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So gesund ist der Granatapfel

Der Granatapfel schmeckt nicht nur gut, er enthält auch viele Vitamine, die der menschliche Körper benötigt. Welche das sind und wie sich der Paradiesapfel auf unsere Gesundheit auswirkt, lesen Sie bei uns.

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Granatäpfel, ein weiterer Star der Superfoods! Groß, leuchtend und rot – so sehen die Granatäpfel aus. Sie gehören zu den Weiderichgewächsen und wachsen als Strauch oder als kleiner Baum. Im Gegensatz zu seinem Namen gehört der Granatapfel nicht zu den Äpfeln, sondern zu den Beeren bzw. den Scheinbeeren. Das Fruchtfleisch ist nicht verholzt und auch nicht fleischig. Grantäpfel können einen Durchmesser von bis zu 12 cm erreichen und liefern viele gesunde Inhaltsstoffe. Einmal gepflückt reifen die Früchte nicht mehr nach.

 

Die Inhaltsstoffe in Granatäpfeln

Aufgrund seiner vielen gesunden Inhaltsstoffe ist der Granatapfel ein leckeres, exotisches und gesundes Lebensmittel dass den Namen Superfood auch zu Recht trägt. Zu den Beeren gehörend, liefern Granatäpfel neben verschiedenen Vitaminen auch Mineralstoffe sowie mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren. 100 Gramm Grantapfel enthalten 10,2 mg Vitamin C und 0,1 mg Vitamin B6. Magnesium ist mit 12 mg enthalten und Kalzium mit 10 mg. Auch Vitamin E mit 200 µg und Vitamin K mit 10,00 µg sind in der saftigen Frucht enthalten. Eiweiß und Fett sind zu je 0,70 und 0,60 g enthalten. Grantäpfel sind reich an wasser- und fettlöslichen Vitaminen und haben zudem eine ausgewogene Zusammensetzung an Inhaltsstoffen.

Nährwertangaben pro 100 mg

 

Kalorien 83
Fett 1,2 g
  • Gesättigte Fettsäuren
0,1 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
0,1 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
0,1 g
Kalium 236 mg
Kohlenhydrate 19 g
Protein 1,7 g
Kalzium 10 mg
Vitamin C 10,2 mg
Eisen 0,3 mg
Vitamin B6 0,1 mg
Magnesium 12 mg

 

Wissenswertes über die Frucht der Götter

 

Granatäpfel wachsen als immergrüner, kleiner Baum oder werden als Strauch gezüchtet. Die runden Früchte können mehr als 10 cm Durchmesser erreichen und haben eine apfelähnliche Form. Im Inneren der großen roten Beeren befinden sich zahlreiche Kerne. Ab dem Frühjahr beginnt die Pflanze zu blühen und ab September werden die reifen Früchte geerntet. Auch wenn der Granatapfel nicht als offizielle Heilpflanze gilt, liefert er dir viele gesunde Inhaltsstoffe, mit denen du deiner Gesundheit etwas Gutes tun kannst.

Granatapfel kaufen und verarbeiten

Hast du schon oft vom Granatapfel gehört, aber noch nie einen gegessen? Dann solltest du das schnell nachholen, denn die roten Früchte sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Wenn du das erste Mal Granatäpfel kaufst, dann kannst du dich an den folgenden Tipps orientieren, die dir die Auswahl leichter machen und dich gute Granatäpfel erkennen lassen.

 

Tipps für den Kauf

Granatäpfel sind reif, wenn sie eine schöne rote Schale haben. Diese sollte weder ausgetrocknet sein, noch braune Flecken haben. Die dicken roten Beeren reifen nicht nach, sondern werden in dem Zustand gepflückt, in dem du sie auch verzehren kannst. Du kannst dies durch Klopfen erkennen, wenn sich der Klang metallisch anhört. Achte beim Kaufen darauf, dass das Obst frisch aussieht, die Schale nicht schrumpelig ist und der Granatapfel bei leichtem Druck nicht aufbricht, denn dann ist die Beere überreif.

Du kannst dir die reifen Früchte im Bioladen, auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder im nächsten Gemüseladen kaufen. In der Regel werden Granatäpfel immer einzeln verkauft, wobei sich die Stückpreise unterscheiden können. Je größer und schöner der Granatapfel aussieht, desto teurer ist er. Aber es lohnt sich, denn unter der ledrigen Schale verbirgt sich ein leckeres Fruchtfleisch mit schmackhaften Granatapfelkernen.

