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Haus und Heim

Haushaltsgeräte kaufen – Diese Tipps sparen Geld und Nerven

Um sich die Hausarbeit zu erleichtern, sind Elektrogeräte unverzichtbar. Während der Geschirrspüler die Reinigung von Tellern, Gläsern und Co. übernimmt, sorgt der Staubsauger für saubere staubsaugerFußböden und die Waschmaschine garantiert frische Kleidung.

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Um sich die Hausarbeit zu erleichtern, sind Elektrogeräte unverzichtbar. Während der Geschirrspüler die Reinigung von Tellern, Gläsern und Co. übernimmt, sorgt der Staubsauger für saubere staubsaugerFußböden und die Waschmaschine garantiert frische Kleidung. Damit die elektronischen Helfer ihren Zweck erfüllen, müssen sie jedoch teilweise hohen Ansprüchen gerecht werden. Außerdem sollte die Anschaffung von Neugeräten die Haushaltskasse langfristig schonen. Die nachfolgend arrangierten Tipps verraten, welche Faktoren bei der Auswahl von Haushaltsgeräten entscheidend sind.

 

Energieverbrauch

Werden Altgeräte durch moderne Alternativen ersetzt, sollte der Energieverbrauch ganz oben auf der Agenda der Entscheidungskriterien stehen. Umso sparsamer ein Gerät, desto besser für Ihren Geldbeutel. Ein Indikator für die Effizienz von Elektrogeräten ist das Energielabel. Es ist bereits für zahlreiche Haushaltsgeräte Pflicht und erleichtert Verbrauchern den Vergleich einzelner Modelle. Für folgende Produkte ist das Energielabel bereits vorgeschrieben:

 

  • Dunstabzugshauben
  • Warmwasserbereiter
  • Elektrobacköfen
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • Staubsauger
  • Raumklimageräte
  • Wäschetrockner
  • Waschtrockner
  • Gefriergeräte
  • Kühlgeräte

Besonders aufmerksam sollte die Angabe zur Energieeffizienzklasse begutachtet werden. Welche die jeweils beste Energieeffizienzklassen pro Gerät ist, kann der Internetpräsenz des Umwelt Bundesamtes unter umweltbundesamt.de entnommen werden. Bei Haushaltsgeräten, die noch kein Energielabel aufweisen, sollten Sie sich gleichermaßen informieren, welcher Verbrauch tatsächlich notwendig ist und welche Modelle möglicherweise zu viel Energie benötigen. Von Herstellerversprechen sollten Sie sich dabei nicht blenden lassen. Nur weil ein Produkt als „sparsam“ oder „effizient“ beschrieben wird, heißt das noch lange nicht, dass diese Angaben der Wahrheit entsprechen. Informieren Sie sich bei neutralen Plattformen oder kompetenten Elektronikhändlern über sparsame Varianten und das optimale Leistungsspektrum für Ihren Bedarf.

Neben Strom- und Wasserverbrauch muss je nach Gerät auf weitere Angaben geachtet werden. Beim Geschirrspüler sollte zum Beispiel die Trocknungseffizienzklasse geprüft werden. Bei Staubsaugern dagegen ist die Saugleistung der Staubsaugerdüse zu kontrollieren, um herauszufinden, ob das Gerät die Energie sinnvoll in Leistung verwandelt.

Funktionsumfang

küche

Haushaltsgeräte müssen nicht nur Energie effizient in Leistung umwandeln, sondern auch funktional sein. Schließlich sollen sie nach dem Kauf sinnvolle Dienste leisten und nicht nur auf dem Papier hochwertig erscheinen. Anhand der Spülmaschine soll nachfolgend verdeutlicht werden, warum der Funktionsumfang eines Geräts eine entscheidende Rolle spielt:

Geschirrspüler müssen über ausreichend Programmauswahl verfügen, damit Reinigungsleistung und Laufzeit individuell an den tagesaktuellen Bedarf angepasst werden können. Programme für kurze Spülgänge für leicht verschmutztes Geschirr sowie besonders intensive Programme für stark verunreinigte Töpfe sind Mindestanforderungen. Glücklicherweise bieten die Hersteller mittlerweile eine Vielzahl an Reinigungsmöglichkeiten. „Auch der Automatisierungsgrad der Geschirrspüler ist beachtlich: sie verfügen über Beladungs- und Aquasensoren (Kontrolle der Beladung und des Wasserstandes), können über mehrere Spülprogramme und Zusatzfunktionen programmiert werden und sparen mittels ECO-Programmen wertvolle Energie“, schildert das unabhängige Bewertungsportal für Haushaltsgeräte unter haushaltsgeraetetest.de in einem Ratgeber mit Kauftipps und weiterführenden Links zu Vergleichstabellen. Gleichzeitig sind Modelle vorteilhaft, dessen Innenleben variabel ist. Zum Beispiel sind flexibel einstellbare Ober- und Unterkörbe empfehlenswert, da sie in der Höhe angepasst werden können. Je nach dem, ob gerade besonders viele hohe Kochgefäße oder eher flache Schüsseln zu reinigen sind, wird das Innenleben montiert. Können auch einzelne Stachelreihen zum Platzieren von Tellern verändert werden, wird der Umgang mit dem Geschirrspüler besonders bequem.

Wie bei Spülmaschinen sollten Sie den Funktionsumfang eines Haushaltsgerätes immer sorgfältig prüfen. Bedenken Sie, für welche Arbeiten das Produkt eingesetzt werden soll und welche Eigenschaften notwendig sind.

Leistung und Größe

Das sparsamste Gerät kann dennoch zu viel Strom oder Wasser verbrauchen, wenn es zu groß oder leistungsstark ist. Im Idealfall verfügt ein Gerät über die Größe und Leistung, welche tatsächlichwaschmaschine nötig ist. In Bezug auf die Leistung ist es zwar empfehlenswert, lieber etwas mehr zur Verfügung zu haben, als zu wenig, jedoch sollte sich die Leistung regulieren lassen. Zieht ein Staubsauger zum Beispiel immer 1.600 Watt obwohl man bei einigen Arbeiten wesentlich weniger benötigen würde, kommt es zu einer Energieverschwendung, die sich mit einem regulierbaren Gerät vermeiden lassen würden.

Bei der Größe ist die Auswahl ebenfalls sinnvoll zu treffen, um die Rechnung für Strom und Wasser möglichst gering zu halten. Wird zum Beispiel eine Waschmaschine mit einem übermäßigen Fassungsvermögen eingesetzt, dauert es erfahrungsgemäß zu lange, bis ausreichend Schmutzwäsche für einen Waschgang produziert wird. Das Ergebnis: Die Maschine läuft häufig mit nur halber Ladung, was unnötig Energie kostet.

Bedienung und Geräuschentwicklung

Jedes Haushaltsgerät sollte sich intuitiv und komfortabel bedienen lassen. Achten Sie je nach Gerätschaft auf ergonomisch geformte Griffe, praktische Bedienelemente und selbsterklärende Funktionen. Auch scheinbar kleine Details, wie der Aktionsradius eines Staubsaugers (damit ist unter anderem die Kabellänge und die damit einhergehende Reichweite gemeint), entscheiden darüber, ob ein Haushaltsgerät im Alltag praktisch ist oder nicht.

Der Geräuschpegel darf nicht vernachlässigt werden. Sind Elektrogeräte zu laut, geht dies mit einer Minderung der Wohnqualität einher. Angaben zu Betriebsgeräuschen erhalten Sie über die Herstellerinformationen. Bedenken Sie, dass 10 Dezibel einen markanten Unterschied machen. Der Lärm verdoppelt sich geradezu. Da eine pauschale Angabe zur Lautstärke nicht gemacht werden kann, müssen Sie sich abhängig vom Gerät informieren. Die folgende Tabelle dient zum Orientieren:

 

Gerät Hinweise zur Lautstärke
Geschirrspüler Sollten leiser als 40 Dezibel sein.
Staubsauger Ab September 2017 ist eine Lärmgrenze von maximal 80 Dezibel vorgeschrieben.
Waschmaschine Beim Waschen sollte die Geräuschemission nicht über 51 Dezibel liegen. Beim Schleudern nicht über 74 Dezibel.

 

Fazit

Ob Elektrogeräte die Hausarbeit vereinfachen, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Betrachten Sie beim Vergleich nie allein den Preis, sondern beziehen Sie alle relevanten Eigenschaften und Funktionen mit ein. Nur so werden Sie das Produkt ermitteln, das zu Ihrem Anspruch passt.

