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Haus und Heim

Tür im Schloss, kein Schlüssel dabei – Was tun?

Wussten Sie, dass es in Deutschland täglich zu mehr als 2000 Schlüsselnotfällen kommt? Eine zugefallene Türe, ein vergessener oder verlorener Schlüssel, all das kann jedem von uns passieren. Aber was tun, wenn die Türe verschlossen ist und man ohne Schlüssel nicht mehr in das Haus oder die Wohnung kommt?

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Wussten Sie, dass es in Deutschland täglich zu mehr als 2000 Schlüsselnotfällen kommt? Eine zugefallene Türe, ein vergessener oder verlorener Schlüssel, all das kann jedem von uns passieren. Aber was tun, wenn die Türe verschlossen ist und man ohne Schlüssel nicht mehr in das Haus oder die Wohnung kommt? 61 Prozent der Männer rufen in einem solchen Fall den Schlüsseldienst. Dabei handelt es sich um eine schnelle Lösung, bei der es allerdings einiges zu beachten gibt. Daneben gibt es Möglichkeiten, die Türe selbst zu öffnen, ohne sie zu beschädigen.

Was sollte man beachten, wenn man einen Schlüsseldient ruft?

Von wegen, im Alter wird man vergesslich. Menschen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren benötigen die Hilfe des Schlüsseldienstes um einiges häufiger (39 Prozent) als ältere Menschen (nur 8 Prozent). Grundsätzlich ist niemand davor gefeit, vor verschlossener Tür zu stehen. Für den Fall der Fälle decken Sie sich am besten vorab mit wertvollen Infos rund um den Schlüsseldienst ein und beachten Folgendes:

  • Keine „AAA“-Schlüsseldienste: Beauftragen Sie keinen Schlüsseldienst mit der Bezeichnung „AAA“. Diese Dienstleister haben es nur darauf abgesehen, im Verzeichnis möglichst an erster Stelle zu stehen. Damit versuchen sie Kunden zu gewinnen, die schnell Hilfe brauchen und nicht lange suchen möchten. Ob es sich dabei dann allerdings um ein seriöses Unternehmen handelt, steht auf einem anderen Blatt.
  • Örtlicher Betrieb: Am besten, man sucht sich in aller Ruhe schon im Voraus einen örtlichen Schlüsseldienst aus und erkundigt sich nach den Preisen. Eine entsprechende Notfallnummer kann dann im Smartphone gespeichert oder auf einem Zettel im Geldbeutel mitgetragen werden. Kommt das Unternehmen aus der Nähe, spart man sich auf jeden Fall schon mal teure Anfahrtskosten. Kommt es dann zum Ernstfall, sollte man bereits telefonisch einen Festpreis mit dem Schlüsseldienst vereinbaren und sich gleich nach möglichen Zuschlägen erkundigen. So bleiben einem teure Überraschungen im Nachhinein erspart.
  • Kosten bestätigen lassen: Wenn der Schlüsseldienst dann vor Ort ist, sollte man sich nochmals die Kosten bestätigen und eine Rechnung ausstellen lassen. Seriöse Unternehmen ermöglichen eine bequeme Zahlung per Überweisung. Auf keinen Fall sollte man sich dazu drängen lassen, gemeinsam mit dem vermeintlichen Dienstleister zur Bank zu fahren, um das Geld sofort bar übergeben zu können. Laut dem Versicherungsexperten Christian Biernoth von der Verbraucherzentrale Hamburg betragen die Kosten für den Schlüsseldienst im Schnitt 100 Euro. Wenn der Notdienst am Wochenende gerufen wird, kann dieser bis zu 180 Euro verlangen.

Möglichkeiten, eine Tür ohne Schlüssel selbst zu öffnen

Alternative Möglichkeiten Wie geht’s?
Scheckkarte Ist die Türe nur zugefallen, nicht aber abgeschlossen, kann man diese mithilfe einer Bank- oder Krankenkassenkarte öffnen. Diese muss zwischen Tür und Rahmen eingeführt werden. Anschließend zieht man sie vorsichtig hoch und runter, wobei der Schließzylinder eingedrückt und die Tür so geöffnet werden kann.
Draht Ebenso können Sie eine zugefallene Türe mit einem Stück Stahldraht öffnen. Dieses wird an seinem vorderen Teil zu einem rechten Winkel gebogen. Das kurze Stück wird dann auf der Höhe des Schließzylinders eingeführt und nach hinten gedrückt, um das Schloss einzuschieben und die Tür zu öffnen.
Brecheisen Im absoluten Notfall kann auch ein Brecheisen zum Öffnen der Tür verwendet werden. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass Schäden an Tür und Rahmen mit dieser Methode kaum zu vermeiden sind. Das Brecheisen wird auf Höhe der Türklinke angesetzt und die Tür damit aufgebrochen.