 

Nach dem Kauf – Granatäpfel richtig lagern

Möchtest du deine frischen Granatäpfel lagern, dann gelingt dir das am besten im Kühlschrank bei 0-5°C. Dort halten sich deine roten Beeren einige Wochen. Du kannst die Granatäpfel auch noch länger lagern, musst dann aber in Kauf nehmen, dass die Schale schrumpelt und sich das Obst zusammenzieht. Viele Früchte nehmen dann eine eher eckige Form an. Dies liegt daran, dass die ledrige Schale mit der Zeit austrocknet und an Feuchtigkeit verliert. Das Innere der Frucht bleibt aber weiterhin saftig. Du kannst die Beeren auch in einem kühlen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel im Keller, lagern.

 

Granatäpfel richtig entkernen

 

Entsaften: Falls du nur den Saft der Frucht nutzen möchtest, kannst du deinen Granatapfel mit einem scharfen und ausreichend großen Messer halbieren. Danach presst du ihn einfach wie eine Zitrone oder eine Orange aus. Beim Auspressen musst du mit ein wenig Druck arbeiten, um möglichst viel Saft zu gewinnen. Die Kerne bleiben dabei in deiner Fruchtpresse. Drückst du den Granatapfel zu feste in die Fruchtpresse, dann musst du mit Spritzern rechnen. Deswegen ist es ratsam, deine Kleidung zu schützen, denn der Saft von Granatäpfeln ist stark färbend.

Entkernen: Möchtest du deinen Granatapfel entkernen, dann hast du in der Regel auch immer mit dem Saft zu kämpfen. Möchtest du dir das ersparen, dann kannst du die Kerne unter Wasser herauslösen. Dazu schneidest du das Obst mit einem großen Messer in der Mitte durch. Lege die beiden Hälften dann in eine Schale mit Wasser. Unter Wasser kannst du den Granatapfel nun weiter zerkleinern und die Kerne vom Fruchtfleisch lösen.

Das geht ganz einfach, und ohne Spritzer, denn die Kerne sinken auf den Boden der Schale, während das Fruchtfleisch oben schwimmt und einfach abgeschöpft werden kann. Dann kippst du das Wasser ab und hast anschließend nur noch die Kerne in der Schüssel.

Flecken entfernen: Früher wurden nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Granatapfelkerne zum Färben verwendet. Das macht deutlich, dass sich Flecken von Granatäpfeln nicht immer ganz leicht entfernen lassen. Möchtest du vorbeugen, dann schützt du nicht nur deine Kleidung, sondern am besten auch die Stellen an der Wand und Arbeitsfläche, an denen du das Obst zubereitest. Ist das Malheur schon passiert, und der Saft ist dort gelandet, wo er nicht hin soll, kannst du Hausmittel zum Entfernen nutzen.

  • Am besten ist es, wenn du so viel wie möglich von dem frischen Saft schnell mit etwas Küchenpapier aufnimmst. Dabei darfst du aber nur tupfen und nicht über den Fleck reiben.
  • Ganz frische Flecken kannst du mit etwas Zitronensäure oder Essigsäure entfernen
  • Mineralwasser mit reichlich Kohlensäure sprudelt den Farbstoff aus der Faser heraus. Anschließend gibst du Backpulver auf den Fleck und lässt dieses mindestens 10 Minuten einwirken. Danach musst du den Fleck unter kaltem Wasser auswaschen.
  • Ist der Fleck schon eingetrocknet, kannst du ein Bleichmittel ausprobieren. Am besten feuchtest du den Fleck an, gibst etwas von dem Mittel darauf und lässt es kurz einwirken. Danach wäschst du das Kleidungsstück wie gewohnt in der Waschmaschine.

 

7 Gründe warum Granatäpfel so gesund sind

 

  1. Entzündungshemmer bei Gelenkschmerzen

Grantäpfel enthalten viele Antioxidantien, die zum einen aus verschiedenen Vitaminen, und zum anderen aus Polyphenolen bestehen. Polyphenole sind die sekundären Pflanzenstoffe im Granatapfel. Diese Pflanzenstoffe und die Vitamine schützen deinen Körper vor freien Radikalen und schützen auch deine Abwehrkräfte. Gleichzeitig beugen die Stoffe chronischen Entzündungen vor und helfen dir, wenn du Gelenkschmerzen oder Entzündungsherde in deinem Körper hast. Die Antioxidantien verhindern, dass Knorpel in deinen Gelenken abgebaut wird oder dass sich deine Gelenke entzünden können. Dadurch hast du weniger Schmerzen und kannst dich besser bewegen.

