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Lebensmittel

5 Gründe, Warum Mandeln So Gesund Sind

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Der Mandelbaum, an dem die Mandeln wachsen, gehört zur Familie der Rosengewächse. Dieser Baum kann bis zu acht Meter hoch werden, und bezaubert schon ab März mit seinen herrlichen Blüten in einem zarten Rosa. Der Baum trägt sogenannte Steinfrüchte, in deren Inneren sich die Mandeln befinden. Dadurch wird auch deutlich, dass Mandeln keine Nüsse sind, sondern in die Kategorie Steinobst gehören. Die Mandel ist also der Kern von der Frucht, die am Mandelbaum reift.

Mandeln – welche gibt es und wozu werden sie verwendet

Es gibt drei verschiedene Arten von Mandeln:

  1. Süßmandel: Süße Mandeln haben einen süß schmeckenden Samen. Ihre raue Haut ähnelt der Farbe von Zimt. Die Süßmandel wird zum Backen und Verzieren verwendet. Auch gebrannte Mandeln werden aus diesem süßen Samen hergestellt. Ebenfalls findet die Süßmandel Verwendung bei der Likör- und Marzipanherstellung. Wenn du die süßen Mandeln verwenden möchtest, kannst du ihre Haut mit heißem Wasser überbrühen und dann abziehen.
  1. Bittermandel: Wie der Name bereits vermuten lässt, haben diese Mandeln einen bitteren Geschmack. Sie sind nicht für den rohen Verzehr geeignet, da sie ein Glykosid enthalten, welches Blausäure erzeugt.
  2. Krachmandel: Haben eine Schale die sich leicht knacken lässt. Du kannst diese Mandel roh essen und kennst sie vielleicht schon aus der Weihnachtszeit.

Die Inhaltsstoffe von Mandeln

Mandeln enthalten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine. Unter anderem sind das Vitamine der B-Gruppe (B1, B2 und Vitamin B6), Vitamin E und Folsäure, die ebenfalls zu den Vitaminen gehört und auch als Vitamin B9 bekannt ist.

Weitere Nährstoffe in der Mandel sind Kalzium, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Zink, Eisen und Kalium. Das ist aber nicht alles, denn Mandeln enthalten auch ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Eiweiße. Vitamin E ist auch als Antioxidans bekannt, denn es kann freie Radikale bekämpfen. Das in der Mandel enthaltene Vitamin B2 stärkt deinen Körper, während Vitamin B1 deinen Nerven neue Kraft gibt.

Grund Nr.1 – Mit Mandeln abnehmen

100 Gramm Mandeln haben ca. 576 Kalorien und liefern 49 Gramm Fett. Wenn du das liest, dann fragst du dich bestimmt, wie du damit überschüssiges Körpergewicht loswerden kannst, oder? Das Geheimnis beim Abnehmen mit Mandeln liegt in den ungesättigten Fettsäuren der Steinfrucht. Denn 100 Gramm Mandeln besitzen 12 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 31 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren und knapp 4 Gramm gesättigte Fettsäuren.

Die ungesättigten Fettsäuren sind nicht nur gesund für deinen Organismus, sondern sorgen auch für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Die optimale Nährstoffzusammensetzung macht es möglich, dass du mit Mandeln unerwünschte Kilos abnehmen kannst.

Wenn du abnehmen möchtest und dabei Mandeln isst, bekommst du weniger Hunger. Die Inhaltsstoffe der Mandel sind nahezu perfekt aufeinander abgestimmt, sodass dir die Fette, Ballaststoffe, Eiweiß, Magnesium, Kalzium und auch die Vitamine effektiv im Kampf gegen die Kilos helfen.

In der Regel reichen schon 60 Gramm Mandeln am Tag aus. Das ist ungefähr so viel, wie in deine Hand passt. Du kannst die Mandeln als kleinen Snack zwischendurch essen, denn dann sparst du dir zwischen den Hauptmahlzeiten viele Kalorien. Zusätzlich kannst du auch Produkte aus Mandeln, wie zum Beispiel Mandelmilch, zum Frühstück trinken.

Grund Nr.2 – Mandeln stärken das Herz

Mandeln sind in der Lage, das schlechte Cholesterin im Blut zu reduzieren. Dieses schlechte Cholesterin ist bekannt dafür, dass es die Blutgefäße belastet. Mandeln sorgen auch dafür, dass der Anteil an Antioxidantien im Blut ansteigt. Antioxidantien schützen den Körper vor Schäden an den Zellen.

Zusätzlich sinkt der Blutdruck, was durch einen viel besseren Blutfluss gelingt. Die Mandel wird daher auch oft als Superfood bezeichnet, denn wenn du ausreichend davon ist, dann wirken die Mandeln wie eine Verjüngungskur auf dein Herz.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen können viele Ursachen und Auslöser haben. Oft liegen die Herzprobleme an einem zu hohen Blutdruck oder an Übergewicht. Der Verzehr von Mandeln kann sich auch auf deinen Insulinspiegel auswirken. Wenn dein Insulinspiegel zu hoch ist und die Blutgefäße geschädigt, kann das zu einem Problem am Herzen führen. Besonders wichtig ist auch das in den Mandeln enthaltene Vitamin E.

Dieses Vitamin ist auch als Tocopherol bekannt. Es kann freie Radikale in deinem Körper abfangen und macht diese danach unschädlich. Freie Radikale sind  Verbindungen, die Zellen schneller altern lassen oder im schlimmsten Fall Krebs auslösen können. Diese freien Radikale spielen auch eine wichtige Rolle, wenn es um Gefäßerkrankungen geht, und diese wiederum können für dein Herz schädlich sein.

