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Anleitungen

Video erstellen aus Fotos

Es gibt bestimmte Ereignisse, die möchte man gerne als kleines Filmchen festhalten und an seine Freunde oder die Familie verschicken.

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Es gibt bestimmte Ereignisse, die möchte man gerne als kleines Filmchen festhalten und an seine Freunde oder die Familie verschicken. Heutzutage ist das Dank WhatsApp auch kein Problem mehr: Handykamera an, los filmen, hochladen und versenden. Innerhalb kürzester Zeit kommt der Film bei den Menschen an, für die er auch gedacht ist. Die ganze Sache hat jedoch auch einen Nachteil – besonders kreativ gestalterisch kann ich nicht auf die Filmchen einwirken. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit im Internet recherchiert. Ich war auf der Suche nach einer einfachen Software, mit der ich Filme bearbeiten kann. Es sollte nichts Kompliziertes sein, ein neues Hobby wollte ich nicht daraus machen.

shakem-banner

Nach einiger Zeit bin ich in einem Forum auf die Webseite shakem.com gestoßen. Die Webseite wirbt damit dass mit ihrer Software schnell und unkompliziert Videoclips erstellt werden können. Da das Ganze in der kleinen Variante kostenlos ist, habe ich es doch glatt einmal ausprobiert. Einziger Haken: Um das Programm kennen zu lernen, muss man sich registrieren, danach kann man seiner Kreativität als Regisseur freien Lauf lassen. Das Menü ist klar und verständlich aufgebaut, alle Schritte bis zu dem ersten eigenen Film sind vollkommen selbsterklärend.

 

Nach dem Einloggen gelangt man in einem Bereich der „Composer“ genannt wird. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten sein Filmchen zu produzieren. Die schnellste Variante bietet der „shakem Wizzard“: Einfach ein passendes Layout wählen, eigene Bilder auswählen, hochladen und am Ende auf den Button „weiter“ klicken. Innerhalb 1 Minute war mein erster Videoclip fertig. Die Layouts (dort Templates genannt), sind schon fix und fertig vertont. Je nachdem worüber der Film handelt, kann ein passendes Design auswählen. Egal ob Weihnachten, Halloween, Glück, Liebe…. es sind eine Menge fertige Templates vorhanden!

Die zweite Möglichkeit zur Cliperstellung findet sich im “shakem Freestyle“. Bei dieser Variante kann der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden. In die fünf vorhandenen Spuren können individuell Fotos, Grafiken, Videosequenzen und Musik eingefügt werden. Nebenbei kann das Video immer wieder abgespielt werden, um zu schauen, ob einem die Anordnung gefällt oder nicht.

Sollte man selber nicht genügend eigenes Material zur Hand haben, so gibt es eine eigene Mediathek bei shakem. Hier finden sich diverse Grafiken, Filme und Musikstücke, die verwendet werden können. Dank der Youtube-Schnittstelle, können auch Ausschnitte aus Youtube-Videos mit in den eigenen Clip integriert werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen die auf dem Markt sind bietet shakem den Vorteil, dass es vollkommen einfach zu bedienen ist. Man muss sich nicht erst lange einlesen, da das ganze System selbsterklärend aufgebaut wurde.

Am Ende hat man nicht nur einen eigenen Film erstellt, sondern auch es macht auch noch richtig Spaß.

Alles in allem sicher ein toller Tipp für alle die schon immer schnell und vor allen Dingen einfach ein kleines Video erstellen wollten.

 

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Internet & Technik

Selbsthilfe – iPhone-Display selbst reparieren

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Selbsthilfe - iPhone-Display selbst reparieren

Hilfe zur Selbsthilfe – So einfach kannst du dein Handydisplay selbst austauschen

Ein unbedachter Moment reicht meist aus: Wenn das iPhone zu Boden fällt, ist das Display schnell futsch. Wer Glück hat, trägt nur optische Mängel davon – das Telefon lässt sich noch verwenden. Doch im Unglück ist der Touchscreen vollständig gesprungen und das Telefon gar nicht mehr zu gebrauchen. Telefonie, Textnachrichten und andere Kommunikation funktionieren nicht mehr, egal wie sehr Du Dich mit dem Finger auf dem Handy bemühst.

