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Die Mango – eine köstliche und exotische Frucht

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Allgemeines zur Mango

Das subtropische Gewächs mit dem botanischen Namen „Mangifera Indica“ gehört zur Familie der Sumachgewächse und zur Gattung der Mangifera. Es handelt sich um eine begehrte Obstsorte und ist in den Tropen, wie z. B. in Südamerika und Südostasien, weit verbreitet. Die ursprüngliche Heimat der Mango ist Indien. In dem südasiatischen Staat sind die meisten Mango-Sorten vertreten.

In subtropischen Ländern und im Sahel sind sie ebenfalls heimisch.

Dort erfolgt der großflächige Anbau. Daneben wird die wohlschmeckende Frucht als Heilpflanze verwendet. Es sind noch viele weitere Mangifera-Arten erwähnenswert, wie z. B. die wohlriechende Mango.

Diese Art ist ausschließlich auf dem asiatischen Kontinent heimisch. Die exotische Frucht ist seit 4000 Jahren bekannt und dient den Menschen in den warmen Ländern als Schattenspender. Der wissenschaftliche Name lautet „Magifera indica“. In Deutschland wird sie ganz jährlich gehandelt.

Die gelblich-grüne Frucht ist oval bis nierenförmig gestaltet und fasst sich sehr fest an. Bei einigen Arten ist die zähe Schale sogar essbar. Je nach Sorte variiert sie sehr stark. So gibt es sehr kleine Varianten sowie Exemplare, welche einige Kilogramm auf die Waage bringen. Der pfirsichartige Geschmack und der aromatische Geruch wirken sehr angenehm.

Die in Deutschland erhältliche Variante ist ca. 8 – 20 cm groß und 300 – 500 g schwer. Direkt nach dem Einkauf ist die Frucht noch sehr hart. Es empfiehlt sich, das Obst eine Weile lang zu lagern, um den Reifeprozess voranzubringen. Die Mango in Zeitungspapier zu wickeln ist ein gutes Hilfsmittel.

Geschichte der Mango

In Europa ist die exotische Frucht seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie wurde von Portugiesen in Asien zuerst entdeckt. In ihrer indischen Heimat wird sie bereits seit dem Jahr 2000 v. Chr. genutzt und angebaut. In den darauffolgenden tausend Jahren verschleppte man die Pflanze auf die Philippinen sowie nach Malaysia.

Im 10. Jahrhundert breitete sich der Baum auch in Südafrika aus.

Sie hat seit jeher eine große religiöse Bedeutung. Der Begriff „Mango“ entspringt der dravidischen Sprache. In der Vergangenheit geschah in China etwas zugleich merkwürdiges und einzigartiges: Es entwickelte sich eine Art von „Mango-Kult“. Viele Produkte stattete man mit Mango-Symbolen aus. Prägnante Beispiele sind z. B. „Mango-Seife“ und „Mango-Zigaretten“. Der Auslöser dieses sonderbaren Hypes war eine ganze Kiste voller Mangos, welche ein pakistanischer Politiker mitbrachte.

 

Gesundheitlicher Nutzen der Frucht

Besonders hervorstechend ist die leichte Verdaulichkeit und gute Verträglichkeit der Mango. Jedoch ist das leckere Obst nicht für Menschen geeignet, die auf Nüssen allergisch reagieren. Denn sie steht in enger Verwandtschaft mit den Pistazien und den Cashewnüssen.  Ein großer Vorteil ist der hohe Anteil an lebenswichtigen Substanzen wie Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B1, Folsäure und Vitamin E.

Der Anteil an Kalium, Magnesium und Natrium ist nicht zu verachten. Der hohe Gehalt ist für Sportler ideal. Verluste an Mineralsalzen, welche durch sportliche Betätigung verloren gingen, lassen sich zügig ausgleichen. Der Genuss von Mango-Früchten wirkt sich aufgrund des signifikanten Anteils an Vitamin A positiv auf die Augen und das Herz-Kreislaufsystem aus. So gelingt die effektive Vorbeugung vor einer Nachtblindheit. Sie eignet sich perfekt für die Ernährung von schwangeren Frauen.