Grund Nr.3 – Mandeln – Beautyfood für deine Haut

Mandeln sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch eine Wohltat für deine Haut. Wenn du dir einmal deine Cremes und Pflegelotionen etwas genauer anschaust, dann wirst du sehen, dass in vielen dieser Produkte Vitamin E enthalten ist.

Dieses Vitamin gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Du musst es ihm also über die Nahrung in ausreichender Menge zuführen. Da Vitamin E eine antioxidative Wirkung hat und die Haut schützt, wird es auch als Zusatz in vielen Pflegeprodukten verwendet.

Die in den Mandeln enthaltenen Antioxidantien sorgen dafür, dass deine Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird, indem sie den Feuchtigkeitsgehalt deiner Haut stärken.

Dadurch bekommt die natürliche Schutzbarriere deiner Haut wieder neue Kraft und kann sich auch von Schäden, wie einem zu langen Sonnenbad, erholen. Mit Mandeln kannst du deiner Haut innerlich etwas Gutes tun, wenn du sie jeden Tag knabberst. Äußerlich versorgst du deine Haut mit einem Mandelöl sehr reichhaltig.

Grund Nr.4 – Mandeln für eine gesunde Verdauung

Wusstest du, dass Mandeln eine verdauungsfördernde Wirkung haben? Falls du unter Verstopfung leidest, dann solltest du schnell zu den Mandeln greifen, denn schon 5 – 6 Mandeln reichen aus, um deine Verdauung wieder anzukurbeln. Möglich machen das die Ballaststoffe in der Mandel.

Diese können zum Beispiel Giftstoffe, die über die Nahrung in den Darm gelangen, binden. Im Dickdarm saugen sich die Ballaststoffe mit Wasser voll, wodurch sich die Menge des Speisebreis vergrößert und die Darmtätigkeit wieder angeregt wird. Außerdem sind Mandeln nicht sauer, sondern basisch.

Kannst du damit deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ausgleichen, dann tust du auch etwas Positives für deine Darmflora.

Grund Nr.5 – Mandeln als Energiespender

Wenn es dir oft an der nötigen Energie fehlt oder dir regelmäßig nachmittags die Power ausgeht, dann kann dir der Verzehr von Mandeln helfen. Das Steinobst enthält nicht nur viele Vitamine, sondern auch wichtige Nährstoffe, die dein Körper braucht, um agil zu bleiben.

Riboflavin, besser bekannt als Vitamin B2, Kupfer und das in den Mandeln enthaltene Mangan sorgen für eine bessere Energieproduktion und kurbeln deinen Stoffwechsel an. In Kombination mit den enthaltenen Aminosäuren bekommt auch das Gehirn wichtige Nährstoffe.

Du wirst wieder besser denken und dich mehr konzentrieren können. Denn gerade am Nachmittag lässt die Konzentration oft zu wünschen übrig. Falls du dann auch zu Kopfschmerzen neigst, solltest du die Mandeln am besten immer griffbereit haben.

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Sind Superfoods Wirklich Ein Super Food?

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Superfood ist kein Spezielles Lebensmittel. Als Superfood werden die verschiedenen Lebensmittel bezeichnet, die einen gesundheitlichen Vorteil besitzen. Früchte, Samen, Obst, Gemüse – jede Kategorie hat ihre eigenen Superfoods, die dem Körper besonders viele Nährstoffe liefern.

Wissenswertes über Superfood 

Superfood ist eine Bezeichnung, die in den letzten Jahren immer häufiger im Zusammenhang mit verschiedenen Lebensmitteln verwendet wird. Es handelt sich dabei um keine geschützte Bezeichnung und es gibt keine rechtliche Definition. Als Superfood versteht man jedoch frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die einen sehr hohen Gehalt an verschiedenen Nährstoffen haben und dadurch gesünder sind als andere Lebensmittel.

 

Welche Lebensmittel sind Superfoods?

Ob sie nun super schmecken, super aussehen oder super viele Nährstoffe liefern – die sogenannten Superfoods findest du beim Obst und Gemüse, bei Samen und Saaten und natürlich auch bei anderen frischen Zutaten. Oft werden Superfoods auch als Powerfood bezeichnet, denn genau diese liefern dir die natürlichen Lebensmittel. Zu den beliebten und bekannten Superfoods gehören unter anderem:

  • Beeren wie Himbeeren, Heidelbeeren, Aronia-, Goji- und Acaibeeren
  • Algen
  • Grünkohl
  • Mandeln
  • Chia Samen
  • Granatapfel
  • Papaya
  • Avocados
  • Matcha
  • Kürbiskerne
  • Weizengras
  • Leinsamen
  • Kakao
  • Cranberrys
  • Moringa
  • Quinoa
  • Ingwer

Diese Liste kannst du noch beliebig verlängern, denn es gibt noch viel mehr Lebensmittel, die man zu Recht als Superfood bezeichnet.

beeren superfood

Superfood – einfache, natürliche und gesunde Lebensmittel

Damit Obst, Gemüse oder Samen als Superfood bezeichnet werden, müssen sie nicht besonders gezüchtet werden. Superfoods sind nämlich ganz normale Lebensmittel – besitzen aber viele Nährstoffe.

Genau wie jedes andere Obst und Gemüse, gibt es auch bei den Superfoods leckere und weniger schmackhafte oder preiswerte und teure Lebensmittel. Im Vergleich zu einfachen Lebensmitteln haben es Superfoods aber in sich:

  1. Superfoods liefern dir viele wichtige Nähr- und Vitalstoffe. Dazu gehören Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.
  2. Supefoods sollten so natürlich wie möglich sein. Am besten sind Lebensmittel aus einem biologischen Anbau oder wild wachsende.

