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Pflanzen- & Gartentipps

Pflanzen richtig säen

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Ein paar Punkte beachten, dann klappt das – Foto: © BirgitH / PIXELIO

Eigentlich kann es doch gar nicht so schwer sein, könnte man denken. Wenn man Pflanzen großziehen möchte, dann gibt man ein Samenkorn – oder ein paar mehr, um ganz sicher zu gehen – in die Erde, gießt immer fleißig, und irgendwann kommt schon was raus. Tja, das tut es aber sehr oft nicht. Und genau da hat man wohl was falsch gemacht. Damit die Blumen oder auch das Gemüse und die Kräuter so werden, wie man sich das vorstellt, gibt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Am besten sät man in Anzuchtschälchen vor, so hat man bessere Kontrolle über die Wassergaben, denn im Garten kann Regen die Samen wegschwemmen.
  • Wird im Garten ausgesät, dann sollte man die Samen vor Vögeln schützen. Die mögen die Saat nämlich nur allzu gerne.
  • Achten Sie beim Säen darauf, ob die Samen den sogenannten Kältereiz brauchen. Das heißt, dass es noch mal knackig kalt werden muss, damit die Samen das Sprießen anfangen. Wenn Sie nicht wissen, welche Pflanzen davon betroffen sind, dann fragen Sie nach, oft steht es aber auf der Samenpackung.
  • Und zu guter Letzt sollten Sie auch darauf achten, dass Sie die Saatzeiten beachten. Es gibt Pflanzen, die wachsen nun mal nicht im Frühjahr, andere nicht im Sommer und wieder andere nur im Herbst.

Na dann, gut Saat – oder so!

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Haus und Heim

Tipps für mehr Privatsphäre im Garten

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Unsere Privatsphäre ist und wichtig. Zwar teilen wir vieles in den sozialen Netzwerken, aber manchmal möchte man lieber ungestört sein. Natürlich posten wir ein Foto vom Grillen mit Freunden im eigenen Garten auf Instagram, aber ein wildfremder Spaziergänger muss ja nicht unbedingt alles sehen und hören, was da im Garten passiert. Da stellt sich die Frage, wie man im Garten mehr Privatsphäre schaffen kann. Wir geben Tipps für mehr Privatsphäre im Garten.

Grundstücksbegrenzung und Sichtschutz

Der einfachste Weg zu mehr Privatsphäre im Garten ist natürlich, den Garten völlig vom Rest der Welt abzuschirmen. Du kannst dein Grundstück mit einem Zaun oder einer Mauer einfassen. So sorgst du dafür, dass Spaziergänger oder Nachbarn nicht einfach in den Garten schauen können. Und man benötigt natürlich eine Leiter, um diese „harte“ Grenze zu überwinden.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, einen Garten einzufassen. Sprich deine Pläne am besten vorab mit deinen Nachbarn ab. Nicht jeder Nachbar ist glücklich, wenn man ihm einen langweiligen Holzzaun oder eine hohe Mauer vor die Nase setzt. Besser ist es, zusammen einen Sichtschutz zu finden, der beiden gefällt.

 

Mehr Privatsphäre durch Grün

Holzzäune, Sichtschutz und Gartenmauern lassen sich perfekt mit Pflanzen kombinieren. Ein grüner Sichtschutz ist nicht nur effektiv, er sieht außerdem gut aus! Holz oder Stein sorgen für hundertprozentige Privatsphäre im Garten, während Sträucher und Bäumchen das Gesamtbild abrunden.

 

Hecke als Sichtschutz pflanzen

Wer statt eines Zauns oder einer Mauer eine Hecke pflanzt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Besonders beliebt sind immergrüne Heckenpflanzen wie der Kirschlorbeer, die Eibe oder die Thuja. Diese Sträucher bleiben das ganze Jahr über grün, da sie auch bei kalten Temperaturen ihre Blätter oder Nadeln nicht verlieren.

Manche Sorten, wie der Kirschlorbeer Rotundifolia, werden zwei bis drei Meter hoch. Seine großen, dichten Blätter bilden eine undurchdringbare grüne Wand, die neugierige Blicke fernhält, empfindlichere Pflanzen vor Wind schützt und im Sommer Schatten spendet. Dieser Kirschlorbeer wächst übrigens sehr schnell. Innerhalb zwei bis drei Jahren hast du eine hohe, dichte Hecke im Garten stehen.

