Tipps für mehr Privatsphäre im Garten

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Unsere Privatsphäre ist und wichtig. Zwar teilen wir vieles in den sozialen Netzwerken, aber manchmal möchte man lieber ungestört sein. Natürlich posten wir ein Foto vom Grillen mit Freunden im eigenen Garten auf Instagram, aber ein wildfremder Spaziergänger muss ja nicht unbedingt alles sehen und hören, was da im Garten passiert. Da stellt sich die Frage, wie man im Garten mehr Privatsphäre schaffen kann. Wir geben Tipps für mehr Privatsphäre im Garten.

Grundstücksbegrenzung und Sichtschutz

Der einfachste Weg zu mehr Privatsphäre im Garten ist natürlich, den Garten völlig vom Rest der Welt abzuschirmen. Du kannst dein Grundstück mit einem Zaun oder einer Mauer einfassen. So sorgst du dafür, dass Spaziergänger oder Nachbarn nicht einfach in den Garten schauen können. Und man benötigt natürlich eine Leiter, um diese „harte“ Grenze zu überwinden.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, einen Garten einzufassen. Sprich deine Pläne am besten vorab mit deinen Nachbarn ab. Nicht jeder Nachbar ist glücklich, wenn man ihm einen langweiligen Holzzaun oder eine hohe Mauer vor die Nase setzt. Besser ist es, zusammen einen Sichtschutz zu finden, der beiden gefällt.

 

Mehr Privatsphäre durch Grün

Holzzäune, Sichtschutz und Gartenmauern lassen sich perfekt mit Pflanzen kombinieren. Ein grüner Sichtschutz ist nicht nur effektiv, er sieht außerdem gut aus! Holz oder Stein sorgen für hundertprozentige Privatsphäre im Garten, während Sträucher und Bäumchen das Gesamtbild abrunden.

 

Hecke als Sichtschutz pflanzen

Wer statt eines Zauns oder einer Mauer eine Hecke pflanzt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Besonders beliebt sind immergrüne Heckenpflanzen wie der Kirschlorbeer, die Eibe oder die Thuja. Diese Sträucher bleiben das ganze Jahr über grün, da sie auch bei kalten Temperaturen ihre Blätter oder Nadeln nicht verlieren.

Manche Sorten, wie der Kirschlorbeer Rotundifolia, werden zwei bis drei Meter hoch. Seine großen, dichten Blätter bilden eine undurchdringbare grüne Wand, die neugierige Blicke fernhält, empfindlichere Pflanzen vor Wind schützt und im Sommer Schatten spendet. Dieser Kirschlorbeer wächst übrigens sehr schnell. Innerhalb zwei bis drei Jahren hast du eine hohe, dichte Hecke im Garten stehen.

Ein kleiner Tipp: Wenn du einen Kirschlorbeer Rotundifolia kaufen möchtest, informiere dich bei einem Gärtner vor Ort, ob diese Sorte etwas für deine Region ist. Sie ist zwar sehr schön und praktisch, aber leider nicht so frosthart. Wenn die Winter in deiner Region sehr kalt werden, dann ist der Kirschlorbeer Novita die bessere Wahl. Die beiden Sorten sehen sich sehr ähnlich, aber der Novita verträgt Frost und Schnee besser als der Rotundifolia.

 

Grün, Holz & Stein kombinieren

Lieber keine volle Hecke? Setzen einfach verschiedene Pflanzen vor den „toten“ Sichtschutz. Das sorgt für Abwechselung. Der Zaun oder die Mauer bleibt sichtbar und das Grün der Pflanzen bringt Leben in den Garten.

 

Trau dich was

Ganz egal, für welchen Sichtschutz du dich entscheidest, ein Tipp gilt für alle: Trau dich, verschiedene Pflanzen, Materialien und Stile miteinander zu kombinieren. Damit erzielst du das beste Ergebnis! Zu viel einer einzigen Farbe oder eines einzigen Materials lässt den Garten schnell eintönig und langweilig wirken.

 

Garten vor Blicken von oben schützen

Ein Aspekt wird bei der Gartengestaltung oft übersehen. Die Nachbarn können zwar aus ihrem Garten nicht in deinen Garten gucken, aber vom Balkon aus haben sie perfekten Einblick in dein kleines Reich.

Je nach Lage möchte man den Garten daher auch gegen Blicke von oben abschirmen. Mauern und Zäune bieten hier wenig Privatsphäre, strategisch platziere Bäume und Sträucher dagegen schon. Eine Sitzecke kann man mit einem Dreieckstuch überspannen. Das Tuch bietet nicht nur Schutz vor neugierigen Blicken, sondern auch vor der prallen Mittagssonne.

 

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