 

Superfoods und ihre Inhaltsstoffe

Auch wenn sich die einzelnen Superfoods voneinander unterscheiden, haben sie eine Gemeinsamkeit: sie liefern dir extrem viele Nährstoffe, die gut für deine Gesundheit sind und sich positiv auf deinen Körper und dein Wohlbefinden auswirken. Dazu gehören sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Vitamine: Vitamine helfen dir gesund zu bleiben und stärken dein Immunsystem. Einige von ihnen brauchst du, um gut sehen zu können, andere helfen dir eine Krankheit zu überstehen und zu bekämpfen. Auch dein Blut ist auf Vitamine angewiesen.

Hast du einen Mangel an Vitaminen, dann fühlst du dich schwach, wirst schneller krank und kannst auch andere Mangelerscheinungen wie Störungen in der Haarstruktur oder das Nachlassen deiner Sehkraft feststellen. Wenn du dich mit Superfoods ernährst und diese regelmäßig in deinen Speiseplan einbaust, kannst du deinen Körper ausreichend mit den wasserlöslichen und den fettlöslichen Vitaminen versorgen.

Mineralstoffe: Auch wenn dein Körper oft nur sehr geringe Mengen davon braucht, kann ein Mangel an verschiedenen Mineralien schwere Folgen haben. Da dein Körper diese wichtigen Mineralstoffe nicht selber herstellen kann, musst du sie ihm über die Nahrung zuführen. Zu den wichtigen und essentiellen Mineralstoffen gehören  Magnesium, Kalzium, Kalium usw.

Von diesen benötigt dein Körper täglich etwas mehr als von den sogenannten Spurenelementen. Mineralstoffe sind wichtig für deine Nerven, für die Muskeln und die Knochen. Oft wirken sie zusammen mit Vitaminen und/oder anderen Mineralstoffen, sodass ein Mangel verschiedene Folgen haben kann.

Spurenelemente: Spurenelemente benötigt dein Körper nur in kleinen Mengen. Es reicht also, wenn du deinem Körper Spuren davon zuführst. Zu den wichtigen Spurenelementen gehören Mangan, Kupfer, Selen, Zink und Eisen. Nimmst du Superfoods aus verschiedenen Kategorien zu dir, kannst du deinen Körper mit Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen.

Unter anderem benötigst du Spurenelemente, um aktiv bleiben zu können. Auch dein Stoffwechsel und deine Zellen sind auf diese Stoffe angewiesen.

Sekundäre Pflanzenstoffe: Superfoods sind frische Lebensmittel und daher sind Obst und Gemüse besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese haben eine wichtige Aufgabe, denn sie schützen deine Zellen vor Schäden.

Sie können freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Da Flavonoide als Antioxidans wirken, senken sie das Krebsrisiko und schützen dich vor Viren, Pilzen, UV-Strahlung usw. Außerdem haben sekundäre Pflanzenstoffe in Superfoods eine entzündungshemmende, verdauungsfördernde und blutdrucksenkende Wirkung.

 

Wie gesund sind Superfoods wirklich?

Als Superfood werden nicht nur frische und gesunde Lebensmittel, sondern auch einige Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet. Bei diesen Nahrungsergänzungsmitteln handelt es sich dann in der Regel um Superfoods aus fernen Ländern. Da verschiedene Lebensmittel den langen Transportweg nicht überstehen würden, werden sie zu Pulver oder Tabletten verarbeitet und in dieser Form als Superfood angeboten.

Auch wenn der Name keinen gesetzlichen Vorschriften unterliegt, sollte ein Superfood immer ganz besondere Eigenschaften haben:

  • reich an Antioxdantien
  • mehr Vitamine und Mineralstoffe als andere Lebensmittel
  • positive Wirkung auf die Verdauung

Da du diese besonderen Lebensmittel nicht nur beim Obst, sondern auch beim Gemüse und dem Samen findest, kannst du ganz gezielt deine Ernährung verbessern und dir bestimmte Superfoods mit einem speziellen hohen Gehalt auswählen. Benötigst du mehr Eiweiß, dann kannst du Quinoa oder Wasserlinsen essen. Hast du einen Mangel an Eisen, dann liefern dir echter Kakao, Kürbiskerne und Sesam sehr viel davon.

Wie du siehst, kannst du mit den verschiedenen Superfoods etwas für deine Gesundheit tun und deinen Körper stärken. Es ist aber wichtig, dass du nicht nur auf den Gehalt an Nähr- und Vitalstoffen achtest, sondern dass du deine Superfoods richtig auswählst.

Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du die gesunden Lebensmittel am besten frisch und auf dem Markt kaufen. Noch besser ist es, wenn du Superfood beim regionalen Bauern holst, falls dieser ein ausreichend großes Angebot hat. Achte auf jeden Fall darauf, dass die Lebensmittel aus einem biologischen Anbau stammen. Du kannst natürlich auch im Bioladen einkaufen und dich dort genau erkundigen.

Sind die einzelnen Lebensmittel als „Wildwuchs“ deklariert, dann erkundige dich nach dem genauen Ort. Denn verschiedene Samen und Kräuter können auch wild an einer dicht befahrenen Straße wachsen und nehmen dort Gifte aus der Umwelt auf.