Ist das Display kaputt, ist die Verzweiflung groß und jede Hilfe willkommen. Reparaturwerkstätten locken hier mit der Möglichkeit, das Display auszutauschen. Doch das kann teuer werden: Im Schnitt kostet die Reparatur vom Fachhändler zwischen 60 bis zu 400 Euro kosten.

Die Kosten für einen Displaytausch bei Apple direkt liegen für das iPhone 11 bei über 200 Euro, für iPhone 11 Pro bei über 300 Euro und für das iPhone 11 Pro Max sogar bei über 350 Euro. Zudem dauert es sehr lange, bis das eingeschickte Handy zurückkommt.

Doch es gibt Alternativen: Warum nicht ein Display in einem professionellen Ersatzteilshop bestellen und die Reparatur selbst durchführen? Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Wie das gelingt, erklären wir hier!

Statt teurer Fachwerkstatt: Do-it-yourself mit dem richtigen Ersatzteil

Ja, es ist möglich. Du kannst das Display an Deinem iPhone selbst austauschen. Dazu braucht es kein Fachwissen oder spezielle Detailkenntnisse. Alles was nötig ist, sind ein Ersatz-Display und Spezialwerkzeuge. Das lohnt sich vor allem, wenn die Garantie des Telefons abgelaufen ist – die würde beim Öffnen des Gerätes und Einbau eines fremden Displays verloren gehen.

Generell kommt der Display-Austausch für viele Apple-Modelle infrage. So gibt es Ersatz-Touchscreens nicht nur für die letzten Modelle (iPhone 11, iPhone SE 2020, iPhone X, XR und XS), sondern auch für ältere Handys wie beispielsweise das iPhone 4, 5, 6, 7 und 8. Auch Ersatzdisplays für das iPad sind im Handel zu finden. Damit ist der Austausch zu Hause für fast alle Modelle möglich.

iphone-ersatzteile

Hier kannst Du ein neues Display kaufen

Im Internet finden sich zahlreiche verschiedene Angebote, Displays für das iPhone zu kaufen. Auf Amazon und eBay beispielsweise verkaufen einige Händler dieses Zubehör. Auch unter anderen Adressen finden sich im Netz verschiedene Ersatzteillieferanten.

Bei der Auswahl des Verkäufers solltest Du jedoch unbedingt auf Qualität achten. Der iPhone-Ersatzteile-Shop beispielsweise bietet Displays, die einer strengen Qualitätskontrolle unterliegen und auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden. Hier findest du verlässliche Qualität vom Original-Ausrüstungshersteller.

Geld-zurück-Garantie, Käuferschutz, eine schnelle Lieferung und ein hervorragender Kundenservice sprechen ebenfalls für den iPhone-Ersatzteile-Shop, der vom Online-Fachmagazin Chip.de zu einem der besten iPhone-Zubehör-Shops gekürt wurde.

Das Zubehör für die Eigenreparatur

Für den Display-Austausch zu Hause braucht es jedoch spezielles Werkzeug. Das iPhone besitzt spezielle Pentalobe-Schrauben. Diese können nicht mit handelsüblichen Schraubendrehern oder Reparatur-Sets geöffnet werden. Es braucht besonderes Werkzeug. Auch ein iSclack ist von Nöten oder als Alternative ein Saugnapf.

Bei Ersatzteillieferanten wird dieses Werkzeug manchmal mitgeliefert, bei anderen muss es extra gekauft werden. Der iPhone-Ersatzteile-Shop versendet beispielsweise automatisch mit jedem Display ein passendes Werkzeug-Set, um die Reparatur eigenständig durchführen zu können.