 

  1. Mangelzustände mit Granatapfel ausgleichen

Granatäpfel sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Falls du einen Mangel an einem dieser Vitalstoffe hast, kannst du Granatäpfel essen, um diesen Mangel wieder auszugleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dein Körper zu wenig Vitamin C hat oder ob bei dir ein Eisenmangel vorliegt. Da die wasserlöslichen Vitamine aber nur in sehr kleinen Mengen oder gar nicht in deinem Körper gespeichert werden können, musst du diese regelmäßig jeden Tag über die Nahrung aufnehmen. Auch während der Periode kann dir das im Grantapfel enthaltene Eisen helfen, um einem Mangel vorzubeugen. 100 Gramm enthalten 0,50 mg Eisen, mit denen du den Hämoglobinwert ausgleichen und einem Eisenmangel vorbeugen kannst.

 

  1. Grantäpfel für den Hormonspiegel

Testosteron ist ein Sexualhormon, welches Frauen und Männer besitzen. Mit Granatapfel oder Granatapfelsaft kannst du deinen Testosteronspiegel erhöhen. Das Hormon beeinflusst aber nicht nur deine Sexualität, sondern ist auch für die Festigkeit deiner Knochen mitverantwortlich. Die im Grantapfel enthaltenen pflanzlichen Hormone, auch als Phytohormone bekannt, wirken sich in vielerlei Hinsicht auf deinen Körper aus.

Sie können zum Beispiel deinen Östrogenspiegel ausgleichen, indem sie einem Mangel und einem Überschuss vorbeugen. Durch das Phytohormon profitieren Männer in Bezug auf die Libido, bei Frauen lindern die pflanzlichen Hormone Beschwerden während der Wechseljahre und der Menstruation. In manchen Fällen wirken die Stoffe auch gegen Unfruchtbarkeit.

 

  1. Fit mit Granatäpfeln

Die vielen gesunden Inhaltsstoffe und deren optimale Zusammensetzung sorgen dafür, dass du mit Granatäpfeln deine Leistungsfähigkeit steigern kannst. Dank der Wirkstoffe wird dein Blutfluss verbessert, sodass du nicht so schnell müde oder erschöpft wirst und dich länger Konzentrieren kannst.

Auch deine Gedächtnisleistung kannst du mit der roten Frucht verbessern. Am besten isst du dafür über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen Granatapfel, um deinen Körper durchgehend mit verschiedenen Vitaminen, Mineralien und wichtigen Spurenelementen zu versorgen.

 

  1. Granatapfel – positive Wirkung auf das Herz

Die sekundären Pflanzenstoffe im Granatapfel haben eine positive Wirkung auf dein Herz und die Gefäße. Unter anderem verbessert Granatapfel die Durchblutung deines Herzmuskels und kann gleichzeitig deinen Cholesterinspiegel senken. Dieser wird durch gutes und schlechtes Cholesterin bestimmt und sollte immer ausgewogen zu. Hast du zu viel schlechtes Cholesterin, auch als LDL bekannt, dann kannst du diesen Status mit Granatapfel senken und dein gutes Cholesterin, das HDL, erhöhen.

Auch die Antioxidantien helfen dir, indem sie deine Blutgefäße schützen und deinen Blutdruck senken. Durch die sekundären Pflanzenstoffe, die Flavonoide und die Antioxidantien bleiben deine Gefäße elastisch und das Blut kann optimal fließen. Da das LDL durch Granatapfel gesenkt wird, können sich weniger Stoffe an deinen Gefäßwänden ablagern, wodurch eine gefäßverengung verhindert werden kann. Wenn du regelmäßig Granatapfel isst, dann kannst du dem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, vorbeugen.