Da es sich bei Superfoods um ganz natürliche Lebensmittel handelt, darfst du keine Wunder erwarten. Es reicht nicht aus, die Zutaten nur ab und zu oder über wenige Tage zu dir zu nehmen. Um eine positive Wirkung zu merken, musst du Superfood über einen längeren Zeitraum in deinen Speiseplan einbauen.

Hast du zum Beispiel einen Mangel an Eisen, dann kannst du mit dem passenden Superfood diesen Mangel ausgleichen, indem du den Eisenspeicher zuerst wieder auffüllst und dir dann eine Reserve anlegen kannst.

Superfood richtig zubereiten

Superfoods richtig zubereiten

Du musst kein Profikoch sein, wenn du Superfoods zubereiten möchtest. Denn Obst, Beeren und viele andere Früchte kannst du roh genießen und musst sie nicht erst zubereiten. Auch verschiedene Gemüsesorten kannst du roh essen. Samen quellen oft in Wasser auf, sodass du diese auch im Handumdrehen zu dir nehmen kannst.

Falls du aus deinen Superfoods leckere Gerichte zubereiten möchtest, solltest du die verschiedenen Lebensmittel immer schonend zubereiten.

Kaufe möglichst frische Lebensmittel und lagere diese zu Hause richtig. Nicht alles muss in den Kühlschrank, denn viele Obst- und Gemüsesorten bleiben bei Zimmertemperatur ebenso lange frisch. Das gilt besonders für exotische Lebensmittel. Achte beim Kochen darauf, dass die Vitamine und Nährstoffe nicht ganz verkochen. Lasse das Gemüse nicht länger als nötig auf der heißen Herdplatte, um die wichtigen Nährstoffe zu schonen.

Besonders wichtig ist das bei Superfoods, die reich an wasserlöslichen Vitaminen sind. Diese wasserlöslichen Vitamine gehen beim Kochen nämlich in die Kochflüssigkeit über. Aus diesem Grund solltest du so wenig Wasser wie möglich nehmen, und die Flüssigkeit ebenfalls verwenden.

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine E, D, K und A. Alle anderen lösen sich in Wasser. Hast du Superfoods, die reich an fettlöslichen Vitaminen sind, dann musst du diese immer in Kombination mit etwas Öl oder Fett zu dir nehmen, da dein Körper sie sonst weder aufnehmen noch verwerten kann.

 

Schadstoffbelastung bei Superfoods?

Sicherlich ist dir schon aufgefallen, dass mit Superfoods immer wieder gerne Werbung gemacht wird. Oft hat es den Anschein, dass nahezu alle frischen Lebensmittel abwechselnd einmal als Superfood oder Powerfood bezeichnet werden.

Da Superfoods als super gesund eingestuft werden, sollten die einzelnen Lebensmittel natürlich frei von jeglichen Schadstoffen sein. In einigen Produkten konnten aber Schadstoffe wie zum Beispiel Pestizide, Blei oder Mineralöle nachgewiesen werden. Bei Pestiziden handelt es sich um verschiedene chemische Substanzen, die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Mit ihnen werden Schädlinge auf den Feldern, die dem Anbau schaden können, vernichtet oder ferngehalten.

Gelangen diese Pestizide in die Erde, werden sie von den Wurzeln aufgenommen und gelange so schließlich in die Pflanze, die du als Superfood kaufst. Daher ist es wichtig, Lebensmittel aus einem Bio-Anbau zu kaufen, der ohne den Einsatz von Pestiziden auskommt.

Bei exotischen Superfoods, wie zum Beispiel Acai Beeren aus Brasilien wurden ebenfalls oft Rückstände nachgewiesen. Das liegt unter anderem daran, dass die Kontrollen dort nicht so streng sind. Wenn du eine Alternative zur Acai Beere suchst, kannst du auch auf heimische Arten ausweichen.

Als Ersatz eignen sich dunkle Beeren wie Brombeeren oder Heidelbeeren. Am besten ist es, wenn du dich immer nach der Anbauart und dem Herkunftsland erkundigst und deine frischen Zutaten vor dem Verzehr gründlich reinigst. Allerdings sitzen nicht alle Rückstände nur auf der Schale, denn einige gehen auch in die Frucht über.

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Lebensmittel

Der Deutsche und sein Brot

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Brot gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Während es grundsätzlich nur zwei verschiedene Brotarten gibt, existieren zahlreiche verschiedene Brotsorten. Verkauft wird das leckere Grundnahrungsmittel so gut wie überall. Im Supermarkt gibt es abgepacktes Brot oder Brot aus dem Backautomaten, in der Bäckerei liegen frische und gut duftende Laibe und natürlich kann Brot auch selber gebacken werden.

 

Wissenswertes rund um das begehrte Backwerk

Obwohl der Mensch seit mehr als 10.000 Jahren Getreide anbaut, ist das Brot, so wie du es heute kennst, um viele Jahre jünger. Zuerst wurden nur die gerösteten Getreidekörner als Nahrung genutzt. Danach wurde Getreide in Wasser gekocht und als Brei gegessen. Danach verging noch eine ganze Weile, bis dieser Getreidebrei auf heißen Steinen am Feuer gebacken bzw. gegart wurde und als Fladenbrot ein neues Nahrungsmittel war.

Die alten Ägypter liebten Brot und kannten zu damaligen Zeiten schon mehr als 30 Brotsorten. So kam das Brot von dort aus nach Rom, wo es erstmals im großen Stil gebacken wurde. Mit dem Untergang des römischen Reichs ging auch das Brot unter. In Europa wurde es die Speise der reichen und adeligen Leute, denn niemand sonst mehr konnte sich einen Laib Brot leisten. Erst nach dem dreißigjährigen Krieg kehrte das Grundnahrungsmittel auch wieder in die Häuser der Armen zurück.