 

Ob abgebrochener Haustürschlüssel, auf der Arbeit oder im Haus liegengelassener oder geklauter Schlüssel – Gründe für einen Schlüsselnotfall gibt es viele. Wichtig ist, für den Ernstfall entsprechend vorbereitet zu sein. Am besten, man deponiert daher einen Ersatzschlüssel bei Freunden oder guten Bekannten. Sollte das nicht möglich sein, gilt es, entsprechendes Werkzeug im Keller oder  die Nummer eines seriösen Schlüsseldienstes parat zu haben.
Grafiken:

© Kawin Ounprasertsuk _ shutterstock.com

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Haushaltstipps

Wie werde ich unangenehme Gerüche im Haus los?

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Es kann schnell passieren, dass sich in Haus oder Wohnung unangenehme Gerüche festsetzen, die sich mit Lüften und Putzen einfach nicht mehr beseitigen lassen. Nikotin, Haustiere oder das tägliche Kochen bleiben uns oft länger in der Raumluft erhalten, als uns lieb ist. Besonders Gästen fällt dann schnell auf, dass es in den Zimmern unangenehm riecht – und das ist peinlich. Mit Hausmitteln oder im Handel erhältlichen Produkten lassen sich die schlechten Gerüche aber zuverlässig entfernen: Wir haben einige nützliche Tipps für dich.

Hausmittel gegen schlechte Gerüche: Helfen Kaffee, Zitrone und Co. wirklich?

Wenn es in der ganzen Wohnung nach dem leckeren Fischgericht von gestern riecht oder man bereits an der Haustür eindeutig erkennt, dass hier ein Hund oder eine Katze lebt, ist es an der Zeit, etwas gegen die unerwünschten Duftnoten zu unternehmen. Bereits manche Hausmittel, die fast jeder zuhause hat, versprechen Abhilfe – so zum Beispiel ein Glas mit Kaffeebohnen: Diese absorbieren schlechte Gerüche und verströmen selbst einen angenehmen Kaffeeduft. Ähnliches gilt auch für Eukalyptusblätter, die sich nicht nur dekorativ, sondern auch effektiv präsentieren, wenn es um eine Verbesserung der Raumluft geht.

Insbesondere Fischgerüche fallen oft negativ auf, da sie sehr penetrant sind und sich hartnäckig festsetzen. Eine Schale mit Essig in der Küche aufgestellt neutralisiert den unerwünschten Geruch und sorgt schnell wieder für eine frischere Raumluft.

Ein beliebter Trick gegen schlechte Gerüche ist das Verwenden von Katzenstreu. Hierzu füllst du ein paar Socken mit dem beliebten Tiereinstreu und verteilst diese in den Ecken, die dir unangenehm durch ihren Geruch auffallen. Auch in Mülleimern, die naturgemäß nicht besonders gut riechen, kann Katzenstreu zum Einsatz kommen. Legst du am Boden eine Schicht Streu aus, stellst du schnell ein Reduzieren der Geruchsbelästigung fest.

Möchtest du beim Putzen automatisch für einen guten Duft sorgen, kannst du deinen Staubsauger parfümieren. Ein paar Tropfen ätherisches Öl in den Staubbeutel gegeben können in diesem Zusammenhang wahre Wunder wirken. Einige Nelken in eine Orange gedrückt weisen einen ähnlichen Effekt auf – allerdings musst du den intensiven Geruch der Nelken mögen, denn er verbreitet sich schnell und bleibt eine Weile erhalten.

Wenn Hausmittel nicht mehr helfen: Geruchsneutralisierer aus dem Handel

Manchmal haben sich die Gerüche derart in der Luft, aber auch in den Möbeln. Wänden und Teppichen festgesetzt, dass Hausmittel nur noch wenig Wirkung zeigen. Dann kannst du den schlechten Gerüchen mit im Handel erhältlichen Mitteln zu Leibe rücken.