Ein kleiner Tipp: Wenn du einen Kirschlorbeer Rotundifolia kaufen möchtest, informiere dich bei einem Gärtner vor Ort, ob diese Sorte etwas für deine Region ist. Sie ist zwar sehr schön und praktisch, aber leider nicht so frosthart. Wenn die Winter in deiner Region sehr kalt werden, dann ist der Kirschlorbeer Novita die bessere Wahl. Die beiden Sorten sehen sich sehr ähnlich, aber der Novita verträgt Frost und Schnee besser als der Rotundifolia.

 

Grün, Holz & Stein kombinieren

Lieber keine volle Hecke? Setzen einfach verschiedene Pflanzen vor den „toten“ Sichtschutz. Das sorgt für Abwechselung. Der Zaun oder die Mauer bleibt sichtbar und das Grün der Pflanzen bringt Leben in den Garten.

 

Trau dich was

Ganz egal, für welchen Sichtschutz du dich entscheidest, ein Tipp gilt für alle: Trau dich, verschiedene Pflanzen, Materialien und Stile miteinander zu kombinieren. Damit erzielst du das beste Ergebnis! Zu viel einer einzigen Farbe oder eines einzigen Materials lässt den Garten schnell eintönig und langweilig wirken.

 

Garten vor Blicken von oben schützen

Ein Aspekt wird bei der Gartengestaltung oft übersehen. Die Nachbarn können zwar aus ihrem Garten nicht in deinen Garten gucken, aber vom Balkon aus haben sie perfekten Einblick in dein kleines Reich.

Je nach Lage möchte man den Garten daher auch gegen Blicke von oben abschirmen. Mauern und Zäune bieten hier wenig Privatsphäre, strategisch platziere Bäume und Sträucher dagegen schon. Eine Sitzecke kann man mit einem Dreieckstuch überspannen. Das Tuch bietet nicht nur Schutz vor neugierigen Blicken, sondern auch vor der prallen Mittagssonne.

 

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Pflanzen- & Gartentipps

Krokusse im Herbst? Natürlich!

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Sieht hübsch aus im herbstlichen Garten: der Herbstkrokus: Foto: © Anja Gerber & Christian Narkus/ PIXELIO

Wenn man von einem Krokus spricht, dann ist der erste Gedanke: Frühling. Klar, Krokusse strecken ihre Köpfe ab Februar aus dem Boden und künden den Frühling an. Damit läuten Sie als eine der ersten Blumen das neue Gartenjahr ein. Man findet den Krokus vor allem in der Wiese, kann ihn aber auch ins Beet setzen. Am schönsten kommt er zur Geltung, wenn er in Gruppen gepflanzt wird.

Nun machen wir einen Sprung in den September. Und auch hier findet man Krokusse! Kaum zu glauben, nicht wahr? Eigentlich nicht, wenn man weiß, dass es den Pracht-Herbst-Krokus gibt. Dieser kommt vor allem in der Türkei und im Kaukasus vor, hat aber schon seit längerem den Weg auch zu uns gefunden. Und sieht verdammt hübsch aus im herbstlichen Garten.

Auch hier: In Gruppen besonders schön, in der Wiese kommen die Krokusse ebenso gut zur Geltung, wie im Steingarten. Die kleinen Zwiebeln muss man nicht ausgraben und kann sie im ganzen Jahr in der Erde lassen. Dort vermehrt er sich sogar selbst und wird von Jahr zu Jahr üppiger. Eine nette Idee, um im Herbst noch ein wenig Farbe in den Garten zu bringen.

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Pflanzen- & Gartentipps

Bärlauch – und das Stinken hat ein Ende

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Knoblauch ist lecker und gehört in jede Küche. Eine gute Alternative ist hier der Bärlauch, denn nach dem Genuss der leckeren Knoblauchzehe ist dann aber erst einmal Einsamkeit angesagt. Denn einen, meist sogar mehrere Tage lang, stinkt man ganz fürchterlich. Da nützt es auch nichts, dass man sich gründlich die Zähne putzt und einen halben Liter Mundwasser trinkt, der Knoblauchgeruch wird durch die Haut ausgedünstet – man stinkt eben, Punkt.

