurfer in den neuen Trendsportbereich. Die vollkommen neuen Möglichkeiten und die Präsenz auf zahlreichen legendären Wassersportmessen trieben die Entwicklung unaufhaltsam voran. Robby Naish entwickelte sich über Deutschland hinaus zu einem der bekanntesten Kitesurf-Förderer. Seit Jahrzehnten ist Naish bereits im Surfbereich bekannt und genießt hier einen herausragenden Ruf.

Überblick über die verschiedenen Kites

Wichtigster Ausrüstungsbestandteil ist der Kitesurf-Drachen. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Lenkdrachen, der aufgrund seiner Maße kaum mit einem normalen Lenkdrachen vergleichbar ist. In den letzten Jahren hat sich zusehends das Tubekite-System mit folgenden Merkmalen durchgesetzt:

  •  Drache mit aufgepumpten Luftschläuchen
  •  Luftschläuche sorgen für die nötige Stabilität
  •  typische runde Form
  •  ermöglicht Start vom Wasser aus

Weiterhin gibt es den Matten-Kite. Hierbei handelt es sich um einen weiteren speziellen Drachen, bei dem das Profil einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Profil erzeugt hier den Staudruck für den Wind. An der Vorderkante sind markante Öffnungen zu finden, mit denen die Luft in den Drachen strömt. Durch seine Form kann der Drachen den Wind halten und hebt schließlich ab. Gleich mehrere clevere Ventillösungen sorgen dafür, dass auch dann kein Wasser in den Drachen gelangt, wenn dieser auf die Oberfläche gerät. Die Matten-Kites lassen einen kontrollierten Start durchaus zu. Sie eignen sich besonders gut für Anfänger, da sie oftmals leichter mit diesen Kites zurechtkommen als mit den Tubekites.

Folgende Tabelle fasst zusammen, wie die Kites anhand der Leinen unterschieden werden:

[table id=2 /]

Kitesurfen lernen – Kiteschulen sind Pflicht

Auch wenn Kitesurfen vom Wasser aus sehr einfach und überschaubar aussieht, gibt es für Einsteiger ein enormes Fehlerpotenzial. Wer Kiten lernen möchte, sollte das in einer Kitesurf-Schule wie z.B. bei Kitesurf-Guide auf Fehmarn. Hier vermitteln professionell geschulte Lehrer die wichtigsten Handgriffe, zeigen aber auch, welche Besonderheiten bei der Ausstattung zu berücksichtigen sind. Insgesamt handelt es sich beim Kitesystem um ein recht sensibles Konzept, sodass sich schon kleine Fehler hier sehr schnell bemerkbar machen und beachtliche Folgen nach sich ziehen können.

Begleitet von einem guten Kitesurflehrer ist es jedoch relativ einfach, das Kiten zu erlernen. In guten Kitesurfschulen wie bei Kitesurf-Guide lernen Anfänger in kleine Gruppen, sodass die Lehrer die Möglichkeit haben, auf das Können ihrer Schüler einzugehen und vorhandenes Potenzial auszunutzen. Dem Alter sind auch keine Grenzen gesetzt. In einer speziellen Kids-Academy können auch bereits die kleinen das Kiten erlernen. Im Fokus dieser Unterrichtseinheiten stehen die Kinder und ihre Fähigkeiten. Auf den vorhandenen Fähigkeiten baut dann der Unterricht individuell auf. Die Kiteschulen befinden sich zudem unmittelbar am Wasser, sodass ein passendes Schulungsrevier für die Übungen zur Verfügung steht. Unter Anleitung der Kitelehrer werden schwere Stürze mit Verletzungen oftmals vermieden und die Einsteiger lernen von Anfang an die entscheidenden technischen Grundlagen.

Die passenden Boards zum Kiten

So wichtig wie der richtige Kite und eine gute Kitesurfschule sind die Boards. Kiteboards gibt es in unterschiedlichen Längen. Einem Laien wird es schwerfallen, die Kiteboards optisch von einem Wakeboard oder gar von einem Snowboard zu unterscheiden. Angeboten werden sie in verschiedenen Längen, sodass eine Abstimmung auf Körpergröße und Technik möglich sind. Standardmäßig haben die Boards eine Länge zwischen 140 und 200 cm, besitzen allerdings nur sehr wenig Auftrieb. Damit ein Kiter wirklich auf dem Board stehen kann, muss er auf dem Wasser fahren.

Nachdem sich Kiten international festigen konnte, erschien mit den TwinTips eine spezielle Bauweise des Boards. Auffallend war die symmetrische Bauweise, durch die die Fahrtrichtung sowohl nach vorn als auch rückwärts gewählt werden konnte. Die symmetrische Bauweise der TwinTips schafft während der Fahrt einige Erleichterungen, von der vor allem Anfänger profitieren. Für Kiteschüler gestaltet sich der Fußwechsel, wie er bei klassischen Boards erforderlich ist, sehr schwierig. Da die TwinTips in beide Richtungen fahren können, entfällt der Wechsel. Die TwinTips bieten sich für Einsteiger ab einer Länge von 180 cm an. Sind sie die ersten Meter auf dem Wasser gefahren und beherrschen die grundlegenden Techniken, können sie auch auf kleinere Boards ausweichen.

Bei de Directionals wird dagegen die Fahrtrichtung wieder durch Heck und Board vorgegeben. Damit sind hier auch wieder die Fußwechsel erforderlich.

Continue Reading

Trending