Handydisplay einfach selbst tauschen

So gelingt der Display-Austausch

Beim Einbau eines neuen Displays an iPhone und iPad sind zahlreiche Schritte notwendig, die jedoch auch jeder Laie durchführen kann. Allerdings sollte beachtet werden, dass jedes iPhone unterschiedlich auseinandergebaut wird. Wie beispielsweise das Display bei einem iPhone 6 gewechselt wird, wird hier beschrieben. Wichtig ist, dass vor der Demontage der Akku unter 25 Prozent Leistung haben sollte, denn er kann Feuer fangen oder explodieren, wenn er beschädigt wird. Auch ist es selbstverständlich, dass Du das Gerät vor der Demontage ausschaltest.

Im ersten Schritt sollte das defekte Display mit Klebeband fixiert werden, um weiteren Glasbruch oder gar Verletzungen beim Austausch zu vermeiden. Dann kann das Gerät mit iSclack oder einem Saugnapf geöffnet werden. Es folgen weitere Schritte, bei denen Schrauben, Abdeckungen, Kabelstecker und der Home-Button gelöst werden müssten. Danach kann das Handy mit dem neuen Display zusammengebaut werden.

Zu viel auf einmal? Keine Sorge: Bei der Bestellung eines neuen Displays im iPhone-Ersatzteile-Shop erhältst Du eine kostenlose, ausführliche Anleitung zum Tausch mit nach Hause. Diese zeigt detailliert, wie der Do-it-yourself-Austausch gelingt.

anleitung-handydisplay-austauschen

Vorbeugung: So vermeidest Du Display-Schäden

Vorsorge ist besser als Nachsorge – hat Mutti schon immer gesagt. Das gilt auch für Dein Display von iPhone und iPad. Denn Schäden am Display lassen sich leicht verhindern. Zum einen gelingt das mit einer hochwertigen Schutzhülle. Wem klobige Modelle nicht zusagen, der kann auch extra dünne, leichte und durchsichtige Hüllen verwenden. Das Telefon ist voll funktionstüchtig und geht nicht so schnell kaputt, wenn es einmal herunter fällt.

Aber auch eine Schutzfolie kann schon hilfreich sein und Kratzer auf dem Display vermeiden. Panzerglas-Folie ist beispielsweise mehrfach beschichtet und weist einen 9H-Härtegrad auf. Solch eine Folie kann das Display vor einem Bruch bewahren.

Doch der beste Schutz vor Schäden am Telefon ist der sorgsame Umgang mit dem Handy. Lagere es immer sicher, wenn du das Handy ablegst. Tischkanten und Schrank- und Kommodenecken oder gar der Toilettenkasten sind beliebte Ablageorte, die jedoch eine hohe Unfallgefahr mit sich bringen! Achte auch darauf, das Telefon nur in die Hand zu nehmen, wenn Du es stabil halten kannst.

Beim Essen können schmierige Finger das Display beschmutzen, mit Händen voller Einkäufe ist das zusätzliche Jonglieren mit dem Handy ebenfalls gefährlich. Dazu gehört auch, dass das Handy nicht beim Laufen, Radfahren oder gar hinterm Steuer in die Hand genommen wird – denn das kann nicht nur dem Display schaden, sondern auch Dir selbst!

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Anleitungen

Einen eigenen Swimmingpool bauen –

Ein Swimming Pool im eigenen Garten? Davon träumen nicht nur Kinder. Was in früheren Jahren als Inbegriff von Luxus galt, ist mittlerweile auch für Normalverdiener erschwinglich. Es sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten, bevor man erstmals ins kühlende Nass springt. Das beginnt mit der Suche nach dem passenden Standort, reicht über die Wahl eines geeigneten Schwimmbeckens bis hin zur Integration umweltfreundlicher und effizienter Technik.

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Ein Swimmingpool im eigenen Garten? Davon träumen nicht nur Kinder. Was in früheren Jahren als Inbegriff von Luxus galt, ist mittlerweile auch für Normalverdiener erschwinglich. Es sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten, bevor man erstmals ins kühlende Nass springt. Das beginnt mit der Suche nach dem passenden Standort, reicht über die Wahl eines geeigneten Schwimmbeckens bis hin zur Integration umweltfreundlicher und effizienter Technik.