 

  1. Granatäpfel als Anti-Aging-Mittel

Die Haut ist das größte Organ deines Körpers. Sie muss mit allen wichtigen Stoffen ausreichend versorgt werden, um dich richtig schützen zu können. Fehlen deinem Körper einige dieser Stoffe, dann leidet deine Haut. Das Hautbild kann sich ändern, sodass deine Haut trocken und schuppig, wird, sie juckt oder vielleicht hast du auch schon erste Fältchen. Dann kannst du Grantäpfel als pflanzliches Anti-Aging-Mittel nutzen, und deiner Haut eine Verjüngungskur schenken. Hilfreich dabei sind dir die Antioxidantien im Granatapfel und die vielen anderen Vitalstoffe, die dein Körper jeden Tag in einer ausreichenden Menge benötigt.

Zudem versorgt Granatapfel deine Haut mit ausreichend Flüssigkeit. Antioxidantien schützen deine Hautzellen, können Zellen an krankhaften Veränderungen hindern und sorgen dafür, dass sich deine Hautzellen immer wieder gesund erneuern können. Deine Haut bleibt mit Granatapfel schön elastisch und sieht immer frisch aus. Hast du unreine Haut oder Pickel, dann helfen dir die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Grantäpfel ebenfalls. Da es sich aber um ein reines Naturprodukt handelt, musst du über einen Zeitraum von einigen Wochen jeden Tag von den roten Beeren essen, um eine deutliche Verbesserung zu erkennen.

 

  1. Granatäpfel für eine gesunde Leber

Die Powerfrucht kannst du auch nutzen, um deine Leber zu stärken. Granatapfel hilft der Leber, sich besser zu regenerieren und eignet sich auch dann, wenn das Organ bereits krank oder geschwächt ist. Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ, welches deinen Körper entgiftet. Wenn du regelmäßig Grantäpfel isst, dann kannst du diese Funktion damit unterstützen und deiner Leber bei der Entgiftung helfen. Die Leberzellen teilen und erneuern sich sehr oft. Dank der antioxidativen Stoffe in Granatäpfeln kannst du diese Zellen sehr gut vor einer Schädigung schützen. Teilen sich die Zellen, dann entstehen automatisch neue und gesunde Leberzellen.

Bei einer geschwächten Leber helfen auch die Antioxidantien, da sie eine zell- und gefäßschützende Wirkung haben. Die Wirkstoffe im Granatapfel fangen die freien Radikalen ein und machen sie unschädlich. Dadurch kann sich deine Leber besser erholen und neue Zellen produzieren. Die entzündungshemmenden Stoffe sind ein zusätzlicher Schutz für die Leber.

 

Fazit: Granatapfel – eine wahre Granate unter den Superfoods!

Die vielen wertvollen Vitamine und Mineralstoffe machen den Granatapfel zu einem wahren Superfood! Sein Verzehr hilft uns nicht nur gesund und vital zu bleiben, auch in der Kosmetik verbringt er wahre Wunder. Was also spricht dagegen die fruchtigen Kerne zu genießen?

 

 

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Essen als Gemeinschaftsprojekt: Allein essen macht krank

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Unser stressiges Leben lässt Essen und den Genuss desselben immer weiter in den Hintergrund rücken. Was früher täglich gemeinsam mit der Familie zelebriert wurde, ist heute ein notwendiges Übel, das nebenher mit Nahrung vom Lieferdienst erledigt wird. Neben Slow Food, der Rückkehr wertschätzenden Essens, ist auch das Essen in Gemeinschaft ein Schritt in die andere Richtung.

Allein essen ist problematisch


Die Studienlage ist diesbezüglich relativ eindeutig: Wer viel alleine isst, hat ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht und weitere Stoffwechselprobleme, die alle mit schlechter Ernährung in Zusammenhang gebracht werden. Wer allein isst, isst in der Regel schneller und neigt dazu, parallel etwas anderes zu tun, zum Beispiel Fernsehen, Emails lesen oder anderes Multitasking. Dabei verliert man die Beziehung zum Essen. Auch das normale Sättigungsgefühl wird dabei oft ignoriert, weil die Konzentration auf ganz andere Dinge fokussiert ist.
Um drohendes Übergewicht erkennen zu können, hilft es, seinen BMI berechnen zu lassen. Anhand dieses Richtwertes kann man sehen, ob man zu viel auf den Rippen hat. Dabei ist auf die leicht unterschiedlichen Grenzwerte für Männer und Frauen sowie die sich mit dem Alter verschiebenden Empfehlungen zu achten.