Vielen der enthaltenen Substanzen wird eine antioxidative Wirkung und somit ein nachhaltiger gesundheitlicher Nutzen zugesprochen. Diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe binden freie Radikale und verlangsamen den Alterungsprozess. Das Risiko an Krebs zu erkranken, wird signifikant gesenkt. Bereits 200 Gramm sorgen für eine vollwertige und gesunde Ernährung. Konzentrationsstörungen lassen sich ebenfalls mithilfe der tropischen Frucht bekämpfen. Dies ist auf die enthaltene Glutaminsäure zurückzuführen, die eine positive Wirkung auf die Nervenzellen ausübt. Der Genuss einer Mango vor einer Abschlussprüfung ist sehr sinnvoll.

Zudem kurbeln die enthaltenen Ballaststoffe effektiv die Verdauung an. Eine Steigerung des Appetits und eine leicht abführende Wirkung ist ebenfalls zu beobachten.

Kalorien enthält die Südfrucht nur sehr wenige. Daher ist das Obst optimal zum Abnehmen geeignet. Zudem zeigen die Inhaltsstoffe spürbare Effekte gegen Entzündungen und Diabetes. Wer öfters in den Genuss einer Mango kommt, beugt effektiv einer Erkältung vor und garantiert für eine schöne Haut.

Aus dem Kern der Frucht lässt sich Öl herstellen. Dieses Mangokernöl spielt eine bedeutende Rolle bei der Produktion von Schokolade und verschiedenen Kosmetika. In manchen Regionen findet sie sogar Verwendung, wenn sie noch komplett unreif ist. Diese grünen Mangos finden als Zutat in Salaten Beachtung und schmecken weitaus weniger süß. Der Gehalt an Fructose und an Kalorien ist weitaus geringer. Die unreife Frucht ist daher besser für Diäten geeignet, als die reife Mango. Dies schafft optimale Voraussetzungen für eine Gewichtsreduktion.

 

Wie wird eine Mango gelagert?

Eine mittelmäßige Konsistenz der Frucht ist optimal. Zu reife oder unreife Früchte sind eher problematisch. Sobald eine Mango einen gewissen Reifegrad erzeugt hat, ist sie so schnell wie möglich zu verzehren. Eine Lagerung im Kühlschrank ist eher kontraproduktiv, denn Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich sind für die Mango schädlich.

 

Welche Zubereitungsmethoden gibt es?

Die Zubereitungsvarianten für eine Mango sind sehr vielfältig. Ob als Obstsalat, Saft, Marmelade oder im morgendlichen Müsli – die Frucht ist stets ein wohlschmeckender Vitaminspender. Bekannte Rezepte mit Mangos sind z. B. Pickle und Chutneys. In ihrer Heimat wird die Mango zu Recht als „göttliche Frucht“ bezeichnet. Es ist wichtig, sie schnellstmöglich zu verwerten, damit sie nicht verdirbt.

Das exotische Obst reift schon innerhalb kürzester Zeit. Sobald auf der Fruchtschale winzige, dunkle Flecken erscheinen, ist die vollständige Reife erreicht. Dies stellt für die Lagerung und den Verkauf eine große Hürde dar. Ebenfalls zu empfehlen sind getrocknete Mangos. Selbst für Torten ist sie geeignet.

Die Mango ist sehr nahrhaft, weswegen sie vielen Menschen als Grundnahrungsmittel dient. Im Internet findest du viele herzhafte Rezepte, wie z. B. der Mango-Avocado-Salat. Die Schale enthält gesundheitsschädliche Substanzen, ist jedoch sehr stabil. Daher kommt dem Schälen der Frucht die größte Bedeutung, zugleich aber die größte Hürde zu. In vielen Fällen führt dies zu einem massiven Austritt von Fruchtsaft.