Im ersten Schritt stellt sich die Frage, ob überhaupt ein Swimming Pool gebaut werden darf – und das ist keineswegs sicher. Jedes Grundstück besitzt eigene gesetzliche Vorgaben und gelegentlich bedarf es einer separaten Baugenehmigung sofern der Swimming Pool größer als 100 Quadratmeter ausfallen soll. So empfiehlt sich vor Beginn der Planungen ein Gang zum städtischen Bauamt, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Besonders aufmerksam sollte man in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet sein und auch mit den Nachbarn ist zu sprechen, denn ein  Swimming Pool kann durchaus das Gesamtbild beeinträchtigen und zudem durch Lärmbelästigung auffallen. Alles geklärt? Dann kann es mit der konkreten Planung losgehen.

Den eigenen Swimming Pool planen

Sobald von behördlicher Seite grünes Licht gegeben wurde, geht es an die Suche nach dem perfekten Standort. Bei einem kleinen Garten löst sich das „Problem“ von selbst, doch spielen sowohl der Lauf der Sonne als auch die Hauptwindrichtung und schließlich der Bewuchs rund um das Schwimmbecken eine große Rolle. Weht der Wind meist aus einer unerwünschten Richtung, so stellt sich eine unliebsame Beckenströmung ein und zudem wehen Schmutz und Blätter in das Becken. Der Wind kann übrigens auch beim entspannten Baden stören, weshalb idealerweise in einigem Abstand eine entsprechende Barriere existiert.

Eine wichtige Überlegung betrifft auch für das Vorhandensein von Bäumen und Sträuchern in unmittelbarer Umgebung. Was einerseits einen guten Blickschutz abgibt und Schatten spendet, kann ebenfalls für zusätzliche Verschmutzung sorgen. Es ist daher in aller Regel davon abzuraten, seinen Swimming Pool unmittelbar zwischen Bäume oder Sträucher zu setzen.

Besser ist da schon ein sonniger Standort, denn so sparen Sie an Heizkosten. Einziger Wermutstropfen sind die UV-Strahlen, die das Wachstum der Algen begünstigen. Sonnenenergie lässt sich aber auch nutzen, indem die Wärmepumpe an eine Solaranlage angeschlossen wird.

Die passende Technik für den Swimming Pool

Auch, wenn ein Swimmingpool auf den ersten Blick simpel aussieht: es handelt sich um ein regelrechtes Wunderwerk der Technik. Die wenigsten Menschen berücksichtigen bei der Planung, dass ein eigener Technikraum erforderlich ist. Wo sonst sollten die Filtertechnik mit samt des Filterkessels unterkommen? Ebenfalls bedarf es eines Stromanschlusses, ausreichend Platz, um den Filter zu warten und natürlich eines Wasseranschlusses und eines Zugangs zur Kanalisation. Die Technik darf nicht unmittelbar neben dem Swimmingpool untergebracht werden, weshalb ein Abstand zwischen drei und zwölf Metern als optimal gilt. Übrigens lassen sich auch Frostschutz und Chemikalien in den Bereich der Technik zählen. Ersterer ist auch deshalb wichtig, weil falsch verlegte Rohre im gefrorenen Gartenboden platzen können, was erhebliche Mehrkosten mit sich bringt.

Sind weitere Zusatztechniken geplant die den Pool noch individueller oder auch vielseitiger nutzbar machen. Zum Beispiel spezielle “Whirlpool Düsen” oder eine “Gegenstromanlage” die es ermöglicht quasi auf der Stelle zu schwimmen. Auch das Thema Beleuchtung sollte vorab genauestens geplant werden, da eine spätere Erweiterung erhebliche Mehrkosten mit sich bringt. In diesem Zusammenhang hier die Info zu einer tollen Funktion der Firma Hugo Lahme die auf der eigene  Webseite einen speziellen Rechner anbietet mit dem sich die Anzahl der einzubauenden LED Leuchten berechnen lässt – je nachdem wie groß der Pool wird.