Eine gute Hilfestellung gibt die Internetpräsenz zum Zertifikat „Der Blaue Engel“ unter blauer-engel.de. Dort können Sie unter anderem zu Dunstabzugshauben, aber auch zu vielen anderen Produkten Empfehlungen zu energieeffizienten und umweltfreundlichen Modellen finden.

Noch mehr praktische Haushaltstipps finden Sie in unserer gleichnamigen Kategorie.

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Haushaltstipps

Wie werde ich unangenehme Gerüche im Haus los?

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Es kann schnell passieren, dass sich in Haus oder Wohnung unangenehme Gerüche festsetzen, die sich mit Lüften und Putzen einfach nicht mehr beseitigen lassen. Nikotin, Haustiere oder das tägliche Kochen bleiben uns oft länger in der Raumluft erhalten, als uns lieb ist. Besonders Gästen fällt dann schnell auf, dass es in den Zimmern unangenehm riecht – und das ist peinlich. Mit Hausmitteln oder im Handel erhältlichen Produkten lassen sich die schlechten Gerüche aber zuverlässig entfernen: Wir haben einige nützliche Tipps für dich.

Hausmittel gegen schlechte Gerüche: Helfen Kaffee, Zitrone und Co. wirklich?

Wenn es in der ganzen Wohnung nach dem leckeren Fischgericht von gestern riecht oder man bereits an der Haustür eindeutig erkennt, dass hier ein Hund oder eine Katze lebt, ist es an der Zeit, etwas gegen die unerwünschten Duftnoten zu unternehmen. Bereits manche Hausmittel, die fast jeder zuhause hat, versprechen Abhilfe – so zum Beispiel ein Glas mit Kaffeebohnen: Diese absorbieren schlechte Gerüche und verströmen selbst einen angenehmen Kaffeeduft. Ähnliches gilt auch für Eukalyptusblätter, die sich nicht nur dekorativ, sondern auch effektiv präsentieren, wenn es um eine Verbesserung der Raumluft geht.

Insbesondere Fischgerüche fallen oft negativ auf, da sie sehr penetrant sind und sich hartnäckig festsetzen. Eine Schale mit Essig in der Küche aufgestellt neutralisiert den unerwünschten Geruch und sorgt schnell wieder für eine frischere Raumluft.

Ein beliebter Trick gegen schlechte Gerüche ist das Verwenden von Katzenstreu. Hierzu füllst du ein paar Socken mit dem beliebten Tiereinstreu und verteilst diese in den Ecken, die dir unangenehm durch ihren Geruch auffallen. Auch in Mülleimern, die naturgemäß nicht besonders gut riechen, kann Katzenstreu zum Einsatz kommen. Legst du am Boden eine Schicht Streu aus, stellst du schnell ein Reduzieren der Geruchsbelästigung fest.

Möchtest du beim Putzen automatisch für einen guten Duft sorgen, kannst du deinen Staubsauger parfümieren. Ein paar Tropfen ätherisches Öl in den Staubbeutel gegeben können in diesem Zusammenhang wahre Wunder wirken. Einige Nelken in eine Orange gedrückt weisen einen ähnlichen Effekt auf – allerdings musst du den intensiven Geruch der Nelken mögen, denn er verbreitet sich schnell und bleibt eine Weile erhalten.

Wenn Hausmittel nicht mehr helfen: Geruchsneutralisierer aus dem Handel

Manchmal haben sich die Gerüche derart in der Luft, aber auch in den Möbeln. Wänden und Teppichen festgesetzt, dass Hausmittel nur noch wenig Wirkung zeigen. Dann kannst du den schlechten Gerüchen mit im Handel erhältlichen Mitteln zu Leibe rücken.

Besonders, wenn in deinem Haushalt Tiere leben, solltest du unbedingt darauf achten, dass die verwendeten Produkte sich ungiftig präsentieren und so bedenkenlos zum Einsatz kommen können. Erhältlich sind hier beispielsweise Nikotinentferner sowie allgemeine Geruchsentferner, die sowohl umweltfreundlich als auch hautfreundlich ausfallen und so weder die Umwelt, noch tierische oder menschliche Hausbewohner belasten. Je nachdem, wo sich die unangenehmen Düfte festgesetzt haben, kannst du zwischen unterschiedlichen Produkten wählen, die entweder direkt in die Raumluft versprüht oder auf die betroffenen Oberflächen von Polstern und anderen Möbeln aufgetragen werden.