 

Botanische Merkmale des Mangobaums

Der bis zu 35 Meter hohe immergrüne Baum bildet eine 30 Meter breite Krone. Weitere Eigenschaften sind eine grüne Rinde sowie tiefe Pfahlwurzeln. Das Gewächs hat eine hohe Lebenserwartung von mehreren hundert Jahren. Die lanzettlich geformten Laubblätter sind haarlos, spitz und leicht wachsartig.

Die ovale Frucht nimmt verschiedene Färbungen wie gelb, grün und rot an und bringt ca. 500 Gramm auf die Waage. Sie ist in Geschmack, Farbe und Inhaltsstoffen sehr variabel. In den deutschen Supermärkten wird überwiegend die Mango-Variante „Tommy Atkins“ angeboten. Es gibt eine extrem hohe Zahl an verschiedenen Sorten. Neuere Varianten sind sehr arm an Fasern und besonders schmackhaft.

Der Mangobaum erfüllt wichtige Aufgaben für die Umwelt. Er ist ein besonderer Schutz für den Boden und er erfüllt vielfältige Funktionen für den Menschen. Der Baum ist eine wirkungsvolle Barriere gegen Lawinen und hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für Kleinproduzenten. Die rispenförmigen Blütenstände sind ca. 20 – 35 cm lang und bestehen aus einer großen Menge an kurzen, rötlich gefärbten Einzelblüten. Sie verströmen einen Lilienartigen, aromatischen Duft. Die Fruchtreife setzt erst nach dem Verwelken der Blüten ein.

Für die Bestäubung sorgen der Wind und verschiedene Insekten, wie z. B. Bienen. Die Samen sind empfindlich gegenüber Austrocknung. Eine langfristige Lagerung ist daher nicht möglich. Die Pflanze besitzt 40 Chromosomen. Verschiedene Mango-Züchtungen sind für die heimische Wohnung oder Terrasse verfügbar, tragen jedoch keine Früchte.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die benötigten Temperaturen und die entsprechende Luftfeuchtigkeit in unserem Breitengrad und in den eigenen 4 Wänden nicht verfügbar sind. Bei einigen Spezies treten regionale Besonderheiten auf. So benötigt zum Beispiel der Mangobaum auf den Philippinen eine hohe Menge an Licht. Der Vorteil an der Mango ist, dass sie über das gesamte Jahr verfügbar ist.

 

Die wirtschaftliche Bedeutung der Mangofrucht

Die Gesamtzahl der geernteten Menge an Mangos beträgt im Jahr mehrere Tonnen. Die exotische Frucht wird vor allem in Ländern wie China, Thailand, Indien, Mexiko, Bangladesch, Malawi und Brasilien gezüchtet.

 

Wie erfolgt der Anbau?

Der erste Schritt besteht darin, den Fruchtkern gut zu säubern und zu trocknen. Anschließend bohrst du ein winziges Loch in die Kernspitze. Ein Messer oder Ähnliches eignet sich hervorragend dafür. Ist dies erledigt, erfolgt die Teilung des Kerns in 2 gleiche Hälften. Jetzt hast du die Möglichkeit, die Samen herauszunehmen.

Schlussendlich setzt du die Samen in Anzuchterde ein. Setze die Samen einer Temperatur von 25 – 30 Grad sowie einer hellen und warmen Umgebung aus. Eine direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch schädlich. Im Herbst und Winter ist die kälteempfindliche Pflanze in die Wohnung zu stellen. Denke auf jeden Fall daran, die Pflanze regelmäßig zu gießen.

 

Welche Risiken gibt es?

Beim Umgang mit der Pflanze gibt es einiges zu beachten. Rinde und Blätter beinhalten einen Milchsaft, der sehr starke Reizerscheinungen hervorruft. Diese Erscheinung wird auch als „Mango-Dermatitis“ bezeichnet“ und ähnelt der Wirkung des Giftsumachs.