Wusstest du, dass durchschnittlich jeder Mensch in Deutschland 85 kg Brot isst? Vor mehr als 100 Jahren war der Verbrauch noch viel höher, denn da waren es ca. 140 Kilogramm.

 

Brotarten

Es gibt zwei verschiedene Brotarten, aus denen sich schließlich sehr viele unterschiedliche Brotsorten backen und herstellen lassen.

Gesäuertes Brot: Gesäuertes Brot wird mithilfe von sogenannten Triebmitteln gebacken. Triebmittel für Brot sind unter anderem Hefe oder Sauerteig. Gesäuerte Brote haben eine lockere Konsistenz. In der Regel wird Hefe als Triebmittel beim Backen von Weizenbrot verwendet. Für Roggen- oder Roggenmischbrote verwendet man Sauerteig und Hefe.

Ungesäuertes Brot: Ungesäuertes Brot wird ohne Triebmittel als Zusatz gebacken. Seine Konsistenz ist nicht so locker und du kennst es unter anderem als Fladenbrot.

Basisches Brot: Bei diesem Brot werden keine klassischen Mehle verwendet, da diese nicht basisch sind. Verwendet werden Mehle, die aus gekeimten Getreide bestehen oder getreidefreie Zutaten wie Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) und Nüsse. Spezielle Mehle aus Mandeln, Erdmandeln oder Kastanien können ebenfalls verwendet werden.

 

Grundzutaten im Brot

Auch wenn es zahlreiche Sorten gibt, sind die Grundzutaten für ein Brot sehr gut überschaubar. Im Prinzip brauchst du nur Mehl, Wasser und ein Triebmittel, um dir dein eigenes Brot zu backen. Damit du nicht ganz auf den Geschmack verzichten musst, sollte in keinem Brot Salz fehlen. Das Triebmittel ist wichtig, damit das Brot schön locker wird. Je nachdem, welches Triebmittel zum Backen verwendet wird, muss der Teig vor dem Backen aufgehen, oder das Brot wird direkt beim Backen schön groß und bekommt seine typische Form.

Während das Grundrezept aus nur vier verschiedenen Zutaten besteht, können daraus viele verschieden Sorten gebacken werden, denn es gibt noch zahlreiche andere Zutaten und tolle Gewürze, mit denen sich Brote verfeinern lassen. Neben diesen herzhaften Brotsorten kannst du auch süße Brote, Milchbrötchen und viele andere Köstlichkeiten aus dem Grundteig zubereiten.

Bekannte Brotsorten

In Deutschland gibt es mehr als 300 verschiedene Brotsorten. Natürlich gibt es auch Klassiker, die besonders häufig gekauft werden und die zu den bekanntesten Sorten gehören. Das sind unter anderem die folgenden Sorten:

Weizen- oder Weizenmischbrot: Erkennen kannst du ein Weizenbrot an seiner relativ hellen Farbe. Damit ein Weizenbrot sich Weizenbrot nennen darf, muss der Weizenmehlanteil mindesten 90 % betragen. Ein Weizenmischbrot besteht durchschnittlich aus 50 – 90 % Weizenmehl. Weizenbrot ist auch als Weißbrot bekannt und kann auch in Kombination mit Milch oder Milchprodukten gebacken werden. Dann kennst du diese Brotsorte vielleicht als Milchbrot, Milchbrötchen oder Zopf. Weizenbrote sind leicht verdaulich und haben einen milden Geschmack.

Roggen – oder Roggenmischbrot: Roggenbrote und Roggenmischbrote kannst du an ihrer dunklen Farbe erkennen und sofort von einem Brot aus Weizen unterscheiden. Das Roggenbrot besteht zu 90 % aus Roggenmehl, während beim Roggenmischbrot noch 50 – 90 % Roggenmehl verwendet werden. Zum Backen von diesen Broten wird Sauerteig oder Hefe und Sauerteig verwendet. Das Brot liefert dir viele Vitamine und Nährstoffe. Wenn du beim Kauf auf eine besonders dunkle Kruste achtest, dann hat das Brot besonders viele Nährstoffe.

Spezialbrote: Zu den Spezialbroten gehören die Brotsorten, die entweder auf eine besondere Weise gebacken werden, oder besondere Zutaten enthalten. Zu den Spezialbroten gehören unter anderem:

  • Diätische Brote: Eiweißarme Brote, Diabetiker Brote, Glutenfreie Brote, Natriumarme Brote, Vitaminreiche Brote
  • Besondere Backverfahren: Steinofenbrot, Dampfkammerbrot, Holzbrot
  • Besondere Getreidesorten: Dreikornbrot, Vierkornbrot, Fünfkornbrot, Vollkornbrot und Getreidesorten wie Gerste-, Hafer-, Hirse-, Mais-, Buchweizen- oder Dinkelbrot
  • Veränderte Nährwerte: Eiweißbrot, Ballaststoffbrot
  • Besondere pflanzliche Zugaben: Rosinen-, Soja-, Kleie-, Kartoffel-, Gewürz-, Leinsamen-, Malz- und Weizenkeimbrot
  • Besondere tierische Zugaben: Milch-, Kefir-, Molke-, Quark-, Sauermilch-, Butter-, Joghurt-, Milcheiweißbrot

 

Roggen – und Roggenmischbrote

Bauernbrot und LandbrotZu den bekannten Roggenbroten gehören das Bauernbrot und das Landbrot. Die Brote können als Roggen – oder als Roggenmischbrote gebacken werden. Die Brote werden mit Sauerteig in einer runden oder langen Laibform gebacken. Die erkennst das Brot an seiner Form, der dunklen und groben Kruste und an seiner bemehlten Oberfläche. 

