Die Mango – eine köstliche und exotische Frucht

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Allgemeines zur Mango

Das subtropische Gewächs mit dem botanischen Namen „Mangifera Indica“ gehört zur Familie der Sumachgewächse und zur Gattung der Mangifera. Es handelt sich um eine begehrte Obstsorte und ist in den Tropen, wie z. B. in Südamerika und Südostasien, weit verbreitet. Die ursprüngliche Heimat der Mango ist Indien. In dem südasiatischen Staat sind die meisten Mango-Sorten vertreten.

In subtropischen Ländern und im Sahel sind sie ebenfalls heimisch.

Dort erfolgt der großflächige Anbau. Daneben wird die wohlschmeckende Frucht als Heilpflanze verwendet. Es sind noch viele weitere Mangifera-Arten erwähnenswert, wie z. B. die wohlriechende Mango.

Diese Art ist ausschließlich auf dem asiatischen Kontinent heimisch. Die exotische Frucht ist seit 4000 Jahren bekannt und dient den Menschen in den warmen Ländern als Schattenspender. Der wissenschaftliche Name lautet „Magifera indica“. In Deutschland wird sie ganz jährlich gehandelt.

Die gelblich-grüne Frucht ist oval bis nierenförmig gestaltet und fasst sich sehr fest an. Bei einigen Arten ist die zähe Schale sogar essbar. Je nach Sorte variiert sie sehr stark. So gibt es sehr kleine Varianten sowie Exemplare, welche einige Kilogramm auf die Waage bringen. Der pfirsichartige Geschmack und der aromatische Geruch wirken sehr angenehm.

Die in Deutschland erhältliche Variante ist ca. 8 – 20 cm groß und 300 – 500 g schwer. Direkt nach dem Einkauf ist die Frucht noch sehr hart. Es empfiehlt sich, das Obst eine Weile lang zu lagern, um den Reifeprozess voranzubringen. Die Mango in Zeitungspapier zu wickeln ist ein gutes Hilfsmittel.

Geschichte der Mango

In Europa ist die exotische Frucht seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie wurde von Portugiesen in Asien zuerst entdeckt. In ihrer indischen Heimat wird sie bereits seit dem Jahr 2000 v. Chr. genutzt und angebaut. In den darauffolgenden tausend Jahren verschleppte man die Pflanze auf die Philippinen sowie nach Malaysia.

Im 10. Jahrhundert breitete sich der Baum auch in Südafrika aus.

Sie hat seit jeher eine große religiöse Bedeutung. Der Begriff „Mango“ entspringt der dravidischen Sprache. In der Vergangenheit geschah in China etwas zugleich merkwürdiges und einzigartiges: Es entwickelte sich eine Art von „Mango-Kult“. Viele Produkte stattete man mit Mango-Symbolen aus. Prägnante Beispiele sind z. B. „Mango-Seife“ und „Mango-Zigaretten“. Der Auslöser dieses sonderbaren Hypes war eine ganze Kiste voller Mangos, welche ein pakistanischer Politiker mitbrachte.

 

Gesundheitlicher Nutzen der Frucht

Besonders hervorstechend ist die leichte Verdaulichkeit und gute Verträglichkeit der Mango. Jedoch ist das leckere Obst nicht für Menschen geeignet, die auf Nüssen allergisch reagieren. Denn sie steht in enger Verwandtschaft mit den Pistazien und den Cashewnüssen.  Ein großer Vorteil ist der hohe Anteil an lebenswichtigen Substanzen wie Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B1, Folsäure und Vitamin E.

Der Anteil an Kalium, Magnesium und Natrium ist nicht zu verachten. Der hohe Gehalt ist für Sportler ideal. Verluste an Mineralsalzen, welche durch sportliche Betätigung verloren gingen, lassen sich zügig ausgleichen. Der Genuss von Mango-Früchten wirkt sich aufgrund des signifikanten Anteils an Vitamin A positiv auf die Augen und das Herz-Kreislaufsystem aus. So gelingt die effektive Vorbeugung vor einer Nachtblindheit. Sie eignet sich perfekt für die Ernährung von schwangeren Frauen.