Wertschätzende Ernährung als Gegenentwurf


Um überschüssiges Körperfett wieder loszuwerden, helfen dauerhaft keine Diäten oder schnellen Ernährungsumstellungen. Stattdessen empfehlen Experten, sich bewusster und wertschätzend zu ernähren. Wer den Genuss am Essen wiederentdeckt und seinen Mahlzeiten die Zeit einräumt, die ihnen gebührt, hat es wesentlich leichter, sich ausgewogen zu ernähren und ein natürliches Sättigungsgefühl wiederzugewinnen. Dieses ist der Schlüssel: Der Körper sendet Signale, auf die zu hören wir wieder lernen sollten.
Dabei hilft auch, in Gemeinschaft zu essen – und dann auch nur ausschließlich zu essen, ohne parallele Berieselung durch Medien. Auch für Singles ist dies machbar, wenn sie sich regelmäßig mit Freunden verabreden, um gemeinsam gesund zu kochen und zu speisen. In diesem Fall fällt es Menschen übrigens auch leichter, mehr Geld für hochwertige und frische Lebensmittel auszugeben und sich Zeit bei der Zubereitung zu lassen – alles weitere Faktoren für eine gesunde Ernährung. Dabei bedeutet “Qualität” oft etwas anderes als einheitliche Supermarktware: Auch krummes Obst und Gemüse verdient unsere Wertschätzung und steht in Vitaminpower seinen geraden Kollegen in nichts nach.

Feste Rituale


Wer Probleme hat, regelmäßige Zeiten einzuhalten oder in der Familie unterschiedliche Zeitpläne zur Deckung zu bringen, um gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen, muss nicht verzweifeln. Dies ist eine Frage von Gewohnheit und Gelegenheit und kann eine Weile dauern, ehe langfristig funktionierende Lösungen gefunden werden. Besonders wichtig sind diese für Familien mit kleinen Kindern: Wer früh lernt, dass man sich gemeinsam zum Essen Zeit nimmt und dieses bewusst und langsam genießt, hat auch später weniger Schwierigkeiten, wertschätzend zu essen.

Verdauungsprobleme durch zu schnelles essen


Wer zu schnell große Portionen fettigen Essens verspeist, hat nicht nur langfristig, sondern oftmals auch kurzfristig einige Beschwerden: Völlegefühl, Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Blähungen können sich einstellen. Auch gewöhnt sich der Magen an Überfüllung und dehnt sich stärker. Als erste Hilfe empfehlen wir Apfelessig gegen Sodbrennen, aber genauso wichtig ist es, diese Angewohnheiten Stück für Stück zu ändern und Fastfood durch Slow Food zu ersetzen.

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Fensterglas – welches ist das richtige?

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Beim Glas für die Fenster ist die Auswahl sehr viel größer als sie Laien auf den ersten Blick erscheint. Dass eine Mehrfachverglasung einen guten Wärmeschutz bietet, weiß inzwischen fast jeder. Weniger bekannt sind jedoch die vielen Verglasungen mit besonderen Eigenschaften. Im Folgenden deshalb ein Überblick über die verschiedenen Glasarten, die sich zum Teil auch miteinander kombinieren lassen. So kann zum Beispiel eine Mehrfachverglasung mit guten isolierenden Eigenschaften gleichzeitig einbruchhemmend sein.

Einfachglas

Eine Einfachverglasung findet sich inzwischen nur noch dort, wo eine Wärmedämmung keine Rolle spielt. Sie lässt die Wärme fast ungehindert entweichen und ist deshalb für Wohngebäude nicht mehr zugelassen. Gut geeignet ist sie dagegen für ein Gartenhaus, das nur in den Sommermonaten genutzt wird. Eine einfache Verglasung lässt viel Licht in die Laube strömen. Zudem wird der Innenraum bei Sonnenschein schnell warm, sodass Sie bei entsprechendem Wetter schon früh im Jahr wieder in Ihrem Gartenhaus sitzen können. Ein weiterer Vorteil ist der äußerst günstige Preis.

Doppel-, Dreifach- und Vierfachverglasungen

Eine sehr viel bessere Wärmedämmung als eine Einfachverglasung bietet eine Doppel-, Dreifach- oder Vierfachverglasung, die – wie der Name schon sagt – aus zwei, drei beziehungsweise vier Scheiben besteht. Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich in der Regel eine Füllung aus einem Edelgas, bei dem es sich meist um Argon oder Krypton handelt. Es verstärkt die Isolierung nochmals.