Ein Kontakt mit dem Milchsaft ist beim Ernten der Früchte und bei der Herstellung von Mango-Holz möglich. In diesem Fall ist besondere Vorsicht gefragt. Nach der Ernte ist es sehr wichtig, die Mangos in ausreichendem Maß zu reinigen.

 

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Essen als Gemeinschaftsprojekt: Allein essen macht krank

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Unser stressiges Leben lässt Essen und den Genuss desselben immer weiter in den Hintergrund rücken. Was früher täglich gemeinsam mit der Familie zelebriert wurde, ist heute ein notwendiges Übel, das nebenher mit Nahrung vom Lieferdienst erledigt wird. Neben Slow Food, der Rückkehr wertschätzenden Essens, ist auch das Essen in Gemeinschaft ein Schritt in die andere Richtung.

Allein essen ist problematisch


Die Studienlage ist diesbezüglich relativ eindeutig: Wer viel alleine isst, hat ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht und weitere Stoffwechselprobleme, die alle mit schlechter Ernährung in Zusammenhang gebracht werden. Wer allein isst, isst in der Regel schneller und neigt dazu, parallel etwas anderes zu tun, zum Beispiel Fernsehen, Emails lesen oder anderes Multitasking. Dabei verliert man die Beziehung zum Essen. Auch das normale Sättigungsgefühl wird dabei oft ignoriert, weil die Konzentration auf ganz andere Dinge fokussiert ist.
Um drohendes Übergewicht erkennen zu können, hilft es, seinen BMI berechnen zu lassen. Anhand dieses Richtwertes kann man sehen, ob man zu viel auf den Rippen hat. Dabei ist auf die leicht unterschiedlichen Grenzwerte für Männer und Frauen sowie die sich mit dem Alter verschiebenden Empfehlungen zu achten.

Wertschätzende Ernährung als Gegenentwurf


Um überschüssiges Körperfett wieder loszuwerden, helfen dauerhaft keine Diäten oder schnellen Ernährungsumstellungen. Stattdessen empfehlen Experten, sich bewusster und wertschätzend zu ernähren. Wer den Genuss am Essen wiederentdeckt und seinen Mahlzeiten die Zeit einräumt, die ihnen gebührt, hat es wesentlich leichter, sich ausgewogen zu ernähren und ein natürliches Sättigungsgefühl wiederzugewinnen. Dieses ist der Schlüssel: Der Körper sendet Signale, auf die zu hören wir wieder lernen sollten.
Dabei hilft auch, in Gemeinschaft zu essen – und dann auch nur ausschließlich zu essen, ohne parallele Berieselung durch Medien. Auch für Singles ist dies machbar, wenn sie sich regelmäßig mit Freunden verabreden, um gemeinsam gesund zu kochen und zu speisen. In diesem Fall fällt es Menschen übrigens auch leichter, mehr Geld für hochwertige und frische Lebensmittel auszugeben und sich Zeit bei der Zubereitung zu lassen – alles weitere Faktoren für eine gesunde Ernährung. Dabei bedeutet “Qualität” oft etwas anderes als einheitliche Supermarktware: Auch krummes Obst und Gemüse verdient unsere Wertschätzung und steht in Vitaminpower seinen geraden Kollegen in nichts nach.

Feste Rituale


Wer Probleme hat, regelmäßige Zeiten einzuhalten oder in der Familie unterschiedliche Zeitpläne zur Deckung zu bringen, um gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen, muss nicht verzweifeln. Dies ist eine Frage von Gewohnheit und Gelegenheit und kann eine Weile dauern, ehe langfristig funktionierende Lösungen gefunden werden. Besonders wichtig sind diese für Familien mit kleinen Kindern: Wer früh lernt, dass man sich gemeinsam zum Essen Zeit nimmt und dieses bewusst und langsam genießt, hat auch später weniger Schwierigkeiten, wertschätzend zu essen.