Los geht’s: der Bau des Swimming Pools

Wenn die Planungen abgeschlossen sind, geht es an den Bau des Swimming Pools. Eine einfache aber auch recht uncharmante Möglichkeit besteht in einem freistehenden Pool aus Hartplastik. Alternativ lässt sich jedoch auch ein Bagger ausleihen und der entsprechende Aushub schnell bewerkstelligen. Bevor der Pool eingemauert wird, sollte eine Drainage aus Kies eingezogen werden, die mindestens 15 Zentimeter Dicke erfordert. Darüber kommt eine Stahlmatte und dann rund acht Rohre für die Ausflüsse an den Seiten und unterhalb des Swimming Pools.

Das Becken selbst wird gemauert und danach verputzt. Wer hier nicht mit einem Profi arbeitet, sollte unbedingt genau hinschauen und Platz für die Düsen des Auslaufs einkalkulieren. Hinsichtlich der Ausgestaltungen existiert eine Fülle an Möglichkeiten und so braucht man keineswegs zwingend auf das wohlbekannte Schwimmbadblau zurückzugreifen.

Das passende Zubehör

Wenn der Swimmingpool steht, benötigt man noch das passende Zubehör. Die Rede ist unter anderem von Reinigungsgeräten wie einem Bodenstaubsauger oder den perfekten Pflegemitteln für eine einwandfreie Wasserqualität. Des Weiteren benötigt man eine Abdeckung, die sich sowohl mit der Hand als auch automatisch betätigen lässt.

Abgerundet wird der Swimmingpool mit einem stilvollen Edelstahleinstieg oder der so genannten römischen Treppe und den geeigneten Techniken, um ein Ausrutschen zu verhindern. Wer möchte, baut auch noch Massagedüsen, eine Gegenstromanlage oder Scheinwerfer ein und sorgt damit für puren Luxus im eigenen Garten.

Abschließend noch ein ganz kurzer Tipp bezüglich der Sicherheit. Je nachdem wie zugänglich das eigene Grundstück ist oder natürlich auch zum Schutze der eigenen Kinder, sollte auch dieses Thema hier bedacht werden. Auch wenn der Artikel thematisch etwas umfangreicher ist, möchten wir auf diesen hinweisen, da hier die verschiedenen Sicherheitsaspekte toll beschrieben sind. Hier geht es zum Artikel.

Grafiken:

  1. https://de.dreamstime.com/stockbild-die-kinder-springend-swimmingpool-image34272271
  2. https://stock.adobe.com/de/stock-photo/swimming-pool-construction/2261076
  3. https://stock.adobe.com/de/stock-photo/swimming-pool-cleaning-equipment/34124527

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Fenster selbst einbauen

Der Einbau eines neuen Fensters muss nicht zwingend vom Fachmann übernommen werden. Wer selbst etwas handwerkliches Geschick im Umgang mit Werkzeugen besitzt, kann den Einbau alternativ auch selbst vornehmen und so leicht bares Geld sparen.

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Der Einbau eines neuen Fensters muss nicht zwingend vom Fachmann übernommen werden. Wer selbst etwas handwerkliches Geschick im Umgang mit Werkzeugen besitzt, kann den Einbau alternativ auch selbst vornehmen und so leicht bares Geld sparen.

Vor dem Einbau steht allerdings der wichtigste Punkt der ganzen Angelegenheit an: der Fensterkauf. Grundsätzlich werden Fenster in drei Kategorien eingeteilt: Holz-, Kunststoff- und Aluminiumfenster. Welches das richtige Fenster ist, muss dabei immer im Einzelfall entschieden werden. Bei der folgenden Anleitung habe ich mich auch etwas von den tollen Videos auf www.fensterhai.de inspirieren lassen, wo die verschiedenen Arbeitsschritte noch einmal erklärt werden.

Holzfenster

Holz zählt zu den ältesten Baumaterialien des Menschen. Kein Wunder also, das Holzfenster seit jeher hergestellt und auch bis in die heutige Zeit genutzt werden. Sie strahlen nicht nur ein wohnliches, gemütliches Ambiente aus, sondern besitzen darüber hinaus auch hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Als nachteilig muss allerdings erwähnt werden, dass Holzfenster insbesondere empfindlich gegenüber Nässe, Frost und UV-Strahlung sind. Daher sollten sie spätestens nach fünf Jahren mit einem neuen Anstrich versehen werden, wodurch sich ein zusätzlicher Pflegeaufwand ergibt. Die Herstellung erfolgt aus dem Holz verschiedener Nadel- und Laubbäume, wie etwas Mahagoni, Fichte, Buche oder Eiche.