Besonders, wenn in deinem Haushalt Tiere leben, solltest du unbedingt darauf achten, dass die verwendeten Produkte sich ungiftig präsentieren und so bedenkenlos zum Einsatz kommen können. Erhältlich sind hier beispielsweise Nikotinentferner sowie allgemeine Geruchsentferner, die sowohl umweltfreundlich als auch hautfreundlich ausfallen und so weder die Umwelt, noch tierische oder menschliche Hausbewohner belasten. Je nachdem, wo sich die unangenehmen Düfte festgesetzt haben, kannst du zwischen unterschiedlichen Produkten wählen, die entweder direkt in die Raumluft versprüht oder auf die betroffenen Oberflächen von Polstern und anderen Möbeln aufgetragen werden.

Für jeden Anspruch sind geeignete Präparate vorhanden, die bei sachgemäßer Anwendung schnell und effektiv dazu beitragen, dass es in deinem Zuhause bald wieder gut und angenehm duftet.

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Haus und Heim

Schädlinge in Haus und Garten effektiv bekämpfen: So einfach geht’s

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Wenn der Rasen im Garten unschöne Löcher aufweist, die Blumen angeknabbert sind oder in der Küche die Lebensmittelverpackungen Löcher aufweisen, ist es eindeutig: Wühlmäuse, Mäuse oder Ratten treiben ihr Unwesen. Für Gartenbesitzer und Hausbewohner ist die Anwesenheit der kleinen Schädlinge meist mehr als lästig, und es stellt sich die Frage, wie die Tiere möglichst schnell und effektiv wieder vertrieben werden können, denn ein Schädlingsbefall kann Spuren hinterlassen.

Warum kommt es zu Schädlingsbefall durch Mäuse und Ratten?

Noch immer hält sich das Gerücht, dass Nagetiere nur Gebäude befallen, in denen die hygienischen Zustände zu wünschen übrig lassen. Dies entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Manchmal genügt es bereits, wenn Nahrungsmittel etwa in der Küche oder der Speisekammer für die Nager leicht zugänglich sind.

Für Mäuse und Ratten ist es ein Kinderspiel, sich Zugang zum Hausinneren zu verschaffen, so etwa durch kleine Löcher, die sie schnell verursachen. Natürlich fühlen sich die Tiere durch Essensreste und Müll besonders angezogen – eine saubere Wohnung kann einem Schädlingsbefall vorbeugen, ist aber keine Garantie dafür, dass er nicht doch auftritt. Bemerkbar machen sich die Nagetiere meist durch Löcher in Verpackungen und verstreute Lebensmittel sowie durch Kot, den sie überall hinterlassen.

Besonders Letzterer kann eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Allein schon aus diesem Grund ist es ratsam, Schädlinge möglichst rasch wieder aus dem Gebäude zu entfernen.

Lebendfallen für Nagetiere sind eine moderne und tierfreundliche Lösung

Wer feststellt, dass sein Haus oder Garten von Nagetieren befallen ist, möchte diese schnell wieder loswerden. Während früher vornehmlich Schlagfallen oder auch Giftköder zum Einsatz kamen, sind auf dem Markt heute vermehrt Lebendfallen verfügbar. Bei diesen handelt es sich um Vorrichtungen, die meist über einen Lockstoff verfügen – dieser zieht die Tierchen an und sorgt dafür, dass sie sich ins Innere der Falle begeben, wo sie dann eingeschlossen werden.

Anschließend besteht die Möglichkeit, das gefangene Tier aus Wühlmausfalle der in einem sicheren Abstand zum Haus in die Freiheit zu entlassen. Das gilt auch für eine Lebendfalle Maus: Die kleinen Nager sollten etwa 500 Meter vom Haus entfernt ausgesetzt werden, um zu verhindern, dass sie den Weg zurückfinden.

Warum sind Lebendfallen eine gute Alternative zu Gift- und Schlagfallen?

In erster Linie bedeuten Lebendfallen für die Nagetiere einen entscheidenden Vorteil, denn sie bleiben am Leben und müssen nicht, wie es bei Giftködern und Schlagfallen oftmals der Fall ist, qualvoll verenden. Nicht nur eingefleischte Tierfreunde entscheiden sich aus diesem Grund vermehrt für Fallen, die das Leben der Tiere nicht beenden oder in Gefahr bringen. Nicht zuletzt ist es aber auch für die eigene Gesundheit beziehungsweise für eventuell vorhandene Haustiere sinnvoll, eine Lebendfalle einzusetzen.