 

Schallschutzglas

Im Hinblick auf den Schallschutz stellen die Fenster eine Schwachstelle dar, denn Lärm dringt vor allem durch die Fensterscheiben in ein Gebäude. In der Nähe von Flughäfen, Bahngleisen, Industriegebieten, Autobahnen und anderen Lärmquellen bietet es sich daher an, durch eine Schallschutzverglasung für mehr Ruhe in den Innenräumen zu sorgen.

Solch eine Verglasung besteht aus mehreren Scheiben, die verschiedene Dicken haben und in unterschiedlichen Abständen angebracht sind. Durch diesen asymmetrischen Aufbau werden die Schallwellen gebrochen und eine Weiterleitung des Lärms an die Innenräume unterbunden. Hierbei gilt, dass der Schallschutz umso höher ist, je dicker die Scheiben und je größer die Abstände sind. Einen zusätzlichen Effekt haben eine Füllung aus Edelgas und eine spezielle Folie.

Eine gute Orientierung beim Kauf von Schallschutzfenstern bietet die Einteilung in Schallschutzklassen. Nach der DIN 4109 unterteilt man Schallschutzfenster in die Klassen 1 bis 6. Fenster der Klasse 6 bieten den höchsten Schallschutz.

Quelle: Fenster Hannover – Holzkämpfer Bauelemente

 

Sonnenschutzglas

Große Fensterflächen sind inzwischen sehr beliebt, denn durch sie entstehen lichtdurchflutete Räume, die entsprechend großzügig wirken. An heißen Sommertagen kann es in Zimmern mit großen Fenstern jedoch schnell zu heiß werden. Gleiches gilt für hohe Gebäude wie die Büro- und Verwaltungsgebäude mit zahlreichen Fenstern sowie die Fenster auf ausgebauten Dachböden. Lässt sich ein Hitzeschutz nicht durch andere Maßnahmen wie zum Beispiel das Herunterlassen der Rollläden sicherstellen, ist eine Sonnenschutzverglasung eine gute Lösung.

Sie absorbiert oder reflektiert die Sonnenstrahlen und hält dadurch die Räume auf einer angenehmen Temperatur. Absorbierendes Sonnenschutzglas enthält spezielle Farbstoffe wie zum Beispiel Eisenoxid. Reflektierendes Sonnenschutzglas ist dagegen beschichtet. Diese fast unsichtbare Beschichtung kann auf der Außenseite aufgetragen werden. Dort hat sie den größten Effekt, führt allerdings auch dazu, dass das Glas spiegelt. Diese Spiegelung tritt bei einer Beschichtung auf der Innenseite kaum oder gar nicht auf.

Sowohl absorbierendes als auch reflektierendes Sonnenschutzglas hat eine geringere Lichtdurchlässigkeit als herkömmliches Glas. Beide Varianten lassen aber dennoch ausreichend Tageslicht in die Räume strömen.

 

Intelligentes Glas

Intelligentes Glas verwandelt sich auf Knopfdruck oder auch von allein von einem Klarglas zum Beispiel in ein Milchglas, das Personen außerhalb des Gebäudes den Blick in die Räume verwehrt. Diese Zusatzfunktion lässt sich durch verschiedene Techniken realisieren, deshalb unterscheidet man zwischen dem elektrochromen Glas, dem thermochromen Glas und dem LC-Glas. Beim elektrochromen Glas und beim LC-Glas verändert sich die Lichtdurchlässigkeit durch das Anlegen einer geringen elektrischen Spannung. Das thermochrome Glas reagiert dagegen auf Wärme, die zumeist durch Sonneneinstrahlung entsteht. Es färbt sich von allein ein und wird automatisch wieder klar, wenn die Wärme nachlässt.

 

Selbstreinigendes Glas

Eine selbstreinigende Verglasung ist nicht nur für große Gebäude attraktiv, in denen sich die Fenster nicht komplett öffnen lassen. Auch die meisten privaten Hausbesitzer verzichten gern auf das regelmäßige Putzen der Fenster und vor allem der Glasflächen, die nur schwerlich zu erreichen sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Glasdach einer Terrasse, das sich von oben kaum reinigen lässt.