Berliner Landbrot: Das Berliner Landbrot ist nicht ganz so bekannt, gehört aber auch zu den beliebten Brotsorten. Du kannst es als Roggen – oder Roggenmischbrot kaufen. Es hatte eine bemehlte und glatte Oberfläche und wird ebenfalls mit Sauerteig gebacken.

Kommisbrot: Hierbei handelt es sich um ein Roggen- bzw. Roggenmischbrot, das aus Roggen und Weizen gebacken wird. Es wird mit Sauerteig und Hefe zubereitet. Es kann in einer Kastenform, oder als angeschobenes Brot gebacken werden. Angeschobenes Brot bedeutet, dass die Leibe beim Backen so dicht wie möglich nebeneinander gelegt werden, wodurch sie eine höhere und schmalere Form bekommen. Das Kommisbrot überzeugt dich durch eine dunkle Kruste und seinen kräftigen Geschmack.

Frankenlaib: Dieses Brot wird nicht in der Form, sondern als runder Laib gebacken. Es ist ein Roggenmischbrot mit einer mehligen Kruste.

Kasseler Brot: Dieses Brot kannst du in jeder Bäckerei kaufen. Ursprünglich stammt dieses Brot aus Kassel und besteht zu etwas 2/3 aus Weizen und zu 1/3 aus Roggen. Zum Backen verwendet man Hefe und Sauerteig. Im Vergleich zu anderen Brotsorten wird das Kasseler Brot nur mit Salz gewürzt. Das Brot wird ohne Form gebacken und hat eine längliche Form.

Heidebrot: Das Roggenmischbrot hat eine lange Form und einen kräftigen Geschmack. Wenn es bemehlt ist, dann nur an den Seiten.

Paderborner Landbrot: Dieses Brot kannst du nicht nur in der Bäckerei kaufen, sondern bekommst es auch als abgepacktes Brot in fast allen Supermärkten. Das Roggenmischbrot hat einen kräftigen Geschmack und ist lange haltbar. Es wird entweder in einer Kastenform oder angeschoben gebacken.

Mangbrot: Das Brot wird in speziellen Kastenformen oder angeschoben gebacken. Es besteht zu 2/3 aus Roggenmehl und zu 1/3 aus Weizenmehl. Es wird mit Sauerteig und Hefe gebacken. Ähnlich wie beim Kasseler Brot wird nur Salz als Gewürz verwendet.

Bayerisches Hausbrot: Hierbei handelt es sich um ein Roggenmisch- und Weizenmischbrot, bei dem zum Backen Sauerteig verwendet wird. Du kannst es in einer länglichen oder runden Form kaufen. Es hat einen leicht säuerlichen Geschmack und eine glänzende, mehlige Kruste.

Schlüterbrot: Das Schlüterbrot ist zwar ein Roggenmischbrot, gehört aber gleichzeitig auch zu den Spezialbroten, da es ungefähr 25 % Schlütermehl enthält. Das Roggenmischbrot ist leicht verdaulich.

Weizen- und Weizenmischbrote

Zu den Weizen- bzw. Weißbroten gehören unter anderem:

Deutsches Weißbrot: Das Brot wird ohne Form, also freigeschoben, gebacken. Es hat meist eine längliche Form und nur eine mittelstarke Kruste. Du kannst es unter anderem an der Form und seiner hellen Farbe erkennen.

Kastenweißbrot: Dieses Weizenbrot wird in der Kastenform gebacken, wodurch es auch seine Form bekommt. Ansonsten wird es wie das deutsche Weißbrot zubereitet.

Kaviarbrot: Das Kaviarbrot ist lang und schmal. Du kannst es nicht nur an der besonders schlanken Form, sondern auch an den schrägen Schnitten in der Kruste erkennen.

Baguette: Hat ebenfalls eine lange und schmale Form. Es hat eine knackige Kruste und ist auch als Pariser Weißbrot bekannt. Es überzeugt dich durch seinen aromatischen Geschmack.

Fladenbrot: Ein Fladenbrot erkennst du auf den ersten Blick. Es ist rund und flach und hat eine eher weiche Kruste. Du kannst es auch mit Sesam drauf kaufen. Fladenbrot enthält oft einen gewissen Anteil Olivenöl.

Ciabatta: Ciabatta ist flach und hat eine eckige bzw. fast rechteckige Form. Es wird aus Weizenmehl, Olivenöl, Wasser und Salz gebacken. Als Triebmittel wird bei Ciabatta Hefe verwendet.

 

In der Kategorie Weizenmischbrote findest du die folgenden Brotsorten:

Schwarzwälder Brot: Das Brot wird als runder oder länglicher Laib gebacken. Die Kruste ist kräftig und mit Mehl bestäubt. Es überzeugt dich durch den milden Geschmack.

Französisches Landbrot: Das Brot wird ohne Form gebacken und du kannst es als runden oder länglichen Laib kaufen.

Stuten: Stuten werden mit Hefe gebacken. Stutengebäck unterscheidet sich eigentlich nicht durch seine Zutaten, sondern durch die verschiedenen Formen, die zum Beispiel Hefezöpfe oder Kränze haben. Bei Stuten handelt es sich in der Regel um süße Backwaren. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel den:

Münsterländer Stuten: Das Brot wird angeschoben gebacken und hat in der Kruste einen Längsschnitt.Durch das angeschobene Backen hat der Münsterländer Stuten nur oben auf dem Rücken, aber nicht an den Seiten, eine Kruste.

