10 Ausflugsziele in Myanmar

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Wenn sich früh am Morgen der Dunst aus dem mächtigen Irrawaddy erhebt und gleichzeitig die Sonne am Horizont erscheint, werden die Tempel von Bagan zur Traumwelt. So fremd, so fantastisch und so unglaublich faszinierend, dass Du bei ihrem Anblick vermutlich erst einmal in Andacht und Stille versinken wirst.

 

Wenn es um Ausflugsziele in Myanmar geht, zählen die Pagoden von Bagan fraglos zu den Top-Ten, wobei Ausflugsziele in der Regel innerhalb eines Tages besucht werden, um spätestens Abends oder in der Nacht wieder im Hotel sein zu können.

Verschiedene Informationen und Zahlen wurden von reisen-myanmar.net verwendet

Darum werden an dieser Stelle jeweils fünf Ausflugsziele rund um die zwei einzigen internationalen Flughäfen des Landes Myanmar und den dazugehörigen Städten kurz beschrieben, wobei es selbstverständlich umgekehrt sein muss, die Flughäfen gehören natürlich zur jeweiligen Stadt.

Allerdings gibt es so manches Reiseziel auf dieser Erde, das ohne den dazugehörigen Flughafen eher weniger populär wäre, was vielleicht nicht immer das Schlimmste ist, was einer Stadt und einem Land widerfahren kann.

In Bezug auf Myanmar finden sich die betreffenden Flughäfen zum einen in Rangun oder Yangon, der größten Stadt des Landes, und zum anderen in Mandalay, der zweitgrößten Stadt. Die beiden Zentren Myanmars, in Rangun leben über 5 Millionen, in Mandalay rund 1,5 Millionen Menschen, liegen gut 700 Kilometer auseinander.

Für einen gegenseitigen Tagesausflug zu lang, es sei denn, die Strecke wird per Flieger bewältigt und es bestehen zeitlich günstige Flugverbindungen. Das aber hört sich schon sehr nach Stress und Hetze an. Eigentlich soll doch ein Ausflug während des Urlaubs etwas Entspannendes sein, oder?

Deshalb kommen hier Ausflugsziele zur Sprache, die von Rangun oder von Mandalay bequem an einem Tag zu erreichen und zu besichtigen sind, um dann wieder am Abend pünktlich zum Essen im Hotel zu sein. Den Anfang macht dabei Mandalay.

Fünf Ausflugsziele rund um Mandalay

Dass es Mandalay überhaupt gibt, ist der Astrologie zu verdanken. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt errichtet, weil es astrologischen Berechnungen zu Folge so sein musste, um die alte Hauptstadt Amarapura abzulösen, und zwar zum 2400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens. Da die Sterne bekanntlich nicht lügen dürfen, setzte der damalige Herrscher, König Mindon, die Sache auch sofort um.

Allerdings brauchte es dazu keine großen Umzüge, denn Mandalay wurde praktisch direkt vor den Toren Amarapuras errichtet und heute ist die ehemalige Hauptstadt des früheren birmanesischen Königreichs eine Vorstadt von Mandalay.

1. Ausflugsziel: Amarapura

Übersetzt bedeutet Amarapura „Stadt der Unsterblichen“. Sie liegt rund 11 Kilometer südlich von Mandalay und beherbergt etwa 23.000 Einwohner. Die alte Königsstadt beeindruckt zunächst durch ihre Lage zwischen dem Irrawaddy im Westen und dem Taung Tha Man See im Osten.

Dieser See ist zugleich der Grund für eines der berühmtesten Bauwerke Myanmars, die U-Bein-Brücke. Sehr schmal, völlig aus Teakholz gebaut und gut 1200 Meter lang verbindet dieser auf Hunderten in den Seeboden gerammten Pfählen liegende Steg die beiden gegenseitigen Ufer des Sees. Die U-Bein-Brücke ist ungefähr 170 bis 180 Jahre alt. Leider zeigt sie inzwischen aufgrund von Hochwasser, aber wohl eher durch Ableitungen des Wasserzulaufs am See aufgrund von neu errichteten Fischzuchtanlagen erste Verfallserscheinungen, da der Wasserpegel sehr oft tiefer sinkt, als die Erbauer es sich wohl vorstellen konnten und die Pfähle im unteren Bereich durch Verschlammung und Sauerstoffzufuhr verfaulen.

Amarapura | Die Stadt der Unsterblichkeit

Trotzdem ist die U-Bein-Brücke nach wie vor ein sehenswertes Ziel beim Ausflug nach Amarapura. Ebenfalls in Amarapura findet sich die Mahawizayayanthi Pahtoedawgyi Pagode. Kein westlicher Besucher wird den Namen aussprechen können, ohne sich dabei die Zunge zu verdrehen, aber es lohnt sich, das Bauwerk anzusehen. Das Sakralgebäude glänzt nicht wie die meisten Pagoden unter goldener Last, sie erscheint vielmehr in schneeweißem Gewand und ragt gut 50 m in die Höhe. Sie bietet zudem auf der Balustrade ihrer Stupa einen guten Rundumblick über Amarapura.