Beim selbstreinigenden Glas macht eine spezielle Beschichtung die Glasoberfläche fotokatalytisch und hydrophil. Fotokatalytisch bedeutet, dass die UV-Strahlen der Sonne alle organischen Verschmutzungen zersetzen. Der Begriff hydrophil besagt, dass sich Feuchtigkeit, bei Fenstern also vor allem das Regenwasser, gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche verteilt. Nachdem die Verschmutzungen zersetzt wurden, fehlt daher nur noch ein Regenschauer, damit die Scheiben wieder sauber sind.

 

Brandschutzglas

Durch eine Verglasung aus Brandschutzglas lässt sich die Ausbreitung eines Feuers eindämmen. Dieses Glas ist zwischen den einzelnen Scheiben mit einer Brandschutzschicht versehen. Sie schäumt auf, wenn durch die Hitze des Feuers eine Scheibe zerbricht. In diesem Zustand hat sie einen isolierenden Effekt, sodass weniger Hitze durch die noch vorhandenen Scheiben dringt. Dadurch verhindert sie, dass empfindliche Materialien auf der anderen Seite der Scheibe allein durch die Hitze in Brand geraten. Gleichzeitig setzt sie eine gewisse Menge Wasser frei und sorgt dadurch für eine leichte Abkühlung.

Brandschutzglas wird in die Klassen F30 feuerhemmend, F60 hochfeuerhemmend sowie F90 und F120 feuerbeständig unterteilt. Die Zahl steht jeweils für die Anzahl Minuten, die das Glas einem Feuer und allen damit verbundenen Einflüssen wie Hitze oder Rauch standhält.

 

Sicherheitsglas

Herkömmliches Glas zerspringt bei einem Bruch in Scherben mit scharfen Kanten, die Verletzungen verursachen können. Möchten Sie dieses Risiko minimieren, können Sie sich für Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) entscheiden. Einscheibensicherheitsglas zerfällt beim Zerspringen in kleine Bruchstücke, die keine scharfen Kanten haben. Noch mehr Sicherheit bietet das Verbundsicherheitsglas, das aus mehreren Glasscheiben besteht. Zwischen diesen Scheiben befindet sich eine reißfeste Folie, an der die Scherben bei einem Bruch haften bleiben. Verbundsicherheitsglas erhöht daher auch den Schutz vor Einbrechern, denn es verhindert, dass Kriminelle durch eine zerschlagene Scheibe hindurchgreifen, um ein Fenster von der Innenseite zu entriegeln.

 

Einbruchhemmendes Fensterglas

Einen noch besseren Schutz vor Einbrechern bietet eine einbruchhemmende Verglasung. Sie wird gemäß der DIN EN 356 mit Kürzeln wie P4A gekennzeichnet. Hinter diesem Kürzel verbergen sich zahlreiche Kriterien, daher lassen Sie sich bei der Auswahl einer einbruchhemmenden Verglasung am besten von einem Fachmann beraten. Für privat genutzte Gebäude werden jedoch meist P4A- oder P5A-Verglasungen genutzt. Durch sie entstehen in Kombination mit den geeigneten Rahmen und Beschlägen einbruchhemmende Fenster in den Widerstandsklassen RC2N beziehungsweise RC3.

 

Vogelschutzglas

Vögel erkennen herkömmliche Glasscheiben nicht und kommen beim Aufprall auf Glas oft zu Tode. Um dies zu verhindern, gibt es das Vogelschutzglas, das mit einer speziellen Beschichtung versehen ist. Sie reflektiert UV-Licht, das für Vögel sichtbar, für Menschen jedoch unsichtbar ist. Scheiben aus Vogelschutzglas sehen für uns Menschen daher genauso aus wie jedes andere Glas, sind jedoch ein guter Beitrag zum Naturschutz. Sie bieten sich neben öffentlichen Bereichen vor allem für Fensterflächen an, bei denen es in der Vergangenheit schon häufiger zu einem sogenannten Vogelschlag gekommen ist. Schuld sind nicht selten Bäume und Sträucher, die sich in den Scheiben spiegeln, oder eine Spiegelung des Himmels.

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Tipps für die eigene Hobbywerkstatt

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Viele Heimwerker träumen von der eigenen Hobbywerkstatt. Mit allen nötigen Tools ausgerüstet lässt sich so das Eigenheim in Schuss halten, Möbel reparieren, Fahrräder warten und sogar der Innenausbau von Räumen realisieren. Hierzu sind lediglich ein gewisses handwerkliches Geschick sowie Werkzeuge und Maschinen nötig. Eine gut ausgestattete Hobbywerkstatt ist also nicht nur Träumerei, sondern durchaus sinnvoll. Einige interessante Punkte im Kontext der Hobbywerkstatt werden im Folgenden etwas genauer betrachtet.