Verdauungsprobleme durch zu schnelles essen


Wer zu schnell große Portionen fettigen Essens verspeist, hat nicht nur langfristig, sondern oftmals auch kurzfristig einige Beschwerden: Völlegefühl, Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Blähungen können sich einstellen. Auch gewöhnt sich der Magen an Überfüllung und dehnt sich stärker. Als erste Hilfe empfehlen wir Apfelessig gegen Sodbrennen, aber genauso wichtig ist es, diese Angewohnheiten Stück für Stück zu ändern und Fastfood durch Slow Food zu ersetzen.

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Fensterglas – welches ist das richtige?

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Beim Glas für die Fenster ist die Auswahl sehr viel größer als sie Laien auf den ersten Blick erscheint. Dass eine Mehrfachverglasung einen guten Wärmeschutz bietet, weiß inzwischen fast jeder. Weniger bekannt sind jedoch die vielen Verglasungen mit besonderen Eigenschaften. Im Folgenden deshalb ein Überblick über die verschiedenen Glasarten, die sich zum Teil auch miteinander kombinieren lassen. So kann zum Beispiel eine Mehrfachverglasung mit guten isolierenden Eigenschaften gleichzeitig einbruchhemmend sein.

Einfachglas

Eine Einfachverglasung findet sich inzwischen nur noch dort, wo eine Wärmedämmung keine Rolle spielt. Sie lässt die Wärme fast ungehindert entweichen und ist deshalb für Wohngebäude nicht mehr zugelassen. Gut geeignet ist sie dagegen für ein Gartenhaus, das nur in den Sommermonaten genutzt wird. Eine einfache Verglasung lässt viel Licht in die Laube strömen. Zudem wird der Innenraum bei Sonnenschein schnell warm, sodass Sie bei entsprechendem Wetter schon früh im Jahr wieder in Ihrem Gartenhaus sitzen können. Ein weiterer Vorteil ist der äußerst günstige Preis.

Doppel-, Dreifach- und Vierfachverglasungen

Eine sehr viel bessere Wärmedämmung als eine Einfachverglasung bietet eine Doppel-, Dreifach- oder Vierfachverglasung, die – wie der Name schon sagt – aus zwei, drei beziehungsweise vier Scheiben besteht. Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich in der Regel eine Füllung aus einem Edelgas, bei dem es sich meist um Argon oder Krypton handelt. Es verstärkt die Isolierung nochmals.

 

Schallschutzglas

Im Hinblick auf den Schallschutz stellen die Fenster eine Schwachstelle dar, denn Lärm dringt vor allem durch die Fensterscheiben in ein Gebäude. In der Nähe von Flughäfen, Bahngleisen, Industriegebieten, Autobahnen und anderen Lärmquellen bietet es sich daher an, durch eine Schallschutzverglasung für mehr Ruhe in den Innenräumen zu sorgen.

Solch eine Verglasung besteht aus mehreren Scheiben, die verschiedene Dicken haben und in unterschiedlichen Abständen angebracht sind. Durch diesen asymmetrischen Aufbau werden die Schallwellen gebrochen und eine Weiterleitung des Lärms an die Innenräume unterbunden. Hierbei gilt, dass der Schallschutz umso höher ist, je dicker die Scheiben und je größer die Abstände sind. Einen zusätzlichen Effekt haben eine Füllung aus Edelgas und eine spezielle Folie.

Eine gute Orientierung beim Kauf von Schallschutzfenstern bietet die Einteilung in Schallschutzklassen. Nach der DIN 4109 unterteilt man Schallschutzfenster in die Klassen 1 bis 6. Fenster der Klasse 6 bieten den höchsten Schallschutz.