Kunststofffenster

Einen deutlich geringeren Pflegeaufwand weisen Kunststofffenster auf. Sie bieten darüber hinaus zahlreiche weitere Vorteile, wie beispielsweise Schallschutz- und Wärmedämmung und natürlich die deutlich günstigeren Anschaffungskosten insbesondere im Vergleich zu Holzfenstern. Zur Herstellung werden Ein- oder Mehrkammer-Hohlprofile mit einem geschäumten Kernmaterial verstärkt. Dadurch bieten sie eine extrem hohe Stabilität. Kunststofffenster sind in nahezu allen Größen und Formen erhältlich, da der Kunststoff bei der Herstellung leicht in die gewünschte Form gebracht werden kann.

Aluminiumfenster

Ebenso pflegeleicht und sogar noch etwas leichter und stabiler als Fenster aus Kunststoff sind Aluminiumfenster. Schwächen in der Wärmedämmung, die das Material früher aufwies, konnten mittlerweile durch isolierende Kunststoffstege beseitigt werden. Daher sind Aluminiumfenster eine echte Alternative, über die unbedingt nachgedacht werden sollte.

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist immer aber auch die Optik. Da Fenster für gewöhnlich nicht nach kurzer Zeit wieder ersetzt werden, sollte die Wahl daher auf ein Modell fallen, welches auch in vielen Jahren noch den Geschmack des Besitzers trifft.

Mit wenig Aufwand Fenster selbst austauschen

Wie geht man nun aber vor, wenn das richtige Fenster gefunden und gekauft wurde? Zunächst sollte sichergestellt werden, dass die benötigten Werkzeuge und Materialien vorhanden sind. Hierzu gehören:

  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Hammer
  • Schraubendreher
  • Fenstereisen
  • Schlagbohrmaschine
  • Bohrer für Stein, Metall und Holz
  • Rahmendübel, Unterlegklötze und Keile
  • Kartuschen Pistole
  • Silikondichtmasse
  • Montageschaum

Insbesondere bei Altbauten entstehen durch den Ausbau alter Fenster oft Schäden am Mauerwerk. Ist dies der Fall, müssen diese noch vor dem Einbau eines neuen Fensters unter Zuhilfenahme eines Schnellzements ausgebessert werden. Zu empfehlen sind außerdem ein bis zwei Helfer, da große Fensterformate ansonsten nur bedingt selbst eingebaut werden können.

Folgende Schritte müssen nun beim Fenstereinbau durchgeführt werden:

  1. Den neuen Fensterrahmen auf Klötzen in die vorhandene Öffnung stellen.
  2. Seitliche Abstände zum Mauerwerk kontrollieren. Diese sollten im Idealfall gleich groß sein. Ist dies der Fall, erfolgt die Fixierung des Rahmens mit Keilen.
  3. Mit einem entsprechenden Bohrer im Abstand von ca. 40 Zentimetern Löcher in den Rahmen bohren. Diese Löcher werden anschließend mit einem Steinbohrer in das Mauerwerk hinein verlängert.
  4. Rahmendübel mit einem Hammer einschlagen. Dadurch sitzt der Fensterrahmen nun fest im Mauerwerk.
  5. Spreizhölzer einsetzen, damit sich der Fensterrahmen nicht verbiegen kann. Anschließend werden die Zwischenräume von Rahmen zu Mauerwerk vorsichtig mit Montageschaum verfüllt. Überstehender Schaum kann nach der Trocknung mit einem Cutter Messer oder einer Kelle entfernt werden. Auch überstehende Keile müssen nun abgeschnitten werden.
  6. Zum Schluss werden nun noch die Fugen mittels eines geeigneten Dichtmittels (bzw. Silikondichtmasse) versiegelt.

Bildnachweis: https://pixabay.com/de/fenster-prag-zwillinge-941625/

 

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