Vielen der enthaltenen Substanzen wird eine antioxidative Wirkung und somit ein nachhaltiger gesundheitlicher Nutzen zugesprochen. Diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe binden freie Radikale und verlangsamen den Alterungsprozess. Das Risiko an Krebs zu erkranken, wird signifikant gesenkt. Bereits 200 Gramm sorgen für eine vollwertige und gesunde Ernährung. Konzentrationsstörungen lassen sich ebenfalls mithilfe der tropischen Frucht bekämpfen. Dies ist auf die enthaltene Glutaminsäure zurückzuführen, die eine positive Wirkung auf die Nervenzellen ausübt. Der Genuss einer Mango vor einer Abschlussprüfung ist sehr sinnvoll.

Zudem kurbeln die enthaltenen Ballaststoffe effektiv die Verdauung an. Eine Steigerung des Appetits und eine leicht abführende Wirkung ist ebenfalls zu beobachten.

Kalorien enthält die Südfrucht nur sehr wenige. Daher ist das Obst optimal zum Abnehmen geeignet. Zudem zeigen die Inhaltsstoffe spürbare Effekte gegen Entzündungen und Diabetes. Wer öfters in den Genuss einer Mango kommt, beugt effektiv einer Erkältung vor und garantiert für eine schöne Haut.

Aus dem Kern der Frucht lässt sich Öl herstellen. Dieses Mangokernöl spielt eine bedeutende Rolle bei der Produktion von Schokolade und verschiedenen Kosmetika. In manchen Regionen findet sie sogar Verwendung, wenn sie noch komplett unreif ist. Diese grünen Mangos finden als Zutat in Salaten Beachtung und schmecken weitaus weniger süß. Der Gehalt an Fructose und an Kalorien ist weitaus geringer. Die unreife Frucht ist daher besser für Diäten geeignet, als die reife Mango. Dies schafft optimale Voraussetzungen für eine Gewichtsreduktion.

 

Wie wird eine Mango gelagert?

Eine mittelmäßige Konsistenz der Frucht ist optimal. Zu reife oder unreife Früchte sind eher problematisch. Sobald eine Mango einen gewissen Reifegrad erzeugt hat, ist sie so schnell wie möglich zu verzehren. Eine Lagerung im Kühlschrank ist eher kontraproduktiv, denn Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich sind für die Mango schädlich.

 

Welche Zubereitungsmethoden gibt es?

Die Zubereitungsvarianten für eine Mango sind sehr vielfältig. Ob als Obstsalat, Saft, Marmelade oder im morgendlichen Müsli – die Frucht ist stets ein wohlschmeckender Vitaminspender. Bekannte Rezepte mit Mangos sind z. B. Pickle und Chutneys. In ihrer Heimat wird die Mango zu Recht als „göttliche Frucht“ bezeichnet. Es ist wichtig, sie schnellstmöglich zu verwerten, damit sie nicht verdirbt.

Das exotische Obst reift schon innerhalb kürzester Zeit. Sobald auf der Fruchtschale winzige, dunkle Flecken erscheinen, ist die vollständige Reife erreicht. Dies stellt für die Lagerung und den Verkauf eine große Hürde dar. Ebenfalls zu empfehlen sind getrocknete Mangos. Selbst für Torten ist sie geeignet.

Die Mango ist sehr nahrhaft, weswegen sie vielen Menschen als Grundnahrungsmittel dient. Im Internet findest du viele herzhafte Rezepte, wie z. B. der Mango-Avocado-Salat. Die Schale enthält gesundheitsschädliche Substanzen, ist jedoch sehr stabil. Daher kommt dem Schälen der Frucht die größte Bedeutung, zugleich aber die größte Hürde zu. In vielen Fällen führt dies zu einem massiven Austritt von Fruchtsaft.

