Frühjahrsmüdigkeit adé!

So kommen Sie munter und frisch durch den Frühling

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Seit einigen Wochen ist das Wetter nun langsam in Frühlingslaune und damit verbunden steigen auch wieder die Aktivitäten im Freien. Problematisch ist allerdings das ein Großteil der Menschen im Moment an der Frühjahrsmüdigkeit leiden. Dieses Phänomen kommt jedes Jahr und verschwindet jedoch nach einigen Wochen wieder von alleine. Ein Hauptgrund liegt in der Umstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit.

 

Warum sind wir im Frühjahr müde?

Im Frühjahr muss der Körper sich wieder an einen neuen Rhythmus gewöhnen. Aber auch unsere Hormone, insbesondere Serotonin und Melatonin, müssen sich jetzt wieder umstellen und das geht auf die körperliche Substanz: Da wir mehr draußen sind, es länger hell ist und man dadurch wieder länger wach ist, produziert der Körper mehr Serotonin. Zudem schläft der Mensch nun auch wieder weniger da er einfach länger auf bleibt, am nächsten Tag aber wieder genauso früh aufstehen muss. Gehemmt wird auf der anderen Seite die Produktion von Melatonin. Mithilfe von Melatonin steuert der Körper seinen Schlaf- Wachrhythmus und er kommt in dieser Zeit ein wenig durcheinander.

 

Vitamine & co: So unterstützen Sie den Körper

Es gibt jedoch einige Optionen wie man seinen Körper unterstützen kann um diese Phase schneller zu beenden. Ein Punkt betrifft die Ernährung: Hier sollten ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe gegessen werden. Diese finden sich in Obst, Gemüse aber auch in Vollkornprodukten und Getreidemischungen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt in der Bewegung. Täglich eine Stunde an der frischen Luft spazieren gehen. Dabei sollte nicht unbedingt gebummelt werden, sondern es sollte eher ein flottes Tempo eingeschlagen werden um das Herz – Kreislaufsystem zusätzlich anzuregen und den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Besonders gut ist es wenn die Sonne scheint, da dann vermehrt Serotonin gebildet wird und dieses Hormon auch einen wesentlichen Einfluss auf die menschliche Euphorie besitzt. Gegen Glücksgefühle sollte ja niemand etwas haben! Wenn man allerdings sehr müde ist und in der Mittagszeit die Möglichkeit hat, sich für ca. 30 Minuten hinlegen und ausruhen, sollte dies auch gemacht werden. Hier kann der Körper kurz zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.

Mit Fasten- und Entschlackungskuren der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf ansagen

Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an Menschen die sich gezielt auf das Frühjahr vorbereiten indem sie spezielle Fasten- und Entschlackungskuren durchführen. Hier kann man mittlerweile auch auf  sehr gute Fertigprodukte zurückgreifen.

Eine der bekanntesten Fastenformen ist das Fasten nach dem Arzt Otto Buchinger. Bei dieser Trinkkur nimmt man nur Flüssignahrung in Form von Wasser, Tee, Brühe, Obst- und Gemüsesäften zu sich. Der Tee kann wahlweise mit ein wenig Honig gesüßt werden, jedoch dürfen 500 Kilokalorien pro Tag nicht überschritten werden, da ansonsten der Stoffwechsel wieder in seinen normalen Trott kommt. Insgesamt sollte eine Flüssigmenge von 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden.

Zu Beginn der Fastenzeit kann man Hungergefühle, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Kreislaufprobleme bekommen. Die Ursache dafür ist, dass sich der Stoffwechsel erst einmal einpendeln muss und das sich Stoffwechselprodukte erst einmal aus dem Bindegewebe lösen, die den Körper belasten. Dies dauert einige Tage – bei einigen Menschen geht es schneller, bei anderen kann es länger dauern. Hat man diese Zeit erst einmal überstanden, fühlt man sich fitter und gesünder. Zudem wird in der Fasten Zeit auch vermehrt Serotonin vom Körper gebildet was viele Menschen euphorisch macht. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man nebenbei einige Kilos verliert und seine Gedächtnisleistung steigt und man sich insgesamt auch Leistungsfähiger fühlt. Dies kann insbesondere im Frühjahr der nahenden Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen.

 

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