Für jeden Anspruch sind geeignete Präparate vorhanden, die bei sachgemäßer Anwendung schnell und effektiv dazu beitragen, dass es in deinem Zuhause bald wieder gut und angenehm duftet.

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Haus und Heim

Schädlinge in Haus und Garten effektiv bekämpfen: So einfach geht’s

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Wenn der Rasen im Garten unschöne Löcher aufweist, die Blumen angeknabbert sind oder in der Küche die Lebensmittelverpackungen Löcher aufweisen, ist es eindeutig: Wühlmäuse, Mäuse oder Ratten treiben ihr Unwesen. Für Gartenbesitzer und Hausbewohner ist die Anwesenheit der kleinen Schädlinge meist mehr als lästig, und es stellt sich die Frage, wie die Tiere möglichst schnell und effektiv wieder vertrieben werden können, denn ein Schädlingsbefall kann Spuren hinterlassen.

Warum kommt es zu Schädlingsbefall durch Mäuse und Ratten?

Noch immer hält sich das Gerücht, dass Nagetiere nur Gebäude befallen, in denen die hygienischen Zustände zu wünschen übrig lassen. Dies entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Manchmal genügt es bereits, wenn Nahrungsmittel etwa in der Küche oder der Speisekammer für die Nager leicht zugänglich sind.

Für Mäuse und Ratten ist es ein Kinderspiel, sich Zugang zum Hausinneren zu verschaffen, so etwa durch kleine Löcher, die sie schnell verursachen. Natürlich fühlen sich die Tiere durch Essensreste und Müll besonders angezogen – eine saubere Wohnung kann einem Schädlingsbefall vorbeugen, ist aber keine Garantie dafür, dass er nicht doch auftritt. Bemerkbar machen sich die Nagetiere meist durch Löcher in Verpackungen und verstreute Lebensmittel sowie durch Kot, den sie überall hinterlassen.

Besonders Letzterer kann eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Allein schon aus diesem Grund ist es ratsam, Schädlinge möglichst rasch wieder aus dem Gebäude zu entfernen.

Lebendfallen für Nagetiere sind eine moderne und tierfreundliche Lösung

Wer feststellt, dass sein Haus oder Garten von Nagetieren befallen ist, möchte diese schnell wieder loswerden. Während früher vornehmlich Schlagfallen oder auch Giftköder zum Einsatz kamen, sind auf dem Markt heute vermehrt Lebendfallen verfügbar. Bei diesen handelt es sich um Vorrichtungen, die meist über einen Lockstoff verfügen – dieser zieht die Tierchen an und sorgt dafür, dass sie sich ins Innere der Falle begeben, wo sie dann eingeschlossen werden.

Anschließend besteht die Möglichkeit, das gefangene Tier aus Wühlmausfalle der in einem sicheren Abstand zum Haus in die Freiheit zu entlassen. Das gilt auch für eine Lebendfalle Maus: Die kleinen Nager sollten etwa 500 Meter vom Haus entfernt ausgesetzt werden, um zu verhindern, dass sie den Weg zurückfinden.

Warum sind Lebendfallen eine gute Alternative zu Gift- und Schlagfallen?

In erster Linie bedeuten Lebendfallen für die Nagetiere einen entscheidenden Vorteil, denn sie bleiben am Leben und müssen nicht, wie es bei Giftködern und Schlagfallen oftmals der Fall ist, qualvoll verenden. Nicht nur eingefleischte Tierfreunde entscheiden sich aus diesem Grund vermehrt für Fallen, die das Leben der Tiere nicht beenden oder in Gefahr bringen. Nicht zuletzt ist es aber auch für die eigene Gesundheit beziehungsweise für eventuell vorhandene Haustiere sinnvoll, eine Lebendfalle einzusetzen.