2. Ausflugsziel: Bagan

Gut 180 Kilometer von Mandalay entfernt, in südwestlicher Richtung und immer am Irrawaddy entlang, findet sich das bereits Eingangs erwähnte Bagan. Mehr als zweitausend Tempel und Pagoden auf einer Fläche von rund 36 Quadratkilometer ergeben ein faszinierend unwirkliches Bild, das jede digitale Fantasiewelt aus Online-Games weit in den Schatten stellt.

Bagan – eine Welt wie aus einem Fantasiespiel

Bagan ist real und dies schon seit mindestens 1300 Jahren. Wie alt Bagan wirklich ist, weiß niemand genau, auch die Archäologen und Restauratoren nicht, die in Bagan schon seit dem Jahr 1958 zugange sind. Zwei starke Erdbeben der jüngeren Vergangenheit, 1975 und 2016, haben vieles an Arbeit wieder zunichtegemacht.

Immerhin ist Bagan seit 2019 ein Unseco-Welterbe, was finanzielle Zuwendungen für Restauration und Aufbau beinhaltet. Ein Tagesausflug ist für die Besichtigung von ganz Bagan natürlich viel zu wenig, aber immerhin sollte dem Ananda-Tempel ein Besuch abgestattet werden, der vor über 900 Jahren errichtet wurde und im Inneren vier je 12 Meter hohe vergoldete Buddha-Statuen beherbergt.

3. Ausflugsziel: Pyin U Lwin

Eigentlich sind Relikte der englischen Kolonialzeit in Myanmar eher verpönt, in Pyin U Lwin jedoch finden sich noch einige typische britische Hinterlassenschaften. Die Stadt Pyin U Lwin liegt 67 Kilometer östlich von Mandalay und ist ein, für hiesige Verhältnisse, aufstrebender Technologiestandort mit knapp 120.000 Einwohnern. Die Engländer machten Pyin U Lwin zur Garnisonsstadt und zur erklärten Sommerfrische, da sich die Stadt auf über 1000 m ü. M. befindet und die Soldaten so der Hitze in den Flussebenen des Landes entfliehen konnten.

altes Kolonialhaus

Das erste was dem Besucher von Pyin U Lwin auffallen wird, sind Pferdekutschen, so wie sie auch zu Königin Viktorias Zeiten durch London trabten, vielleicht etwas bunter bemalt, aber eindeutig britisch. Genauso britisch wie der botanische Garten in Pyin U Lwin, der sich auch nach dem Rauswurf der Engländer aus Myanmar vorbildlich gepflegt zeigt und heute National Kandawgyi Gardens heißt. Kein britisches Erbe hingegen ist der Anisakan Wasserfall, etwa 5 Kilometer vor Pyin U Lwin. Ein wunderschönes Beispiel dafür, was die Natur zu erschaffen in der Lage ist.

4. Ausflugsziel: Kyunpin Monastery

Dieses Ausflugsziel hat einen Haken, aber der ist gewollt. Es ist nicht leicht hinzukommen. Kyunpin Monastery ist ein Meditationszentrum direkt am Irrawaddy gelegen, etwa 3,5 Stunden mit dem Boot flussaufwärts von Mandalay entfernt.

Theoretisch ist Kyunpin Monastery auch mit dem Motorradtaxi oder dem normalen Taxi erreichbar, aber sogar die Betreiber des Meditationszentrums empfehlen das Boot aufgrund der sehr schlechten Straßenverhältnisse und vermutlich auch aufgrund des lockeren Verhältnisses burmesischer Taxifahrer zu Verkehrsregeln.

Nicht selten kennen die Fahrer aus Mandalay den Weg nach Kyunpin Monastery überhaupt nicht, was sie aber nicht davon abhält, einfach mal auf gut Glück loszufahren. Wer es trotzdem schafft, nach Kyunpin Monastery zu gelangen, der darf erfahren, was Meditation wirklich bedeutet.

Hier leben seit über 100 Jahren buddhistische Mönche, die seit etwa 12 Jahren Gäste zur Meditation aufnehmen. Die beeindruckende Anlage mitten im Urwald ist kein modisches Wellness-Center, sondern dient nur der Meditation, der inneren Einkehr. Eigentlich bleiben Gäste mehrere Tage, denn richtig meditieren will gelernt werden.