 

Botanische Merkmale des Mangobaums

Der bis zu 35 Meter hohe immergrüne Baum bildet eine 30 Meter breite Krone. Weitere Eigenschaften sind eine grüne Rinde sowie tiefe Pfahlwurzeln. Das Gewächs hat eine hohe Lebenserwartung von mehreren hundert Jahren. Die lanzettlich geformten Laubblätter sind haarlos, spitz und leicht wachsartig.

Die ovale Frucht nimmt verschiedene Färbungen wie gelb, grün und rot an und bringt ca. 500 Gramm auf die Waage. Sie ist in Geschmack, Farbe und Inhaltsstoffen sehr variabel. In den deutschen Supermärkten wird überwiegend die Mango-Variante „Tommy Atkins“ angeboten. Es gibt eine extrem hohe Zahl an verschiedenen Sorten. Neuere Varianten sind sehr arm an Fasern und besonders schmackhaft.

Der Mangobaum erfüllt wichtige Aufgaben für die Umwelt. Er ist ein besonderer Schutz für den Boden und er erfüllt vielfältige Funktionen für den Menschen. Der Baum ist eine wirkungsvolle Barriere gegen Lawinen und hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für Kleinproduzenten. Die rispenförmigen Blütenstände sind ca. 20 – 35 cm lang und bestehen aus einer großen Menge an kurzen, rötlich gefärbten Einzelblüten. Sie verströmen einen Lilienartigen, aromatischen Duft. Die Fruchtreife setzt erst nach dem Verwelken der Blüten ein.

Für die Bestäubung sorgen der Wind und verschiedene Insekten, wie z. B. Bienen. Die Samen sind empfindlich gegenüber Austrocknung. Eine langfristige Lagerung ist daher nicht möglich. Die Pflanze besitzt 40 Chromosomen. Verschiedene Mango-Züchtungen sind für die heimische Wohnung oder Terrasse verfügbar, tragen jedoch keine Früchte.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die benötigten Temperaturen und die entsprechende Luftfeuchtigkeit in unserem Breitengrad und in den eigenen 4 Wänden nicht verfügbar sind. Bei einigen Spezies treten regionale Besonderheiten auf. So benötigt zum Beispiel der Mangobaum auf den Philippinen eine hohe Menge an Licht. Der Vorteil an der Mango ist, dass sie über das gesamte Jahr verfügbar ist.

 

Die wirtschaftliche Bedeutung der Mangofrucht

Die Gesamtzahl der geernteten Menge an Mangos beträgt im Jahr mehrere Tonnen. Die exotische Frucht wird vor allem in Ländern wie China, Thailand, Indien, Mexiko, Bangladesch, Malawi und Brasilien gezüchtet.

 

Wie erfolgt der Anbau?

Der erste Schritt besteht darin, den Fruchtkern gut zu säubern und zu trocknen. Anschließend bohrst du ein winziges Loch in die Kernspitze. Ein Messer oder Ähnliches eignet sich hervorragend dafür. Ist dies erledigt, erfolgt die Teilung des Kerns in 2 gleiche Hälften. Jetzt hast du die Möglichkeit, die Samen herauszunehmen.

Schlussendlich setzt du die Samen in Anzuchterde ein. Setze die Samen einer Temperatur von 25 – 30 Grad sowie einer hellen und warmen Umgebung aus. Eine direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch schädlich. Im Herbst und Winter ist die kälteempfindliche Pflanze in die Wohnung zu stellen. Denke auf jeden Fall daran, die Pflanze regelmäßig zu gießen.

 

Welche Risiken gibt es?

Beim Umgang mit der Pflanze gibt es einiges zu beachten. Rinde und Blätter beinhalten einen Milchsaft, der sehr starke Reizerscheinungen hervorruft. Diese Erscheinung wird auch als „Mango-Dermatitis“ bezeichnet“ und ähnelt der Wirkung des Giftsumachs.

Ein Kontakt mit dem Milchsaft ist beim Ernten der Früchte und bei der Herstellung von Mango-Holz möglich. In diesem Fall ist besondere Vorsicht gefragt. Nach der Ernte ist es sehr wichtig, die Mangos in ausreichendem Maß zu reinigen.

 

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