Meal Prep – Vorratsküche auf dem Vormarsch

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In aller Munde und aktuell der hellste Stern am Küchenhimmel ist Meal Prep. Hinter dem schicken englischen Begriff versteckt sich das gute alte Kochen auf Vorrat. Für unsere Großmütter war es selbstverständlich: Im Herbst wurden großer Weckgläser mit Obst gefüllt und sorgsam im Keller verstaut. Bohnen, Erbsen und allerlei buntes Gemüse fand ebenfalls seinen Weg in Gläser; vorgekocht, mit Wasser bedeckt und luftdicht verschlossen hielten die Kostbarkeiten aus dem eigenen Garten über Monate.

War es vor einem halben Jahrhundert noch die nackte Notwendigkeit, die Hausfrauen – gendern war zu der Zeit noch nicht einmal geboren geschweige denn thematisiert – stundenlang in der Küche schmoren ließ, so hat der Hype heute eine ganz andere Ursache: Auf den sozialen Medien trenden die stylishen Gläser, luftdicht verschlossenen Tüten und Dosen mit angesagtem Superfood – portionsfertig für die nächsten fünf bis sieben Tage. »Why the Hype«, fragen wir uns und blicken mal etwas tiefer in die Kochtöpfe.

Alles auf einmal – genug für jeden Tag!

Zeit ist Mangelware. Ob es nur der Beruf ist oder die Großfamilie – die meisten Tage haben einfach zu wenig Stunden. Vom Job zur Kita, vom Besuch bei den Eltern oder dem Work-out am späten Nachmittag hetzen die meisten von uns durch die Wochentage. Glück hat, wem das Wochenende Mußestunden mit Freunden oder Familie und dazu reichlich Me-Time beschert. Endlich haben wir Zeit, all das zu tun, was wir in der Woche nicht geschafft haben. Statt sich mit einem guten Buch und heißem Tee aufs Sofa zu kuscheln, lange im Wald spazieren zu gehen oder gemütlich durch die Innenstadt zu bummeln auf der Suche nach dem einen oder deren anderen Schnäppchen, gehen immer mehr Leute am Samstagvormittag auf den Markt, kaufen frisch ein und kochen am Nachmittag oder am Sonntag gleich für die komplette nächste Woche abwechslungsreiche und zum Teil aufwendige Gerichte.

Die Mahlzeiten halten sich perfekt, wenn ein Vakuumierer zum Frischhalten genutzt wird. Meal Prep kommt gleich mit mehreren Vorteilen auf unseren Tisch: Wir wissen, was wir kochen und welches Gemüse, Fleisch und Obst oder welche Kräuter in unseren Kühlschrank einziehen. Kochen und vorbereiten entspannt! Wenn wir es richtig angehen, wirkt Zeit in der Küche tatsächlich entschleunigend. Wir sehen die Sinnhaftigkeit unseres Tuns und genießen die Früchte – eine fantastisch gesunde Kombi, nicht nur für den Hunger, sondern auch für die Seele. Außerdem können wir unseren Menüplan für die kommende Woche wunderbar zusammen mit dem Partner oder den Kindern in die Tat umsetzen – das schweißt zusammen.

Das optimale Umfeld für Wochenendköche

Für ein entspanntes Kochen darf die Küche gerne gemütlich und funktionell sein. Ein Vorratsschrank aus Edelstahl punktet mit einer angesagten Optik und ist nebenbei außerordentlich praktisch. Schließlich hat nach der fünften gekochten Mahlzeit keiner mehr Lust auf einen Großputz. Die praktischen Schränke lassen sich schnell und einfach feucht abwischen – fertig! Mehr Hygiene passt in keinen anderen Schrank. Für die Vorbereitung der vielen Mahlzeiten lohnt sich die Investition in einige wenige aber hochfunktionale Küchen-Utensilien. Ein Messerblock, mehrere Schneidebretter und eine Küchenmaschine mit einem belastbaren Motor sind hilfreiche Gefährten auf dem Weg zum perfekten Gratin oder dem vitaminreichen Sommersalat.

Fazit: Dieser Trend begeistert zu Recht.

Einfach fertige Portion einfüllen, im Kühlschrank parken und bei Hunger muss das leckere selbst gekochte Gericht nur noch aufgewärmt werden. Die Meal Preps gehen auch gerne mit ins Büro. Guten Appetit.

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