Die Wahl der Räumlichkeiten

Noch bevor es um die Frage geht, welche Säbelsäge mit Akku es denn sein soll oder ob der Bosch Drehschlagschrauber eine gute Alternative ist, gilt es eine Antwort darauf zu finden, wo die Hobbywerkstatt genau realisiert werden kann. Diese sollte dann selbstverständlich ausreichend Platz bieten, um die genannten Werkzeuge und Maschinen als auch alles Weitere für den Heimwerker Wichtige fassen zu können. Darüber hinaus gilt es diese Werkstatt ebenfalls, als eine Art Rückzugsort zu sehen, an dem der Heimwerker seinen Ideen freien Lauf lassen kann und an dem es ihm möglich ist, auf die vielfältigen Herausforderungen, die sich ihm stellen können, neue Lösungen zu finden. Insofern spielt die Qualität der Räumlichkeit ebenso eine große Rolle wie die Wahl der Werkzeuge selbst.

Bevorzugt werden üblicherweise Räume, die sich im Keller oder im Dachboden befinden. Allerdings bieten sich ebenso die Garage oder das Gartenhaus an. An allen Orten sollte jedoch sichergestellt sein, dass es zum einen eine zuverlässige Stromversorgung gibt und zum anderen eine Wasserversorgung. Ebenfalls ist es wichtig, darauf zu achten, dass ausreichend Platz für Hängeschränke, Werkbank, Schränke und Regale ist. Wer sich viel in der Hobbywerkstatt aufhalten wird, darf sich zudem mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie diese in der kalten Jahreszeit beheizt wird. Das ist nicht nur für den Heimwerker an sich wichtig, sondern ebenfalls für die Werkzeuge, die sich in der Hobbywerkstatt befinden. Schließlich sollte der Raum trocken sein, sodass vermieden wird, dass sich an diesen Rost ansetzt.

Interessante Aspekte bei der Ortswahl

Bei der Auswahl des Ortes für die eigene Werkstatt gibt es noch ein paar Tipps, die bei der Entscheidung helfen sollen:

Wie viel Platz wird für die Hobbywerkstatt tatsächlich benötigt?

Hier ist zu beachten, dass selbst eine kleine Werkbank mindestens 1,5 Meter auf 0,8 Meter misst. Hinzu kommen die Maße für Schränke sowie Hängeregale und Weiteres. Ebenso ist der Platzbedarf für Maschinen und das Werkzeug zu beachten. Im Schnitt sollte die Mindestgröße einer eigenen Werkstatt bei mindestens 12 Quadratmetern liegen. Bei der Einrichtung selbst hat der Hobbyheimwerker selbstverständlich absolut freie Hand. So gibt es in der Zwischenzeit moderne Komplettsets, die sich zur Einrichtung der Werkstatt ebenso anbieten wie separate Werkbank, Werkstattwagen, Werkzeugwand, diverse Regale und selbstverständlich Schränke.

Der Blick auf das Werkzeug

Neben der hier erwähnten Säbelsäge mit Akku oder dem Bosch Drehschlagschrauber braucht es selbstverständlich auch eine Auswahl an Grundwerkzeugen, die in jeder Werkstatt vorhanden sein sollten. Hierzu zählen etwa Hammer, ein Satz Innensechskantschlüssel, ein Satz Schraubendreher, Wasserwaage, Schraubzwinge, Schraubstock, Satz Innensechskantschlüssel, Teppichmesser, Akkuschrauber mit Bitsatz, Stifte zum Markieren, Kombizange sowie Seitenschneider, ein Satz Ringschlüssel und zum Aufräumen selbstverständlich Schaufel und Handfeger. Je nach Bedarf lässt sich diese Auswahl selbstverständlich mit allerlei weiteren Werkzeugen und Maschinen ausbauen. Hierzu zählen etwa Tischkreissäge, Tischbohrmaschine, diverse Malerwerkzeuge, Handkreissäge und vieles mehr. Auf keinen Fall fehlen darf die persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Arbeitshandschuhen, Schutzbrille und Gehörschutz.

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