 

Andere Brotsorten aus Weizen und Roggen

Schrotbrote: Neben Mischbroten und Vollkornbroten bekommst du auch sogenannte Schrotbrote. Schrotbrote unterscheiden sich von Vollkorn- oder Mischbroten, denn sie enthalten durchschnittlich 90 % Schrot. Als Schrot werden die Schalenbestandteile der einzelnen Getreidesorten bezeichnet. Diese enthalten besonders viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Schrotbrot ist nicht nur gesund, sondern bleibt auch lange frisch. Im Handel bekommst du Weizenschrotbrot und Roggenschrotbrot. Schwarzbrot und Pumpernickel gehören zum Beispiel zu den Roggenschrotbroten.

Toastbrot: Bei Toastbrot handelt es sich um Brot, das aus einem normalen Weizenbrotteig gebacken wird. Es enthält jedoch weitere Zutaten wie Margarine oder Butter, Milch und Zucker.

Knäckebrot: Dieses Brot ist sehr flach und trocken. Es ist knackig im Biss und dem entsprechend krümelig. Knäckebrot wird aus Vollkornschrot, Vollkornmehl oder aus Weizen- und Roggenmehl hergestellt. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie das Brot gebacken werden kann: ohne Triebmittel, mit Hefe oder mit Sauerteig.

Auch interessant: Brot richtig aufbewahrern

 

 

 

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Lebensmittel

Darum ist Leinsamen ein echtes Superfood

Auch als Leinsaat bekannt, handelt es sich bei Leinsamen um die Samen einer alten Kulturpflanze, die dank Ihrer Inhaltsstoffe unsere Gesundheit unterstützt.

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Auch als Leinsaat bekannt, handelt es sich bei Leinsamen um die Samen einer alten Kulturpflanze. Heute gehört der Leinsamen auch in die Riege der Superfoods. Diese ist als Gemeiner Lein oder auch als Flachs bekannt. Flachs gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird schon seit der Jungsteinzeit weiter verarbeitet. Lein kann zu Leinöl verarbeitet werden oder dient der Fasergewinnung. Die Samen des Flachses sind zu dem ein natürliches Mittel für die Gesundheit. Die kleinen Samen besitzen viele gesunde Stoffe und können bei verschiedenen Beschwerden ganz natürlich helfen.

 

Leinsamen und seine Inhaltsstoffe 

Erhältlich sind gelbe oder braune Leinsamen, welche einen Fettanteil von durchschnittlich 40 % haben. Zur Hälfte bestehen diese Fette im Leinsamen aus der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Besonders wichtig im Bezug auf die Gesundheit sind die enthaltenen Schleimstoffe, welche sich unter anderem aus verschiedenen Zuckern zusammensetzen. Zu rund 25 % enthalten die Samen auch wichtige Ballaststoffe sowie ca. 25 bis 30 % Eiweiß. Den gesunden Effekt runden die im Leinsamen enthaltenen Vitamine ab. Enthalten sind neben dem fettlöslichen Vitamin E auch die wasserlöslichen Vitamine B1, B2 und B6. Vitamin B3, auch als Nicotinsäure bekannt, Vitamin B9 bzw. B11 als Folsäure bekannt und Pantothensäure als Vitamin B5 sind ebenfalls in den kleinen Samen enthalten.

Die bis zu 6 mm kleinen Samen sind reich an sogenannten Lignanen. Lignane sind sekundäre Pflanzenstoffe und gehören in die Gruppe der Phytohormone. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie menschliche Hormone und arbeiten in deinem Körper als Botenstoff. Leinsamen liefert dir auch gesunde und wichtige Mineralien, die du brauchst. Dazu gehören Magnesium, Zink, Selen, Eisen, Kalium, Kalzium und Mangan.

Leinsamen ist reich an vielen wichtigen Inhaltsstoffen und darf daher auch berechtigt als Superfood bezeichnet werden. Doch warum Superfood? Was bedeutet dies für Lebensmittel? Antworten auf diese Fragen findet Ihr in unserem Artikel „Sind Superfoods Wirklich Ein Super Food?“.

Wissenswertes über Lein

Gemeiner Lein wird auch als Flachs bezeichnet und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Er dient zum einen der Ölgewinnung, zum anderen der Fasergewinnung. Die Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden und hat große, blaue Blüten. Wirksame Inhaltsstoffe, die der Gesundheit dienen und auch zu medizinischen Zwecken verwendet werden, finden sich in den Leinsamen bzw. in der Schale des Samens.

 

 

  1.  Leinsamen für den Cholesterinspiegel

Cholesterin gehört zu den Fetten und ist ein Baustein deiner Zellen. Im Körper gibt es zwei verschiedene Arten davon: Gutes Cholesterin, das auch als HDL bezeichnet wird, und das schlechte Cholesterin, welches als LDL-Cholesterin bezeichnet wird. Wenn dein LDL zu hoch ist, dann hast du erhöhte Cholesterinwerte. Einen zu hohen Cholesterinspiegel kannst du senken, wenn du ausreichend Leinsamen zu dir nimmst. Dieser ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren können das schlechte Cholesterin senken und dabei gleichzeitig das gute Cholesterin erhöhen. Die einfach ungesättigten Fettsäuren wirken sich ebenfalls positiv auf die Blutgefäße aus. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung, verbessern im Allgemeinen die Blutfettwerte und wirken zudem antioxidativ.