Quelle: Fenster Hannover – Holzkämpfer Bauelemente

 

Sonnenschutzglas

Große Fensterflächen sind inzwischen sehr beliebt, denn durch sie entstehen lichtdurchflutete Räume, die entsprechend großzügig wirken. An heißen Sommertagen kann es in Zimmern mit großen Fenstern jedoch schnell zu heiß werden. Gleiches gilt für hohe Gebäude wie die Büro- und Verwaltungsgebäude mit zahlreichen Fenstern sowie die Fenster auf ausgebauten Dachböden. Lässt sich ein Hitzeschutz nicht durch andere Maßnahmen wie zum Beispiel das Herunterlassen der Rollläden sicherstellen, ist eine Sonnenschutzverglasung eine gute Lösung.

Sie absorbiert oder reflektiert die Sonnenstrahlen und hält dadurch die Räume auf einer angenehmen Temperatur. Absorbierendes Sonnenschutzglas enthält spezielle Farbstoffe wie zum Beispiel Eisenoxid. Reflektierendes Sonnenschutzglas ist dagegen beschichtet. Diese fast unsichtbare Beschichtung kann auf der Außenseite aufgetragen werden. Dort hat sie den größten Effekt, führt allerdings auch dazu, dass das Glas spiegelt. Diese Spiegelung tritt bei einer Beschichtung auf der Innenseite kaum oder gar nicht auf.

Sowohl absorbierendes als auch reflektierendes Sonnenschutzglas hat eine geringere Lichtdurchlässigkeit als herkömmliches Glas. Beide Varianten lassen aber dennoch ausreichend Tageslicht in die Räume strömen.

 

Intelligentes Glas

Intelligentes Glas verwandelt sich auf Knopfdruck oder auch von allein von einem Klarglas zum Beispiel in ein Milchglas, das Personen außerhalb des Gebäudes den Blick in die Räume verwehrt. Diese Zusatzfunktion lässt sich durch verschiedene Techniken realisieren, deshalb unterscheidet man zwischen dem elektrochromen Glas, dem thermochromen Glas und dem LC-Glas. Beim elektrochromen Glas und beim LC-Glas verändert sich die Lichtdurchlässigkeit durch das Anlegen einer geringen elektrischen Spannung. Das thermochrome Glas reagiert dagegen auf Wärme, die zumeist durch Sonneneinstrahlung entsteht. Es färbt sich von allein ein und wird automatisch wieder klar, wenn die Wärme nachlässt.

 

Selbstreinigendes Glas

Eine selbstreinigende Verglasung ist nicht nur für große Gebäude attraktiv, in denen sich die Fenster nicht komplett öffnen lassen. Auch die meisten privaten Hausbesitzer verzichten gern auf das regelmäßige Putzen der Fenster und vor allem der Glasflächen, die nur schwerlich zu erreichen sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Glasdach einer Terrasse, das sich von oben kaum reinigen lässt.

Beim selbstreinigenden Glas macht eine spezielle Beschichtung die Glasoberfläche fotokatalytisch und hydrophil. Fotokatalytisch bedeutet, dass die UV-Strahlen der Sonne alle organischen Verschmutzungen zersetzen. Der Begriff hydrophil besagt, dass sich Feuchtigkeit, bei Fenstern also vor allem das Regenwasser, gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche verteilt. Nachdem die Verschmutzungen zersetzt wurden, fehlt daher nur noch ein Regenschauer, damit die Scheiben wieder sauber sind.

 

Brandschutzglas

Durch eine Verglasung aus Brandschutzglas lässt sich die Ausbreitung eines Feuers eindämmen. Dieses Glas ist zwischen den einzelnen Scheiben mit einer Brandschutzschicht versehen. Sie schäumt auf, wenn durch die Hitze des Feuers eine Scheibe zerbricht. In diesem Zustand hat sie einen isolierenden Effekt, sodass weniger Hitze durch die noch vorhandenen Scheiben dringt. Dadurch verhindert sie, dass empfindliche Materialien auf der anderen Seite der Scheibe allein durch die Hitze in Brand geraten. Gleichzeitig setzt sie eine gewisse Menge Wasser frei und sorgt dadurch für eine leichte Abkühlung.