Wer es beim Tagesausflug belassen will, kehrt mit dem Boot am Nachmittag wieder zurück nach Mandalay, wobei es dort im Hafen durchaus sein kann, das sich das Ufer erst über mehrere andere Boote erreichen lässt. Parken in fünfter Reihe ist im Hafen von Mandalay üblich.

5. Ausflugsziel: Monywa

Auch wenn es sich so ähnlich anhört, Monywa hat nichts mit Money way, dem Weg des Geldes, zu tun. Monywa liegt rund 130 westlich von Mandalay an einem Nebenfluss des Irrawaddy, dem Chindwin. In der Stadt mit ihren über 200.000 Einwohnern gibt es 3 Universitäten. Es ist eigentlich seltsam, aber Monywa ist unter Touristen kaum bekannt, dabei bietet es erstaunlich viele Sehenswürdigkeiten.

Am Klima kann es eigentlich nicht liegen, denn Monywa liegt in einem für Südostasien einmaligen Wetterbereich. Hier herrscht ein trockenes Steppenklima, wobei die Temperaturen im Sommer auf die 40 Grad zugehen und auch im Winter nie unter 20 Grad fallen. Regen fällt hier so gut wie gar nicht und das in Südostasien. Es ist trocken-warm wie in Arizona.

In der Stadt und der weiteren Umgebung findet sich beispielsweise die dritthöchste Buddhastatue der Welt, 129,23 m hoch, ein liegender Buddha mit 92 m Länge sowie die Thambuddhe-Pagode, in der angeblich mehr als 500.000 Bilder Buddhas an die Wände gemalt sein sollen, gezählt hat sie noch niemand.

Etwa 25 Kilometer westlich von Monywa ist der Phowintaung-Höhlenkomplex zu besichtigen und rund 60 Minuten mit dem Taxi in nördlicher Richtung liegt ein Friedhof aus der Bronzezeit, dessen älteste Grabbeigaben auf 3500 Jahre datiert werden. Monywa ist das poetische Zentrum von Myanmar, in dem der bedeutendste Dichter des Landes lebt und schreibt, ein wichtiger Umschlagplatz für indische Schmuggelware, speziell Fahrräder, sowie ein wichtiges Anbaugebiet für Baum- und Feldfrüchte. Toll an Monywa ist auch, dass es von Mandalay mit dem Zug erreichbar ist, obwohl die Busfahrt kürzer ist.

Fünf Ausflugsziele rund um Rangun

Die ehemalige Hauptstadt Rangun oder wahlweise Yangon ist das wirtschaftliche wie touristische Zentrum des Landes. Mit über 5 Millionen Einwohnern und einem ungefähren Alter von 2500 Jahren bietet Rangun für sich alleine soviel Möglichkeiten für Ausflüge, dass damit locker ein dreiwöchiger Urlaub gefüllt werden könnte. Doch auch der weitere Umkreis Ranguns ist den einen oder anderen Ausflug wert.

6. Ausflugsziel: Letkhokkon Beach

Rangun liegt im Einzugsgebiet des gigantischen Irrawaddy-Deltas, das praktisch die gesamte südwestlich ins Meer ragende Halbinsel Myanmars einnimmt. Bei Rangun fließen zwei Deltaarme zum Rangun-River zusammen, allerdings führen die Flüsse soviel Erde mit sich, dass sie beständig eine unappetitliche braune Färbung besitzen, die nicht zum Baden einlädt.

Deshalb befindet sich der Hausstrand der Einwohner Ranguns recht weit weg, es ist die Letkhokkon Beach, gute 100 Kilometer oder dank schlechter Wegstrecke gut drei Autostunden in südliche Richtung, einfach bis das Meer anfängt.

Letkhokkon Beach

Obwohl das Wasser hier bedeutend sauberer und auch typisch blau ist, kann von „Kristallklar“ keine Rede sein. Die Ausschwemmungen des Rangun-Rivers machen sich auch hier bemerkbar. Sonst besitzt dieser Strand alles, was ein tropischer Strand besitzen soll. Es empfiehlt sich, den Strand unter der Woche aufzusuchen, denn am Wochenende füllt er sich mit Stadtbewohnern.

7. Ausflugsziel: Bago

Mit rund 250.000 Einwohnern ist Bago die viertgrößte Stadt Myanmars. Sie liegt etwa 80 Kilometer nördlich von Rangun und ist gut mit dem Bus oder dem Taxi zu erreichen. Auf die Sehenswürdigkeiten bezogen, zeigt sich in Bago ein ähnliches Bild wie in vielen Städten Myanmars. Unzählige liegende, sitzende oder stehende Buddhas in gigantischer Größe sowie goldbeladene Pagoden und Tempel.