Als Alternative zum Knoblauch hat sich dabei der Bärlauch bewährt. Bei ihm wird allerdings nicht die Zwiebel oder die Knolle verwendet, sondern die Blätter, und sogar die Blüten sind essbar. Er wird klein gehackt und dem Essen untergemengt – und schon hat man einen feinen Knoblauchgeschmack. Das Beste aber ist: man stinkt danach nicht und kann sich wieder unters Volk mischen.

Frühlingszeit = Bärlauch Zeit

An einigen Stellen im Wald kann es im Frühjahr leicht nach Knoblauch riechen. Ursache hierfür ist der Bärlauch. Diese Gewürz- und Heilpflanze bildet im März die ersten zarten Blätter. Ab April startet dann die Bärlauch Saison und die Blätter können geerntet werden. Allerdings wächst nicht überall Bärlauch. Die Pflanze mag gerne feuchte und humusreiche Laubwälder. Bärlauch wird auch oft an der Nähe von Bächen und Schluchten sowie in Buchenwäldern angetroffen.

Ab Mai fängt der Bärlauch an zu blühen, dann sollte er nicht mehr geerntet werden, denn dann lässt ganz einfach sein Geschmack nach. Es ist auch falsch, dass Bärlauch während der Blüte giftig oder ungenießbar wird. Er schmeckt dann einfach nur fade.

Bärlauch im eigenen Garten

Wer sich Bärlauch in den Garten holen möchte, der kann dies mit Samen oder bereits ausgebildeten Knollen tun, aber auch Jungpflanzen kann man setzen. Auch hier muss man auf die Vorliebe für einen nährstoffreichen und feuchten Boden achten. Der  Platz für die Pflanzen, sollte zudem eher schattig sein. Bei nicht optimalen Bodenbedingungen und zu viel Sonne, gehen die Pflanzen mit der Zeit ein.

Die beste Zeit zum Auspflanzen ist der Herbst. Denn Bärlauch ist ein Kaltkeimer, das heißt, er braucht Frost, um aufzugehen. Ein Platz im Schatten wird bevorzugt, danach braucht er kaum Pflege, ist widerstandsfähig und kommt Jahr für Jahr wieder. Ja, er vermehrt sich sogar selbst. Eine leckere Alternative zum Knoblauch!

Nicht nur lecker, sondern auch gesund!

Bärlauch schmeckt nicht nur sehr gut und bildet eine Alternative zum Knoblauch, er ist auch sehr gesund. Er enthält eine Vielzahl an verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Neben Vitamin C enthält Bärlauch auch viel Eisen sowie Kalium, Magnesium und auch eine Reihe an verschiedenen Aminosäuren.

Übersicht Nährwertangaben, Vitamine und Mineralstoffe Bärlauch (Roh) pro 100g

Energie 19 kcal
Fett 300 mg
Eiweiß 900 mg
Vitamin C 150.000,000000 μg
Vitamin A – Beta-Carotin 1.200 μg
Kalium 336 mg
Eisen 2.870 μg
Mangan 320 μg

Bärlauch – Das Hausmittel bei diversen Krankheiten

Bärlauch ist ein sehr wichtiges Heilkraut, welches auch sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Bei folgenden Symptomen kann Bärlauch eingesetzt werden:

  • Frühjahrsmüdigkeit
  •  Durchblutungsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Rheuma
  • Verdauungsstörungen
  • Würmer
  • Blähungen
  • Bluthochdruck
  • Durchfall
  • Schlechte Wundheilung
  • Kalte Hände & Füße

In folgender Weise wirkt Bärlauch:

  • Regt den Stoffwechsel an
  • Entzündungshemmend
  • Blutreinigend
  • Antibiotisch
  • Durchblutungsfördernd
  • Schleimlösend
  • Senkt den Cholesterinspiegel
  • Harntreibend

Vorsicht! Giftige Doppelgänger

Es gibt einige Pflanzen, die sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich, können aber leider eine tödliche Wirkung auf den Menschen haben. Zu den Doppelgängern gehören: Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab. Beim Verzehr von Maiglöckchen tritt Übelkeit und Erbrechen aus. Die Verwechselung mit Aronstab und Herbstzeitlosen kann aufgrund des enthaltenen Colchicin tödlich sein.

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