Tipps für mehr Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden

Die besten Tipps für nachhaltiges und ökologisches Wohnen und ein besseres Gefühl unserer Umwelt gegenüber.

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Einen Gang zurückschalten  

Läuft die Heizung zwischen Herbst und Frühjahr auf Hochtouren, ist dies nicht wirklich nötig. Auch im Geldbeutel wird sich eine derartige Verschwendung schnell bemerkbar machen. Wer erst am Abend nach Hause kommt, verschwendet mit einer überhitzten Wohnung Energie und Geld.

In Schlafräumen ist für kühle Temperaturen zu sorgen. Wird die Heizung täglich hochgedreht, kann dies die Schlafqualität negativ beeinflussen

Wer seine Heizung nur um ein Grad nach unten reguliert, kann bereits sechs Prozent an Energie einsparen. Wird der Thermostat dauerhaft von 24 auf 20 Grad korrigiert, muss niemand frieren und es kann ein Viertel an Energie eingespart werden. 

Plastik, ade 

Die Supermärkte bauen ab, das Ende der Plastiktüte ist gekommen. Anstatt Geld für die umweltbelastenden Plastikbeutel auszugeben, bieten sich beim Shoppen Jutebeutel an. Diese sind preiswert und schonen die Umwelt. Beim Getränkekauf ist auf Glasflaschen zu achten.

Im Einkaufswagen landen gesunde Bio-Produkte aus der Region. Wer einen Vorrat an Einmachgläsern und Frischhaltedosen aufstockt, kann die Behältnisse nutzen, um in verpackungsfreien Supermärkten einzukaufen. Diese umweltfreundlichen Shopping-Möglichkeiten gibt es mittlerweile beinahe in allen größeren Städten. 

Möbel – nachhaltig statt kurzlebig 

Beim Möbelkauf sollte mit Bedacht zugegriffen werden. Viele vermeintliche Schnäppchen sind von minderwertiger Qualität und bestehen aus schadstoffbelasteten Materialien. Öko Möbel stammen aus heimischen Hölzern und sind mit entsprechenden Zertifikaten für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit versehen. Der Kauf von Möbeln aus Tropenholz sollte gut überlegt sein. Diese Hölzer besitzen eine negative Umweltbilanz, werden ohne Rücksicht auf die Umweltbedingungen abgeholzt und müssen über tausende Kilometer bis zum Herstellungsort transportiert werden.  

Erst prüfen, dann entsorgen  

In Deutschland werden jährlich mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel achtlos in den Müll geworfen. Viele davon ließen sich noch verwenden. Ist die Nahrung wirklich schlecht, schimmelt und besitzt faulige Stellen, ist die Entsorgung natürlich gerechtfertigt. Obst und Gemüse mit kleineren Flecken oder Dellen kann weiterhin verzehrt werden und lässt sich zu Salaten, Suppen oder Smoothies verarbeiten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte nicht das Maß aller Dinge darstellen. Die meisten Lebensmittel lassen sich auch darüber hinaus noch verzehren. Bevor Lebensmittel weggeworfen werden, sollte man sich davon überzeugen, ob sie auch wirklich ungenießbar sind. Joghurt oder Sahne lassen sich beispielsweise meist auch noch acht bis zehn Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bedenkenlos verzehren. 

Wasser verwenden aber nicht verschwenden

Wer sich jeden Tag die Badewanne randvoll laufen lässt, verschwendet unsere wertvollen Ressourcen. Wird stattdessen öfter geduscht, wird der Wasserverbrauch merklich gesenkt. Auch hier freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Noch mehr Sparpotential lauert, wenn der Wasserstrahl beim Einseifen zwischenzeitlich abgestellt wird. Auch beim Zähneputzen sollte dieser Tipp beherzigt werden. Damit ist ein Weg gefunden, nachhaltig zu wirtschaften und wertvolles Trinkwasser nicht ungenutzt durch den Abfluss rinnen zu lassen.        

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