Budda in Bago

Eher fragwürdig ist die Sensation der „Snake Pagode“, in der eine rund 5 m lange Python lebt, die die Reinkarnation eines heiligen Mönches sein soll. Immerhin kostet ihre Besichtigung keinen Eintritt, dafür werfen die Burmesen Geldscheine in ihr nicht gerade artgerechtes Terrarium. Bago ist eigentlich deshalb interessant, weil sich hier die Besucher noch nicht gegenseitig auf die Füße treten und sowohl die sakralen Bauten als auch das burmesische Alltagsleben sehr gut und weitgehend ungestört betrachten lässt.

Wer beeindruckende Bilder mit nach Hause bringen will, der sollte unbedingt früh am Morgen die Mahzedi Pagode in Bago besteigen. Sie liegt etwas außerhalb der Stadt und wenn der Morgennebel aufsteigt, bietet sich von der Spitze der Pagode ein umwerfendes Bild auf die Landschaft rundum, inklusive eines liegenden Buddhas, dessen Kopf und Schultern aus dem Urwald auftaucht.

8. Ausflugsziel: Twante oder Twantay

Von Rangun verläuft eine künstliche, noch von den Engländern im 19. Jahrhundert angelegte Wasserstraße in westliche Richtung, der Twante-Kanal. Der Kanal ist etwa 35 Kilometer lang und ziemlich genau in der Mitte liegt die namensgebende Stadt Twante oder Twantay.

Die Stadt lässt sich bequem mit einem mehrmals täglich fahrenden Wasserbus erreichen. Abgesehen von der üblichen Pagode ist Twante berühmt für ihren Keramik- und Lebensmittelmarkt. Nicht wenige Einwohner Ranguns kaufen lieber hier als in der teuren Hauptstadt ein. Auch wenn Twante keine sensationellen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, der Marktbesuch kann ebenso interessant sein, zumal sich hier neben dem üblichen China-Plastik auch echtes Kunsthandwerk findet und dies zu bezahlbaren Preisen.

Übrigens war hier einst in der britischen Kolonialzeit George Orwell als Polizeichef für 200.000 Einwohner zuständig. In den Volksreligionen Myanmars gibt es einen großen Bruder, der über alles wacht. Vielleicht war „1984“ die englische Adaption burmesischen Volksglaubens, nur mit schlechterem Wetter.

9. Ausflugsziel: Goyangyi Kyun

Wie bereits erwähnt, sieht es mit Badefreuden in kristallklarer See rund um Rangun schlecht aus. Wer sich tropischen Badeträumen an weißen Sandstränden hingeben will, wird nicht drum herumkommen, die Hauptstadt länger als nur einen Tag verlassen zu müssen.

Etwa 7 Autostunden in westlicher Richtung, direkt am Golf von Bengalen im Indischen Ozean, triffst Du auf die Halbinsel Goyangyi Kyun. Hier kannst Du für wenig Geld eine Strandbude mieten und alles erleben, was einen Strandurlaub perfekt macht. Noch ist Goyangyi Kyun ein Geheimtipp und der Europäer die Ausnahme inmitten burmesischer Urlauber, trotzdem hat sich hier schon ein recht munteres Strandleben entwickelt, wobei Platz ohne Ende vorhanden ist. Strände, Palmenhaine, Fischer, die aufs Meer hinausfahren und nicht die geringste Gefahr, zufällig dem Nachbar aus dem Heimatdorf zu begegnen.

Nicht zu vergessen, ein blaugrün schillerndes Meer mit Badewannentemperatur und das über das ganze Jahr.

10. Ausflugsziel: 108 Taung Gamonpaung Pagode

Auf dem Hin- oder auf dem Rückweg zur oder von der Halbinsel Goyangyi Kyun geht etwa 20 Kilometer vor der Ortschaft Pathein, von Rangun aus gesehen, ein Feldweg links ab. Dieser Weg führt zur 108 Taung Gamonpaung Pagode, die alleine mitten zwischen Feldern und Bäumen steht. Warum die Pagode die Zahl vor dem Namen hat, erklärt eine Inschrift am Gebäude, jedoch nur auf burmesisch.

Die völlig vergoldete Pagode besitzt für burmesische Buddhisten einen sehr besonderen Stellenwert, denn nach der Überlieferung soll hier Buddha vor gut 2500 Jahren eine Zeitlang gelebt und gelehrt haben. Abgesehen davon, das in der westlichen Welt so gut wie nichts über diese Pagode bekannt ist und nur wenige Bilder existieren, besitzt sie im Inneren eine goldene Buddhastatue, die vor allem in den Gesichtszügen deutliche Unterschiede zu den sonst immer friedlich lächelnden, etwas mondgesichtigen Statuen aufweist.

Der Buddha in der 108 Taung Gamonpaung Pagode blickt eher mürrisch und sehr ernst drein, eben wie ein Lehrer, der erkennt, das nicht alle gelehrige Schüler sein wollen oder können.

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