 

  1. Leinsamen gegen einen Vitamin B Mangel

Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig, damit dein Organismus richtig funktionieren kann. Führst du deinem Körper nicht genügend dieser Nährstoffe zu, kann es schnell zu einem Mangel kommen. Hinzu kommt, dass dein Körper die wasserlöslichen Vitamine gar nicht, oder nur in sehr geringen Mengen speichern kann. Bei einem Vitamin B Mangel ist dir Leinsamen besonders hilfreich, da dieser verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe besitzt. Niacin, Thiamin, Riboflavin, Folsäure, Pantothensäure und Vitamin B6 gehören dazu. Ein Mangel an den B Vitaminen macht sich schnell durch Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, dauernder Müdigkeit, Reizbarkeit und depressiver Verstimmung bemerkbar. Auch die Beri-Beri-Krankheit kann durch einen Vitamin B Mangel ausgelöst werden. Mit nur einem Esslöffel Leinsamen kannst du schon den halben täglichen Bedarg an Vitamin B6 decken.

  1. Lignane für einen gesunden Hormonhaushalt

Die Phytohormone sitzen in der Schale des Samens und können von deinem Körper besser aufgenommen werden, wenn der Leinsamen geschrotet oder zerkleinert und aufgebrochen wird. Lignane können deinen Hormonspiegel sehr stark beeinflussen. Wenn du einen Mangel oder einen Überschuss an Hormonen hast, denn gleicht Leinsamen dies durch seine Phytohormone wieder aus. Die Lignane haben großen Einfluss auf die beim Hormonstoffwechsel aktiven Enzyme und zeigen sich daher auch wirksam, wenn du eine durch Hormone bedingte Krankheit hast. Männer profitieren unter anderem von den Phytohormonen, da diese eine Vergrößerung der Prostata verhindern können. Frauen haben weniger Beschwerden in den Wechseljahren und während der Menstruation. Wenn du gerne schwanger werden möchtest, aber dein Wunsch nach einem Baby nicht in Erfüllung geht, dann solltest du Leinsamen jeden Tag in deinen Speiseplan aufnehmen, denn die kleinen Samen fördern deine Fruchtbarkeit.

 

  1. Mit Leinsamen abnehmen 

Überschüssiges Körpergewicht zu verlieren ist nicht immer ganz leicht. Vielleicht hast du das auch schon erlebt und warst während deiner Diät relativ schnell entmutigt. Leinsamen hilft dir beim Abnehmen und unterstützt dich bei dem Vorhaben auf eine gesunde und natürliche Art. Da Leinsamen reich an Omega-3-Fettsäuren ist, wird deine Fettverbrennung angekurbelt. Außerdem steigert Leinsamen dein Sättigungsgefühl. Du bekommst nicht mehr so schnell Hunger und sparst dir dadurch viele Kalorien. Ungesunde Fette, die sich in deiner Nahrung befinden, werden durch das Lecithin direkt im Verdauungstrakt gelöst und danach an Ballaststoffe gebunden. Zusammen mit den Ballaststoffen werden die Fette dann aus deinem Körper abtransportiert. Du musst also keine Angst haben, dass sich das Fett wieder ansetzen kann.

Wenn du mit Leinsamen abnehmen möchtest, dann solltest du deinen Körper langsam an die ballaststoffereiche Kost gewöhnen. Am besten ist es, wenn du in der ersten Woche nur einen Esslöffel voll Leinsamen täglich zu dir nimmst. Wenn du diesen gut verträgst, dann kannst du die Menge ab der zweiten Woche verdoppeln.

 

  1. Leinsamen hilft bei Verdauungsproblemen

Wenn du Probleme mit der Verdauung hast, zeigen sich die kleinen Leinsamen als natürliches Mittel sehr hilfreich. Du kannst Leinsamen einnehmen, wenn du Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung oder vielleicht sogar einen Reizmagen hast. Die im Leinsamen enthaltenen Ballaststoffe quellen auf, indem sie das Wasser binden. Dadurch vergrößert sich dein Stuhlvolumen und löst Druck auf deine Darmwand aus. Auf diese Weise kann Leinsamen deine Verdauung anregen und bei einer Verstopfung helfen. Zerkleinerst du die Leinsamen, dann hilft dir auch das im Samen enthaltene Öl, da es den Stuhl gleitfähiger macht. Die zerkleinerten Samen wirken gleichzeitig reizlindernd und beruhigen deine Magen-Darm-Schleimhaut. Du kannst den Leinsamen also auch dann essen, wenn du eine leichte Magenschleimhautentzündung oder eine Darmentzündung hast. Wenn du Leinsamen gegen Verdauungsprobleme nehmen möchtest, musst du immer genügend Flüssigkeit zu dir nehmen. Tust du das nicht und trinkst du zu wenig, kann es zu einer Verstopfung oder zu Blähungen kommen.

 

Fazit: Leinsamen = Superfood

Leinsamen ist nicht nur ein sehr gesundes Nahrungsmittel, es kann dem Körper auch bei diversen Problemen unterstützen. Damit gehört er definitiv zur Riege der Superfoods!

 

Bildquellen

  1. https://pixabay.com/de/leinsamen-samen-essen-gesund-1274944/ – Pezibear
  2. https://pixabay.com/de/birne-licht-idee-strom-gl%C3%BChlampen-40701/ – Clker-Free-Vector
  3. https://stock.adobe.com/de/stock-photo/leinsamen-mit-blauen-leinblumen-linum/35320185 – Marina Lohrbach

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