Giftköder können versehentlich von Hunden, Katzen oder kleinen Kindern aufgenommen werden, was fatal enden kann. Ebenso stellen Schlagfallen eine Gefahr dar: Eine Kinderhand oder eine Katzenpfote kann durch diese Vorrichtungen schwer verletzt werden. Im Interesse aller Beteiligten ist es daher ratsam, eine Lebendfalle zu verwenden. Diese gibt es auf dem Markt in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, sodass sich sowohl für Mäuse und Wühlmäuse als auch für Ratten eignen.

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Haus und Heim

Tipps für mehr Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden

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Einen Gang zurückschalten  

Läuft die Heizung zwischen Herbst und Frühjahr auf Hochtouren, ist dies nicht wirklich nötig. Auch im Geldbeutel wird sich eine derartige Verschwendung schnell bemerkbar machen. Wer erst am Abend nach Hause kommt, verschwendet mit einer überhitzten Wohnung Energie und Geld.

In Schlafräumen ist für kühle Temperaturen zu sorgen. Wird die Heizung täglich hochgedreht, kann dies die Schlafqualität negativ beeinflussen

Wer seine Heizung nur um ein Grad nach unten reguliert, kann bereits sechs Prozent an Energie einsparen. Wird der Thermostat dauerhaft von 24 auf 20 Grad korrigiert, muss niemand frieren und es kann ein Viertel an Energie eingespart werden. 

Plastik, ade 

Die Supermärkte bauen ab, das Ende der Plastiktüte ist gekommen. Anstatt Geld für die umweltbelastenden Plastikbeutel auszugeben, bieten sich beim Shoppen Jutebeutel an. Diese sind preiswert und schonen die Umwelt. Beim Getränkekauf ist auf Glasflaschen zu achten.

Im Einkaufswagen landen gesunde Bio-Produkte aus der Region. Wer einen Vorrat an Einmachgläsern und Frischhaltedosen aufstockt, kann die Behältnisse nutzen, um in verpackungsfreien Supermärkten einzukaufen. Diese umweltfreundlichen Shopping-Möglichkeiten gibt es mittlerweile beinahe in allen größeren Städten. 

Möbel – nachhaltig statt kurzlebig 

Beim Möbelkauf sollte mit Bedacht zugegriffen werden. Viele vermeintliche Schnäppchen sind von minderwertiger Qualität und bestehen aus schadstoffbelasteten Materialien. Öko Möbel stammen aus heimischen Hölzern und sind mit entsprechenden Zertifikaten für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit versehen. Der Kauf von Möbeln aus Tropenholz sollte gut überlegt sein. Diese Hölzer besitzen eine negative Umweltbilanz, werden ohne Rücksicht auf die Umweltbedingungen abgeholzt und müssen über tausende Kilometer bis zum Herstellungsort transportiert werden.  

Erst prüfen, dann entsorgen  

In Deutschland werden jährlich mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel achtlos in den Müll geworfen. Viele davon ließen sich noch verwenden. Ist die Nahrung wirklich schlecht, schimmelt und besitzt faulige Stellen, ist die Entsorgung natürlich gerechtfertigt. Obst und Gemüse mit kleineren Flecken oder Dellen kann weiterhin verzehrt werden und lässt sich zu Salaten, Suppen oder Smoothies verarbeiten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte nicht das Maß aller Dinge darstellen. Die meisten Lebensmittel lassen sich auch darüber hinaus noch verzehren. Bevor Lebensmittel weggeworfen werden, sollte man sich davon überzeugen, ob sie auch wirklich ungenießbar sind. Joghurt oder Sahne lassen sich beispielsweise meist auch noch acht bis zehn Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bedenkenlos verzehren. 

Wasser verwenden aber nicht verschwenden

Wer sich jeden Tag die Badewanne randvoll laufen lässt, verschwendet unsere wertvollen Ressourcen. Wird stattdessen öfter geduscht, wird der Wasserverbrauch merklich gesenkt. Auch hier freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Noch mehr Sparpotential lauert, wenn der Wasserstrahl beim Einseifen zwischenzeitlich abgestellt wird. Auch beim Zähneputzen sollte dieser Tipp beherzigt werden. Damit ist ein Weg gefunden, nachhaltig zu wirtschaften und wertvolles Trinkwasser nicht ungenutzt durch den Abfluss rinnen zu lassen.        

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