Giftköder können versehentlich von Hunden, Katzen oder kleinen Kindern aufgenommen werden, was fatal enden kann. Ebenso stellen Schlagfallen eine Gefahr dar: Eine Kinderhand oder eine Katzenpfote kann durch diese Vorrichtungen schwer verletzt werden. Im Interesse aller Beteiligten ist es daher ratsam, eine Lebendfalle zu verwenden. Diese gibt es auf dem Markt in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, sodass sich sowohl für Mäuse und Wühlmäuse als auch für Ratten eignen.

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Haus und Heim

Tipps für mehr Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden

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Einen Gang zurückschalten  

Läuft die Heizung zwischen Herbst und Frühjahr auf Hochtouren, ist dies nicht wirklich nötig. Auch im Geldbeutel wird sich eine derartige Verschwendung schnell bemerkbar machen. Wer erst am Abend nach Hause kommt, verschwendet mit einer überhitzten Wohnung Energie und Geld.

In Schlafräumen ist für kühle Temperaturen zu sorgen. Wird die Heizung täglich hochgedreht, kann dies die Schlafqualität negativ beeinflussen

Wer seine Heizung nur um ein Grad nach unten reguliert, kann bereits sechs Prozent an Energie einsparen. Wird der Thermostat dauerhaft von 24 auf 20 Grad korrigiert, muss niemand frieren und es kann ein Viertel an Energie eingespart werden. 

Plastik, ade 

Die Supermärkte bauen ab, das Ende der Plastiktüte ist gekommen. Anstatt Geld für die umweltbelastenden Plastikbeutel auszugeben, bieten sich beim Shoppen Jutebeutel an. Diese sind preiswert und schonen die Umwelt. Beim Getränkekauf ist auf Glasflaschen zu achten.

Im Einkaufswagen landen gesunde Bio-Produkte aus der Region. Wer einen Vorrat an Einmachgläsern und Frischhaltedosen aufstockt, kann die Behältnisse nutzen, um in verpackungsfreien Supermärkten einzukaufen. Diese umweltfreundlichen Shopping-Möglichkeiten gibt es mittlerweile beinahe in allen größeren Städten. 

Möbel – nachhaltig statt kurzlebig 

Beim Möbelkauf sollte mit Bedacht zugegriffen werden. Viele vermeintliche Schnäppchen sind von minderwertiger Qualität und bestehen aus schadstoffbelasteten Materialien. Öko Möbel stammen aus heimischen Hölzern und sind mit entsprechenden Zertifikaten für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit versehen. Der Kauf von Möbeln aus Tropenholz sollte gut überlegt sein. Diese Hölzer besitzen eine negative Umweltbilanz, werden ohne Rücksicht auf die Umweltbedingungen abgeholzt und müssen über tausende Kilometer bis zum Herstellungsort transportiert werden.  

Erst prüfen, dann entsorgen  

In Deutschland werden jährlich mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel achtlos in den Müll geworfen. Viele davon ließen sich noch verwenden. Ist die Nahrung wirklich schlecht, schimmelt und besitzt faulige Stellen, ist die Entsorgung natürlich gerechtfertigt. Obst und Gemüse mit kleineren Flecken oder Dellen kann weiterhin verzehrt werden und lässt sich zu Salaten, Suppen oder Smoothies verarbeiten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte nicht das Maß aller Dinge darstellen. Die meisten Lebensmittel lassen sich auch darüber hinaus noch verzehren. Bevor Lebensmittel weggeworfen werden, sollte man sich davon überzeugen, ob sie auch wirklich ungenießbar sind. Joghurt oder Sahne lassen sich beispielsweise meist auch noch acht bis zehn Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bedenkenlos verzehren. 

Wasser verwenden aber nicht verschwenden

Wer sich jeden Tag die Badewanne randvoll laufen lässt, verschwendet unsere wertvollen Ressourcen. Wird stattdessen öfter geduscht, wird der Wasserverbrauch merklich gesenkt. Auch hier freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Noch mehr Sparpotential lauert, wenn der Wasserstrahl beim Einseifen zwischenzeitlich abgestellt wird. Auch beim Zähneputzen sollte dieser Tipp beherzigt werden. Damit ist ein Weg gefunden, nachhaltig zu wirtschaften und wertvolles Trinkwasser nicht ungenutzt durch den Abfluss rinnen zu lassen.        

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