Brandschutzglas wird in die Klassen F30 feuerhemmend, F60 hochfeuerhemmend sowie F90 und F120 feuerbeständig unterteilt. Die Zahl steht jeweils für die Anzahl Minuten, die das Glas einem Feuer und allen damit verbundenen Einflüssen wie Hitze oder Rauch standhält.

 

Sicherheitsglas

Herkömmliches Glas zerspringt bei einem Bruch in Scherben mit scharfen Kanten, die Verletzungen verursachen können. Möchten Sie dieses Risiko minimieren, können Sie sich für Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) entscheiden. Einscheibensicherheitsglas zerfällt beim Zerspringen in kleine Bruchstücke, die keine scharfen Kanten haben. Noch mehr Sicherheit bietet das Verbundsicherheitsglas, das aus mehreren Glasscheiben besteht. Zwischen diesen Scheiben befindet sich eine reißfeste Folie, an der die Scherben bei einem Bruch haften bleiben. Verbundsicherheitsglas erhöht daher auch den Schutz vor Einbrechern, denn es verhindert, dass Kriminelle durch eine zerschlagene Scheibe hindurchgreifen, um ein Fenster von der Innenseite zu entriegeln.

 

Einbruchhemmendes Fensterglas

Einen noch besseren Schutz vor Einbrechern bietet eine einbruchhemmende Verglasung. Sie wird gemäß der DIN EN 356 mit Kürzeln wie P4A gekennzeichnet. Hinter diesem Kürzel verbergen sich zahlreiche Kriterien, daher lassen Sie sich bei der Auswahl einer einbruchhemmenden Verglasung am besten von einem Fachmann beraten. Für privat genutzte Gebäude werden jedoch meist P4A- oder P5A-Verglasungen genutzt. Durch sie entstehen in Kombination mit den geeigneten Rahmen und Beschlägen einbruchhemmende Fenster in den Widerstandsklassen RC2N beziehungsweise RC3.

 

Vogelschutzglas

Vögel erkennen herkömmliche Glasscheiben nicht und kommen beim Aufprall auf Glas oft zu Tode. Um dies zu verhindern, gibt es das Vogelschutzglas, das mit einer speziellen Beschichtung versehen ist. Sie reflektiert UV-Licht, das für Vögel sichtbar, für Menschen jedoch unsichtbar ist. Scheiben aus Vogelschutzglas sehen für uns Menschen daher genauso aus wie jedes andere Glas, sind jedoch ein guter Beitrag zum Naturschutz. Sie bieten sich neben öffentlichen Bereichen vor allem für Fensterflächen an, bei denen es in der Vergangenheit schon häufiger zu einem sogenannten Vogelschlag gekommen ist. Schuld sind nicht selten Bäume und Sträucher, die sich in den Scheiben spiegeln, oder eine Spiegelung des Himmels.

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Tipps für die eigene Hobbywerkstatt

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Viele Heimwerker träumen von der eigenen Hobbywerkstatt. Mit allen nötigen Tools ausgerüstet lässt sich so das Eigenheim in Schuss halten, Möbel reparieren, Fahrräder warten und sogar der Innenausbau von Räumen realisieren. Hierzu sind lediglich ein gewisses handwerkliches Geschick sowie Werkzeuge und Maschinen nötig. Eine gut ausgestattete Hobbywerkstatt ist also nicht nur Träumerei, sondern durchaus sinnvoll. Einige interessante Punkte im Kontext der Hobbywerkstatt werden im Folgenden etwas genauer betrachtet.

Die Wahl der Räumlichkeiten

Noch bevor es um die Frage geht, welche Säbelsäge mit Akku es denn sein soll oder ob der Bosch Drehschlagschrauber eine gute Alternative ist, gilt es eine Antwort darauf zu finden, wo die Hobbywerkstatt genau realisiert werden kann. Diese sollte dann selbstverständlich ausreichend Platz bieten, um die genannten Werkzeuge und Maschinen als auch alles Weitere für den Heimwerker Wichtige fassen zu können. Darüber hinaus gilt es diese Werkstatt ebenfalls, als eine Art Rückzugsort zu sehen, an dem der Heimwerker seinen Ideen freien Lauf lassen kann und an dem es ihm möglich ist, auf die vielfältigen Herausforderungen, die sich ihm stellen können, neue Lösungen zu finden. Insofern spielt die Qualität der Räumlichkeit ebenso eine große Rolle wie die Wahl der Werkzeuge selbst.

Bevorzugt werden üblicherweise Räume, die sich im Keller oder im Dachboden befinden. Allerdings bieten sich ebenso die Garage oder das Gartenhaus an. An allen Orten sollte jedoch sichergestellt sein, dass es zum einen eine zuverlässige Stromversorgung gibt und zum anderen eine Wasserversorgung. Ebenfalls ist es wichtig, darauf zu achten, dass ausreichend Platz für Hängeschränke, Werkbank, Schränke und Regale ist. Wer sich viel in der Hobbywerkstatt aufhalten wird, darf sich zudem mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie diese in der kalten Jahreszeit beheizt wird. Das ist nicht nur für den Heimwerker an sich wichtig, sondern ebenfalls für die Werkzeuge, die sich in der Hobbywerkstatt befinden. Schließlich sollte der Raum trocken sein, sodass vermieden wird, dass sich an diesen Rost ansetzt.

Interessante Aspekte bei der Ortswahl

Bei der Auswahl des Ortes für die eigene Werkstatt gibt es noch ein paar Tipps, die bei der Entscheidung helfen sollen:

Wie viel Platz wird für die Hobbywerkstatt tatsächlich benötigt?

Hier ist zu beachten, dass selbst eine kleine Werkbank mindestens 1,5 Meter auf 0,8 Meter misst. Hinzu kommen die Maße für Schränke sowie Hängeregale und Weiteres. Ebenso ist der Platzbedarf für Maschinen und das Werkzeug zu beachten. Im Schnitt sollte die Mindestgröße einer eigenen Werkstatt bei mindestens 12 Quadratmetern liegen. Bei der Einrichtung selbst hat der Hobbyheimwerker selbstverständlich absolut freie Hand. So gibt es in der Zwischenzeit moderne Komplettsets, die sich zur Einrichtung der Werkstatt ebenso anbieten wie separate Werkbank, Werkstattwagen, Werkzeugwand, diverse Regale und selbstverständlich Schränke.

Der Blick auf das Werkzeug

Neben der hier erwähnten Säbelsäge mit Akku oder dem Bosch Drehschlagschrauber braucht es selbstverständlich auch eine Auswahl an Grundwerkzeugen, die in jeder Werkstatt vorhanden sein sollten. Hierzu zählen etwa Hammer, ein Satz Innensechskantschlüssel, ein Satz Schraubendreher, Wasserwaage, Schraubzwinge, Schraubstock, Satz Innensechskantschlüssel, Teppichmesser, Akkuschrauber mit Bitsatz, Stifte zum Markieren, Kombizange sowie Seitenschneider, ein Satz Ringschlüssel und zum Aufräumen selbstverständlich Schaufel und Handfeger. Je nach Bedarf lässt sich diese Auswahl selbstverständlich mit allerlei weiteren Werkzeugen und Maschinen ausbauen. Hierzu zählen etwa Tischkreissäge, Tischbohrmaschine, diverse Malerwerkzeuge, Handkreissäge und vieles mehr. Auf keinen Fall fehlen darf die persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Arbeitshandschuhen, Schutzbrille und Gehörschutz.

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